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Ideen und Anregungen zur Gestaltung von Kinderzimmern

Gespeichert von Becky am 27 April 2019
Kinderzimmer gestalten

Sich seinen Wohnraum schön zu gestalten, ist für viele sehr wichtig und macht dabei viel Spaß. Besonders bei dem Kinderzimmer kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen, nichts kann in einem Kinderzimmer zu bunt oder zu verspielt sein. Gerade für uns Bastler sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Als allererstes sollte natürlich der Raum für das Kind richtig gewählt werden. Wenn das Kind schon etwas älter ist, wird sich diese Frage natürlich schon erübrigen. Wenn der Raum noch zu wählen ist, ist ein Zimmer mit viel natürlichem Tageslicht und einer möglichst ruhigen Lage sicher zu bevorzugen. Das gilt nicht nur für Babys. Die Größe des Zimmers hängt viel vom Alter der Kinder ab. Für ein Baby reicht eigentlich auch ein kleiner Raum, denn es müssen hauptsächlich nur der Schlafplatz, eine Wickelmöglichkeit, die Kleidung und Pflegeprodukte und etwas Spielzeug seinen Platz finden. Wenn man von Anfang an ein Kinderzimmer möchte, das auch in den kommenden Jahren den wachsenden Ansprüchen gerecht werden kann, dann sollte man das Zimmer entsprechend vorausschauend wählen.

 

Kindgerechter Bodenbelag

Zum Glück gibt es eine gute Auswahl an geeigneten Bodenbelägen, die sich besonders gut für ein Kinderzimmer eignen und die man auch gut und relativ einfach selbst verlegen kann. Für ein Kinderzimmer empfiehlt sich ein robuster, unempfindlicher und pflegeleichter Bodenbelag. Das kann zum Beispiel PVC, Kork und auch Parkett, Laminat oder Teppich sein. Es hängt natürlich auch vom Geschmack und vom Geldbeutel ab. Verlegen kann man alle selbst. Auf harte Böden wie Stein- oder Betonboden sollte man verzichten, die Verletzungsgefahr für tobende Kinder ist hierbei zu groß. Wer generell keinen kompletten Teppichboden mag, aber gerade in der Zeit, in der sich die Kinder viel im direkten Körperkontakt mit dem Boden befinden, einen weichen Untergrund bieten möchte, der kann kleinere oder größere Teppiche auslegen. Je nachdem, was man dafür nimmt, kann man diese auch einmal zwischendurch in die Waschmaschine geben. Ein Teppich ist auch dann sinnvoll, wenn die eigene Wohnung etwas hellhörig ist und man unter sich noch Nachbarn hat - kleine Kinderfüße können ganz schön laut stampfen. Damit auch die Kinder Freude an dem Teppich haben, kann man sich einen Spielteppich zulegen, auf dem die Kinder mit ihren Spielzeugautos oder Barbies spielen können.

 

Viele Möglichkeiten bei der Wandgestaltung im Kinderzimmer

Kinderzimmer gestalten

Aus Erfahrung weiß ich, wie langweilig es sein kann, in einem rein weißen Kinderzimmer aufzuwachsen und auch meine Eltern kennen mittlerweile die kindliche Reaktion auf weiße Tapeten: Ich habe alle angemalt, samt drunter liegender Wand. Die große weiße Raufaser-Leinwand war einfach zu verlockend. Natürlich schützt auch eine bunte Wand nicht vor dem kreativen Rausch eines Kleinkindes, aber die Wahrscheinlichkeit ist dabei vermutlich doch geringer.

Oft wünschen sich Kinder Wände mit Tapeten mit Motiven wie Zeichentrick-Figuren, Superhelden, Barbie oder Disney-Prinzessinnen. Doch diese Vorlieben können schnell von einem Tag auf dem anderen wieder vorbei sein, und dann ist die vorher heißgeliebte Elsa-Tapete auf einmal die schlimmste dieser Welt.

Daher sollte man sich lieber für eine schlichtere Wandgestaltung entscheiden und den momentanen Kinderhelden in Form von Bildern und Accessoires, zum Beispiel als Kissen oder Bettwäsche, seinen Platz im Kinderzimmer einräumen.

Bei fast allen Sprösslingen ist eine Wandgestaltung in fröhlichen Farben beliebt. Dafür können zusätzlich auch noch Wandbilder genutzt werden. Das kann die Fantasie anregen und die Kinderräume wohnlich und dekorativ machen. Es gibt dafür schon fertige Bilderdrucke oder man malt selbst ein Bild. Auch Wandtattoos für das Kinderzimmer gibt es fertig zu kaufen. Diese Sticker für Wände lassen sich auf allen glatten Wandflächen gut anbringen und meist auch leicht wieder entfernen. Es gibt mittlerweile auch extra Ausmal-Tapeten. Damit kann man den Kleinen erlauben, das eigene Zimmer aktiv mitzugestalten. Mit einer Fototapete zum Beispiel kann man einen Raum auch in eine ganz besondere Kinderwelt verwandeln.

 

Fenster freundlich gestalten

Kinderzimmer gestalten

Auch die Fenster bieten eine tolle Möglichkeit für Groß und Klein sich künstlerisch auszutoben. Für eine wohnliche Atmosphäre eignen sich besonders Vorhänge gut. Besonders fröhlich und luftig kann da zum Beispiel ein transparenter Gardinenstoff für Kinderzimmer sein. Die Fenster wirken damit nicht so nackt und schmucklos und trotzdem bleibt es im Zimmer hell und freundlich. Solch einen Vorhang kann man sich auch relativ einfach selber nähen. Wer trotzdem eine Verdunklungsmöglichkeit haben möchte, der kann zusätzlich ein Rollo anbringen, was nach Bedarf heruntergezogen werden kann. Auch auf den Fenstern kann man für farbliche Highlights sorgen. Mit Window Colour kann man fröhliche und kindgerechte Motive anbringen. Diese lassen sich auch wieder einfach entfernen und durch neue Motive ersetzen. Etwas ältere Kinder (ungefähr ab dem Kindergartenalter) können dann auch schon selbst so manches Motiv gestalten. Aber auch mit Fingermalfarbe kann man dem Kind die Möglichkeit geben, sich am Fenster auszutoben. Wer gerne zusammen mit seinem Kind bastelt, kann auch je nach Saison verschiedene Fensterbilder gestalten, zum Beispiel mit Schneeflocken oder Osterhasen. Ich selbst hatte als Kind in der Weihnachtszeit immer eine bunte Lichterkette an meinem Fenster. 

Kinderzimmer gestalten

Weitere Möglichkeiten für die Wanddekoration

Viele Kinder lieben Motive aus der Natur. Dazu passen Tiere, Regenbögen, Landschaften oder Bäume. Sie können die Phantasie fördern. Eine lustige Idee, die auch zum Entdecken und Spielen anregt, ist es, einen Baum an die Wand zu malen und dann teils plastisch mit Leben zu füllen. Man kann die Waldkrone und auch den Stamm mit unterschiedlichen Tieren (Vögel, Eichhörnchen und Insekten) bemalen oder sie aufkleben oder mit Klettband befestigen. Auch lässt sich ein hübsch selbstgebasteltes Vogelhäuschen, natürlich mit Bewohnern, anbringen. Ebenso lassen sich Obst, wie Äpfel oder Birnen so befestigen, dass Kinder sie selbst "ernten" können. Auch die Verstauung von Kuscheltieren lässt sich mit diesem Baum verbinden. So kann man Regalbretter so an die Wand bringen, dass sie im Baum liegen.

Image by Виктория Бородинова from Pixabay