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Che testet den Rutscher "Ente" von Gepetto

22. Juni 2018 - 0:00 -- Simba


Heute stellen wir euch das Rutschtier "Ente" von Gepetto vor, das wir vor einigen Jahren zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen haben. Der Artikel befand sich ursprünglich auf "Leben-mit-Kind" und ist nun hierher umgezogen. Die Original-Ente, wie wir sie getestet haben, gibt es leider nicht mehr. Aber vielleicht ist euch dieser Bericht nützlich, wenn es um ähnliche Rutschtiere geht. Laut Hersteller ist das Rutschtier für Kinder ab 12 Monate geeignet und die Farbe ist sowohl schadstofffrei als auch speichelfest). Die Ente ist aus Massivholz und daher besonders robust und stabil.

 

Zusammenbau
An sich ist die Montage des Rutschers sehr einfach, da man nur wenige Teile zusammenbauen muss.Allerdings fehlte bei unserem Exemplar ein Loch (siehe Bild unten). Zum Glück haben wir einen handwerklich sehr begabten Opa, der diesen Mangel schnell beheben konnte. Danach war der Zusammenbau ein Kinderspiel.

Statt eines Loches war hier ein Holzdübel

Auf der anderen Seite sah es so aus.

Erster Eindruck
Die Ente besticht durch knallige Farben und ihr robustes Aussehen. Die Räder und die Sitzfläche sind unlackiert und bilden so einen farblichen Kontrast. Sie macht einen kindgerechten Eindruck und sieht auf den ersten Blick sehr sicher aus. Die Räder sind mit einem Gummiring ummantelt und alle Holzteile haben abgerundete Ecken. Des Weiteren sind Körper und Kopf des Rutschers durch einen Gummi-Steg miteinader verbunden. Dieser ermöglicht das Lenken der Ente.

Praxistest
Getestet wurde der Rutscher von Che, 19 Monate alt, in dem Haus seiner Großeltern.
 

Tag 1:
Che gefiel die Ente von Anfang an. Nach anfänglichem Zögern setzte er sich auch bald auf das Rutschtier. Da er allerdings von zu Hause ein Schaukeltier gewöhnt ist, hatte er anfangs Probleme sich mit dem Rutscher vorwärts zu bewegen. Stattdessen rutschte er rückwärts durch das Wohnzimmer. Da die Ente keine Lehne hat, fiel er dabei fast runter - zum Glück fing Mama ihn immer rechtszeitig auf. Außerdem trug er bei seinen Rutschversuchen feste Schuhe. Diese stellten sich als sehr nützlich heraus, da er mit dem Rutschtier mehrfach über seine Füße rollte.
 

2. Tag:
Am nächsten Morgen setzte sich Che direkt auf seine Ente und rutschte los als hätte er nie etwas anderes gemacht. Vorwärts fahren war demnach kein Problem mehr. Schnell hatte er auch raus, wie er mit dem Rutscher beschleunigen konnte. Zum Glück war der Beschleunigungsweg kurz - den er rutschte  direkt gegen das Bücherregal. Danach fuhr er langsamer. Seitdem rutscht er aber mit Vorliebe gegen die unterste Treppenstufe, den Tisch, die Tür und eben gegen die Regale. Dies führt dazu, dass bereits an einigen Stellen der Lack abgeplatzt ist.

3. - 7. Tag:
Che liebt sein Rutschtier. Allerdings setzt er sich dabei meist nicht hin, sondern bleibt stehen und läuft damit. Dies führte unter anderem zu einer sehr gefährlichen Situation, bei der Oma fast das Herz stehen blieb: Che stellte sich wie immer über seinen Rutscher und drückte gleichzeitig die Griffe nach unten. Blitzschnell schoß das Hinterteil der Ente in die Höhe und das Gefährt machte fast einen Überschlag. Zum Glück war Papa in der Nähe und konnte Che noch auffangen, bevor dieser mit dem Kopf auf den Boden knallte. Ab diesem Zeitpunkt durfte der kleine Mann den Rutscher nur noch unter ununterbrochener Beobachtung benutzen. Dies ist auch weiterhin notwendig, da Che natürlich ausprobiert wie man die Ente zweckentfremden kann und gerne gewagte Aktionen damit versucht.

