22. Februar 2024

Mehrstöckiges Wohnhaus aus einer Teebeutelbox

Mehrstöckiges Wohnhaus aus einer Teebeutelbox

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Gabriela hat mir die Bilder von einem mehrstöckigem Miniatur-Wohnhaus geschickt, welches sie in eine ehemaligen Teebeutelbox gebastelt hat. Sie bastelt ihre Minis frei nach dem Motto: Kaufen kann ja jeder. Zum Einsatz kamen daher nicht nur die Teebeutelbox, sondern auch noch weitere Alltagsgegenstände wie Knöpfe[1], kleine Elektroteile, Stoffreste, Pappe[2] und vieles mehr. Das Häuschen ist ein Paradebeispiel dafür, dass man mit “Abfall” Dinge basteln kann, denen man ihre Herkunft nicht mehr ansieht. Ich liebe so etwas. 🙂

 

An diesem Miniaturhäuschen sieht man, wie toll man Dinge, die man sonst wegwerfen würde, noch beim Basteln verwenden kann. Ich werde auf jeden Fall ab sofort noch mehr darüber nachdenken, ob ich ausgediente Kleinteile tatsächlich sofort wegwerfe oder mir vielleicht doch lieber eine Schachtel mit Kleinteilen, die ich ja vielleicht für das Basteln von Miniaturen gebrauchen kann, anschaffe. Vielen Dank Gabriela für die tolle Idee!!

 

Im Haus befinden sich alle Zimmer, die eine kleine Familie benötigt: Ein Wohnzimmer, ein Elternschlafzimmer, ein Kinderzimmer, eine Küche, ein Bad und auch ein Büro ist vorhanden.

 

In der kleinen Küche gibt es sogar einen Mini-Abfalleimer und ein kleiner Topflappen hängt an der Wand. Die Küche bietet alles, was die moderne Hausfrau braucht: Ein Mikrowellengerät, eine tolle Armatur mit Schüssel und Schränke, in denen Töpfe und Geschirr verstaut werden kann. Die Dosen sowie die Mikrowelle sind aus Elektroschrott und die Spüle stammt vom Deckel einer Eichel, der Natur sei Dank.

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Im Schlafzimmer stehen nicht nur die Mini-Flipflops vor dem Bett sondern auch Blumenvasen auf den Nachtschränkchen.

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Der Sohn des Hauses schläft in einem Hochbett. Bei der Wanddekoration handelt es sich eigentlich um weihnachtliche Perlenornamente. Das Hochbett sind kleine Stöckchen aus der Natur „gemopst“.

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Hier das Büro des Hauses inklusive Laptop, Schreibblock und Stift. Pflanze aus der Natur und mit Nagellack etwas gepimpt.

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Im Wohnzimmer steht eine gemütliche Eckcouch, auf der man mit Sicherheit auch gut schlafen kann. Die Fernbedienung auf dem Tisch ist aus Pappe und der Fernseher stammt von Elektroschrott.

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Geduscht wird in einer Duschwanne, in der sich in einem anderen Leben einmal Joghurt befand. Der Duschkopf war früher einmal die Umfassung einer kleiner Weihnachtskugel.

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So sieht das unbeleuchtete Haus aus:

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Hier findest du die anderen Häuschen, die Gabriela gebastelt hat:

2016-08-10 10:31:57
Bastelfrau (Barbara)
Begriffserklärung
1. Knöpfe.

Knöpfe werden mittlerweile sehr häufig beim Basteln eingesetzt. Mal werden ganze Bilder daraus gelegt und geklebt, so dass ein Mosaik entsteht, mal bilden sie das Innenleben einer Blüte und mal werden sie beim Basteln von Armbändern als Verschluss oder Zierelement eingesetzt.

Wer mit Seide und anderen Stoffen arbeitet, kann Knopfrohlinge selbst beziehen, besticken oder mit Perlen versehen, mit Fimo & Co. oder Schrumpfplastik lassen sich ebenfalls eigene Knöpfe herstellen.

Selbstgemachte Knöpfe sollte man allerdings nicht einfach mitwaschen, sondern vor dem Waschen entfernen und danach wieder annähen.

2. Pappe.

Im Gegensatz zu Papier und Karton hat Pappe eine höhere flächenbezogene Masse (> 600g/m²), eine größere Dicke und damit verbundenen höhere physikalische Eigenschaften.