4. Oktober 2022
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Wissenswertes über den Lindenbaum und den Spalierbaum

Bäume sind eine wunderschöne Bereicherung für einen Garten. Sie spenden nicht nur Schatten und Kühle im Sommer, sondern bieten auch Tieren ein Zuhause und bieten reichlich Material, mit dem man toll basteln kann. Wir möchten dir heute zwei ganz besonders schöne Bäume vorstellen: den Lindenbaum und einen Spalierbaum.

Der Lindenbaum

Lindenbaum ist nicht gleich Lindenbaum. Es gibt Dutzende von verschiedenen Arten, die jedoch alle in deinem Garten eine gute Figur machen. Linden sind anmutig und zierlich, aber dennoch robust und pflegeleicht. Sie sind das Symbol der Liebe, denn Ihre Blätter haben die Form eines Herzens.

Lindenbäume haben schon immer etwas Besonderes. Viele Dorfplätze und kleinere Städte haben eine große Linde als zentralen Punkt gewählt. Selbst die große Literatur nimmt das Thema Linde immer wieder gerne auf. Aber auch Bienen und Hummeln werden von dem Lindenbaum magisch angezogen.

Ihre deutliche Präsenz bedingt aber auch einen eher großen Garten. Im Alter können Linden eine imposante Größe erreichen, mit einem sehr kräftigen Stamm und einer ausladenden, mächtigen Krone. Wenn du jedoch einen größeren Garten dein Eigen nennen darfst, wirst du unter der Linde bestens geschützt deinen nächsten Geburtstag oder gar eine große Hochzeit feiern können.

Es gibt aber auch kleinere Arten, die durchaus auch in einem weniger dimensionierten Garten eine gute Figur machen und sich harmonisch und in Relation einreihen.

Basteln und Co. mit Lindenzweigen und Blättern

Die zart duftenden Zweige und Blätter eignen sich nicht nur für hübsche Blumenarrangements, sondern auch zum Trocknen und Basteln ausgezeichnet. Insbesondere wenn du gerne Kollagen aus getrockneten Blättern und Blüten machst oder Gestecke aus Trockenblumen, wirst du viel Freude an einer Linde haben. Mit den Herzförmigen Blätter kann man beispielsweise schöne Muster auf Papier drucken.

Aus den Lindenblüten lässt sich auch Tee machen. Er soll die Abwehrkräfte stärken, grippalen Infekten vorbeugen, Hustenreiz beruhigen und Halsschmerzen lindern. Außerdem wirken sie entzündungshemmend und schmerzstillend. Wegen letzterem sind auch gut bei menstruationsbedingten leichten Krämpfen. Er ist also der perfekte Tee für die Winterzeit. Die Blüten öffnen sich aber schon im Juni. Dann kann man sie ernten, in dem man sie abschneidet oder zupft. Anschließend werden sie getrocknet. Dies kann im Freien machen, dann sollten sie aber nicht direkt der Sonne ausgesetzt sein. Ansonsten kann man sie aber auch im Backofen bei 40°C trocknen lassen. Aus den Blüten kann man auch Sirup herstellen.

Der Spalierbaum

Ganz im Gegensatz zu einem Lindenbaum eignet sich ein Spalierbaum hervorragend für kleine Gärten, Vorgärten und sogar Terrassen. Ein Spalierbaum ist keine Baumart wie der Lindenbaum. Es beschreibt viel mehr die Methode einen Baum an einem Spalier beziehungsweise Gerüst auszurichten. Dadurch, dass die eigentlich kugelförmige Baumkrone mittels Spalier zweidimensional umgeleitet wird, kannst du einen Spalierbaum sehr platzsparend an eine Wand oder Grundstücksgrenze stellen.

Spalierbäume haben ihre Tradition in Obstbäumen, die auf diese Weise für das Wachsen an einer nach Süden ausgerichteten Hauswand vorbereitet wurden. Durch ihre Nähe zum Haus waren diese Bäume auch deutlich weniger anfällig für Frostschäden. Aber auch auf dem Feld erleichtern Spalierbäume die Pflege und Ernte der Früchte.

Ein Spalierbaum als Dekoration

Spalierbäume sind besonders attraktiv und bieten viele gestalterische Möglichkeiten. Der flache Aufbau ermöglicht ein Aufstellen an vielen Stellen, an denen man einen normalen Baum wegen seiner ausladenden Krone nicht pflanzen könnte.

Durch die Anordnung und Form des Spaliers, sowie durch verschiedene Schnitttechniken kannst du einem Spalierbaum (fast) jede Form geben. Auf diese Weise lassen sich unattraktive Hausfassaden verdecken oder ein natürlicher Sichtschutz erzeugen.

Du kannst deinen Garten oder auch die Terrasse mit Spalierbäumen besser strukturieren und einzelne Bereiche oder Zonen schaffen. Trenne einen Grillbereich mit Spalierbäumen ab, einen Gemüsegarten oder eine unschöne Ecke für den Komposthaufen. Da es Spalierbäume und -hecken in allen erdenklichen Größen, Formen und Höhen gibt, sind sie für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke geeignet.

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2022-07-31 23:21:00
Bastelfrau (Becky)