19. Juli 2024

Kumihimo

Kumihimo ist eine traditionelle japanische Flechttechnik zur Herstellung von Bändern und Kordeln. Ursprünglich wurde Seide als Garn verwendet, heute werden auch Baumwolle oder Kunstfasern verarbeitet. Wichtig ist nur, dass die Fäden nicht dehnbar sind – zum Beispiel Nylonfäden, Satinkordeln oder Alcantarabänder. Für sehr dünne Bänder wird Perlgarn verwendet und für sehr feine Bänder können sogar feine Metalldrähte eingeflochten werden.

Kumihimoscheiben

Kumihimo-Scheiben können aus Pappe selbst hergestellt werden oder man verwendet dicke Kunststoffscheiben, die speziell für diesen Zweck hergestellt werden. Die Scheiben sind an den Rändern eingeschnitten und haben in der Mitte eine Öffnung. Durch Einklemmen der Fäden in die Einschnitte wird die Spannung erzeugt, die sonst mit Spulen und Gegengewichten erzeugt werden müsste.

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