Für die verschiedenen Präge- und Stanzmaschinen wie der Grand Calibur, Double Doo, Sizzix Big Shot, Cuttlebug, Big Shot und wie sie alle heißen, gibt es spezielle Schablonen und Prägefolder, mit denen man ganz unterschiedliche Effekte erzielen kann, da man das geprägte Papier noch mit unterschiedlichen Farben einfärben kann. Beispiele dafür habe ich dir hier zusammengestellt…
Zuerst einmal habe ich einen Prägefolder mit einem Schriftenmotiv gewählt und damit zwei Papiere geprägt:
Im ersten Beispiel (Bild oben) habe ich Wachspatina auf die erhabenen Stellen aufgetragen.
Im zweiten Beispiel habe ich einen Goldstift verwendet und die Schrift damit nachgemalt.
Ganz zart wirkt das nächste Papier. Auch hier habe ich einen Prägefolder verwendet und die erhabene Oberfläche anschließend mit Paper Soft Color eingefärbt.
Paper Soft habe ich auch auf dem folgenden Papier verwendet. Allerdings habe ich hier mit einer normalen Schablone, die für’s Schablonieren gedacht ist, geprägt, so dass die Prägung nicht so stark herauskommt und dementsprechend auch die Farbe nicht. Dadurch wirkt das Papier nun sehr zart.
Es muss nicht immer weißes Papier sein. Hier habe ich dunkles Papier im Prägefolder geprägt und dann mit heller Wachspatina die erhabenen Stellen eingefärbt.
Es müssen auch gar nicht immer die Prägefolder sein – Schablonen für „Sandy Art“ tun es auch.
Hier siehst du, wie das geprägte Papier ursprünglich aussah – man konnte die Prägung nur sehr schlecht erkennen.
Etwas Farbe auf den erhabenen Stellen verteilt, sorgt dafür, dass das Motiv nun wesentlich besser zur Geltung kommt.
Das geprägte Papier kann man meist von beiden Seiten verwenden – wenn es sich nicht gerade um Motive wie Schriften handelt, die man sonst nicht mehr lesen könnte.
Hier eine geprägte Figur, die von vorne eingefärbt wurde
und hier von hinten
Hier geht es zu weiteren Informationen über das Prägen mit Stanz- und Prägeräten:
Prägen mit Stanz- und Prägegeräten – Teil I
Prägen mit Stanz- und Prägegeräten – Teil II
Ein weiterer Artikel handelt davon, was passieren kann, wenn man beim Arbeiten mit Stanz- und Prägegeräten unachtsam und unkonzentriert ist: Vorsicht beim Arbeiten mit Präge- und Stanzgeräten.
Und hier noch Beispiele dafür, was man mit Schablonen machen kann – wenn man kein Präge- und Stanzgerät besitzt: Frottage mit Prägeschablonen.
Werbung / Transparenzhinweis:
Dieser Artikel enthält Partnerlinks. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen
Du hast unsere Anleitung ausprobiert?
Wir freuen uns riesig, wenn du uns verlinkst! Egal ob auf Instagram, Facebook, deinem Blog oder Pinterest – ein Link zu bastelfrau.de hilft anderen, die Anleitung zu finden und unterstützt unsere kreative Arbeit.
Verwende gern den Hashtag #bastelfrau und/oder setze einen Link zu diesem Beitrag. Danke!
Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.