8. Tag: Heute ging es mit dem Rutschtier in den Garten. Auf nassem und langem Gras lässt sich damit nicht wirklich gut fahren. Wer hätte das gedacht? Che auf jeden Fall nicht. Aber auf der Terrasse rollt die Ente einwandfrei und das trotz des Waschbetonplatten. Ansonsten zeigen die Erfahrungen der letzten Woche, dass der Warnhinweis "Nur unter Aufsicht verwenden", seine Berechtigung hat. Daher steht der Rutscher die meisten Zeit im Esszimmer, denn Che darf nur noch damit spielen, wenn jemand permanent auf ihn aufpasst und ihn immer im Auge hat, um notfalls eingreifen zu können. Dies reduziert deutlich seine Zeit um damit zu spielen.

Unser Fazit:
Oma: "Anfangs war ich von der Ente begeistert, auch wenn sie optisch nicht unbedingt meinem Geschmack entspricht. Aber dies muss sie ja auch nicht - sie soll ja meinem Enkel gefallen und nicht mir. Nun empfinde ich das Rutschtier aber als sehr anstrengend, da man die ganze Zeit aufpassen muss. Dies liegt vorallem an unserem Fußboden. Allerdings hat mein Enkelkind sehr viel Spaß an der Ente und es macht Spaß ihm zu zusehen. Besonders angenehm empfinde ich die Lautstärke der Ente, die praktisch gar nicht vorhanden ist. Die Räder sind extrem leise. Ich würde den Rutscher für meine Enkel kaufen - allerdings nur unter der Bedingung, dass der Rutscher besser ausbalanciert ist. Wahrscheinlich variiert die Balance je nach Rutschtier."

Mama: "Mein Sohn mag die Ente sehr und fährt gerne damit herum. Ich bin froh, dass der Rutscher bei meinen Eltern steht, denn ich könnte ihm zu Hause (wo er ja auch mal alleine in seinem Zimmer spielt) nicht einfach das Rutschtier überlassen. Hier kann er mit der Ente spielen, aber es muss immer jemand bei ihm sein und aufpassen. Dies ist besonders wichtig, da meine Eltern im Wohnzimmer Steinfußboden haben. Nicht auszumalen, was passieren würde, wenn er hier mit der Ente einen Überschlag machen würde. Ansonsten ist die Ente wirklich schön. Mir gefällt auch der kräftige Farbton. Da der Rutscher bereits einige Macken davongetragen hat, an denen die Farbe abgeplatzt ist, würde ich mir allerdings ein Rutschtier aus unbehandeltem oder lasiertem Holz kaufen. Insgesamt macht die Ente aber einen sehr robusten Eindruck. Dank der Verbindung zwischen Kopf und Körper des Rutschers kann mein Sohn die Ente beim Rutschen lenken. Der Radius hierbei ist sehr groß, so kann Che mit dem Rutscher weite Kurven fahren und ich muss keine Angst haben, dass er umkippt - obwohl er das natürlich auch schafft.  Ich würde mir allerdings eine Lehne an der Sitzfläche wünschen. So müsste ich mir keine Sorgen mehr machen, dass er hinten runter rutscht.
Letztendlich hätte ich nicht gedacht, dass mein Sohn soviel Spaß an einem Rutscher hat."
 
Und was meinst Che dazu? Che liebt seine Ente. Am liebsten würde er sie nicht mehr hergeben und die meisten Strecken nur noch rutschend bewältigen.

Rutschertiere von Gepetto gibt es unter anderem bei Amazon.

Leben mit Kind: 


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