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Wasserperlen

Gespeichert von Bastelfrau am 7 Juni 2019
Wasserperlen

Wasserperlen sind faszinierend und können sogar ein Spaß für die ganze Familie sein. Gedacht sind Aquabeads eigentlich als Ersatz für Wasser in der Blumenvase oder für Blumenerde in einer Glasschale. Dort sehen sie auch toll aus. Wir haben die Aquabeads allerdings zum Spielen gekauft...

 

Irgendwann einmal hatte ich mir einen Topf voller Wasserperlen gekauft - also Perlen, die schon mit Wasser getränkt waren. Da mein Enkel so viel Spaß damit hatte, dachte ich mir, ich greife mal ins Volle und kaufe eine "gemischte Tüte". Dies natürlich in der Hoffnung, dass wir eine Menge Spaß damit haben würden.

 

Bevor man aber mit den Wasserperlen spielen kann, sollte man einige Dinge beachten:

  • Die Aquabeads sind zwar ungiftig, aber eigentlich nicht als Spielzeug gedacht. Das bedeutet: Man muss die Kinder definitiv im Blick haben, während sie damit spielen.
  • Wasserperlen sind nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet und auch nicht für ältere Kinder, wenn diese noch alles in den Mund nehmen.
  • Die Wasserperlen sind zwar biologisch abbaubar und ungiftig, nehmen aber eine Menge Platz weg. Man kann sie natürlich vorher wieder trocknen und dadurch schrumpfen, aber das dauert seine Zeit. Die Idee, das draußen im Garten auf einer Plane zu machen, ist nicht wirklich gut, denn ich kann mir gut vorstellen, dass sie dann womöglich von Vögeln oder anderen Tiere gefressen werden. Das dürfte den Tieren nicht gut tun.
  • Der "Wasserperlenspielplatz" muss gut abgedeckt werden, denn im Grunde spielen die Kinder mit Wasser. Der Untergrund muss dementsprechend geschützt werden.

 

Bild: So sahen die Wasserperlen aus, als sie bei uns ankamen.

Da besonders große Wasserperlen dabei waren, haben wir natürlich zuerst einmal eine Tüte mit unterschiedlich großen Wasserperlen geöffnet und in Wasser eingeweicht. Dafür haben wir einige Tütchen in einen großen Plastikbehälter gegeben.

 

Bild: Die Wasserperlen, noch ohne Wasser

Dann haben wir Wasser darüber gegossen. Dabei muss man sowohl darauf achten, dass der Behälter groß genug ist, als auch darauf, dass man genug Wasser in den Behälter gibt.

 

Bild: Nach kurzer Zeit sahen die Wasserperlen so aus.

Am nächsten Tag hatten sie dann die Größe, wie auf dem Foto ganz oben zu sehen ist. Die großen Wasserperlen hatten teilweise einen Durchmesser von fast 5 cm. Die meisten Wasserperlen sind allerdings von der Größe her wesentlich kleiner. Die, die wir gekauft haben, haben einen Durchmesser von ca. 1 cm.

 

Bild: Auf diesem Bild sind "normale" Wasserperlen zu sehen. Die großen Perlen wurden ca. 12 Stunden eingeweicht, die Kleinen sind noch komplett trocken. 

 

Bild: Hier siehst du eine aufgequollene Wasserperle in Großaufnahme.

Das Spielen mit den Wasserperlen beschränkte sich darauf, die Hände in die Perlen zu tauchen, sie zu zerquetschen und danach auf Fußboden und Teppich im ganzen Haus zu verteilen. 

Insgesamt hat die ganze Aktion schon Spaß gemacht - allerdings nicht so viel, wie wir dachten. Die Perlen wurden relativ schnell uninteressant und das Saubermachen anschließend war nicht gerade prickelnd. 

 

Interessante Links zum Thema Wasserperlen
Ich selbst bin auf die Idee, mit Wasserperlen zu spielen, durch Pinterest gekommen. Allerdings wiederholen sich die Ideen dort immer wieder. Deshalb habe ich hier einen Link zu Animami, bei der ihr viele Anregungen findet.
Eine ganz andere Idee, nämlich "die schwebende Blume" findest du unter Deko-DIY: Glühbirne mit schwebender Blume.
Bezugsquellen: Wasserperlen bei Amazon und Wasserperlen bei Ebay.