13. April 2024

Liebe geht durch die Nase

Liebe geht durch die Nase

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Liebe geht durch die Nase – Wie Gerüche unsere Stimmungen und unser Wohlbefinden beeinflussen können. Da bietet es sich an, mit Hilfe von Düften schöne Erinnerungen zu schaffen oder sich mit seinem eigenen Lieblingsduft unvergesslich zu machen.

Warum können Düfte uns beeinflussen?

Die einen reden von den fünf Sinnen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen, bei anderen gibt es noch einen sechsten Sinn, nämlich das Gleichgewicht. Hier geht es um den Riechsinn. Er steht im direkten Zusammenhang mit dem limbischen System, das nicht nur für Gefühle, sondern auch für Erinnerungen zuständig ist. Dazu kommt, dass der Riechsinn sehr schnell reagiert. Mit der Hilfe von Düften können also Erinnerungen geweckt werden, während sie gleichzeitig dafür sorgen (können), dass wir uns wohl fühlen. Und das können wir natürlich auf vielfältige Art und Weise für uns nutzen.

Wirkung von ätherischen Ölen

Düfte, wie zum Beispiel ätherische Öle, können viele verschiedene Reaktionen hervorrufen. Einige Öle werden schon lange Zeit als Hausmittel bei Erkältungskrankheiten eingesetzt, andere sorgen dafür, dass man besser schlafen kann und manche riechen einfach nur gut. Bei den meisten ätherischen Ölen gibt es allerdings keine „nachgewiesene“ Wirkung.

Bei „Liebe geht durch die Nase“ geht es aber nicht um die direkte Wirkung einzelner ätherischer Öle, sondern eher darum, mit den Düften zu spielen.

Wie Düfte für angenehme oder unangenehme Erinnerungen sorgen

Da es zwischen der Nase und dem limbischen System einen direkten Zusammenhang gibt, sorgen ätherische Öle also dafür, dass Erinnerungen und Gefühle geweckt werden. Ein Beispiel dafür ist in meinem Fall der Duft von Mandarinen. In meiner frühen Kindheit gab es nicht immer Mandarinen zu kaufen. Weil Mandarinen etwas Besonderes waren, gab es zum Beispiel jedes Jahr an Weihnachten welche davon. Schon alleine deshalb ist der Duft von Mandarinen für mich sehr angenehm. Er erinnert mich an Weihnachten und an meine Kindheit. Anders sähe das auch, wenn ich an Weihnachten alle Mandarinen heimlich aufgegessen hätte und dafür hart bestraft worden wäre. Dann wäre der Duft von Mandarinen für mich eher unangenehm. Und das vermutlich mein Leben lang.

Wie können wir dies für uns nutzen?

Die schönste Art, Düfte zu nutzen ist, wenn wir schöne Momente angenehm beduften. Das ist nicht nur gut für unser Wohlbefinden, sondern auch für die Erinnerung. Wenn es in deiner Wohnung zum Beispiel immer nach Apfel duftet, werden Besucher über kurz oder lang Apfelduft mit dir in Verbindung bringen. Das ist natürlich auch bei allen anderen Düften so. Allerdings kommt es auch auf die „Konkurrenz“ an, denn ein Duft, der von vielen verwendet wird, nutzt sich schnell ab. Liebe geht durch die Nase muss also gut durchdacht sein, wenn man Düfte für sich bewusst nutzen möchte.

Mach dich mit „deinem“ Duft unvergesslich

Wenn du deinen speziellen Duft gefunden hast, kannst du mit seiner Hilfe dafür sorgen, dass andere Menschen dich nie vergessen. Statt dessen denken sie automatisch an dich, sobald sie „deinen“ Duft wahrnehmen.

Dies erreichst du, indem du deinen Duft zu allen möglichen Gelegenheiten einsetzt. Du kannst ihn in eine Duftlampe geben, ein Taschentuch damit beduften und in deiner Handtasche mit dir führen oder duftendes Briefpapier herstellen und verwenden. Oder du legst Duftsäckchen neben dein Bett oder ins Auto, stellst eine Schale mit duftendem Wasser oder ein Potpourri in den Flur… deiner Fantasie sind dabei wirklich keinerlei Grenzen gesetzt.

Den „Dufteffekt“ kannst du dann immer wieder nutzen. Du kannst mit ihm praktisch auf „Knopfdruck“ eine angenehme Stimmung für dich und deine/n Partner/in zaubern. Auf der anderen Seite hat dein/e Expartner/in keine Chance, dich jemals ganz zu vergessen. Mehr Tipps für den Umgang mit Partner/innen – egal ob aus der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft findest du übrigens hier.

Was du beachten solltest

Der Schuss kann natürlich auch nach hinten losgehen, wenn du unangenehme Momente „beduftest“. Wenn du also die Absicht hast, mit jemandem eine unangenehme Unterhaltung zu führen, solltest du deinen bevorzugten Duft nicht dabei einsetzen. Du läufst sonst Gefahr, dass der Duft als unangenehm in Erinnerung bleibt. Das gilt nicht nur für deine/n Gesprächspartner/in sondern auch für dich.

Generell sollte dein bevorzugter Duft auch nicht zu schwer und/oder aufdringlich sein, da du ihn sonst nur bei wenigen Gelegenheiten einsetzen kannst. Beispiele dafür sind ein starker Vanilleduft, der an Weihnachten über dem Gänsebraten liegt oder ein Apfel, der plötzlich nach Patchouli schmeckt. Das ist nicht ganz so prickelnd. Sei also besser erst einmal vorsichtig und experimentiere für den Anfang mit wenigen, nicht so starken Düften.

Du musst auch nicht viel Duft verwenden. Ein schwacher Duft ist nämlich genauso wirksam wie ein starker. Ein einziges Duftmolekül reicht aus, um das limbische System „anzuschalten“. Dabei muss man den Duft nicht einmal bewusst wahrnehmen.

Ein Beispiel aus meinem Leben

Wer oft ätherische Öle und Parfümöle verwendet, kann damit sogar kommunizieren. Dazu kann ich eine selbst erlebte Geschichte beisteuern:

Eines Abends, ich hatte Stress auf der Arbeit gehabt, kam mein Mann von der Arbeit nach Hause, stürmte direkt zu mir ins Wohnzimmer und sagte: „Schatz! Was ist passiert?“. Ich war total verblüfft, denn er hatte meine Stimmung im wahrsten Sinne gerochen. Immer wenn es mir nicht so gut ging, tat ich relativ schwere und blumige Düfte in meine Duftlampe. So auch an dem besagten Abend. Mein Mann hatte also die Haustür geöffnet und den Duft wahrgenommen. Und sofort gingen bei ihm alle Alarmglocken an. Mir selbst war das übrigens bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst…

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Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ätherische Öle funktionieren, kann ich dir diesen Artikel von Jean Pütz empfehlen.

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Liebe geht durch die Nase

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2023-11-08 12:13:14
Bastelfrau (Barbara)

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