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Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand.

Haarkreide

Gespeichert von Becky am 16 Januar 2015
Haarkreide

Donnerstag schwarze Strähnchen für die Arbeit, Freitag einen grünen Pony passend zu den High-Heels und am Samstag im buntem Regenbogen-Look in die Disco - das und noch viel mehr soll mit Haarkreide möglich sein.

 

Als ich das erste mal etwas von diesem Wundermittel im Internet sah, war ich direkt begeistert und malte mir aus, wie ich damit im blauen Ombre-Look an Rosenmontag glänzen würde. Natürlich bestellte ich die Haarkreide sofort und sie kam auch wenig später bei mir zu Hause an. Für weniger als zehn Euro inklusive Versandkosten bekam ich 24 verschiedene Farben. Die Anleitung dazu war einfach: die Kreide auf das nasse Haar auftragen und dabei nur von oben nach unten streichen, um die Haare nicht kaputt zu machen. Dann, nachdem die Haare luftgetrocknet waren, mit dem Glätteisen die Farbe fixieren.

 

Vor Regen musste man laut Beschreibung keine Angst haben, da sich die Farbe nur in Verbindung mit Shampoo löst und dabei ein bis zwei Haarwäschen hält. Die Farbe soll nicht nur auf blondem Haar halten und leuchten, sondern auch auf dunklem, bei dem man gegebenenfalls den Effekt verstärken kann, in dem man mit der weißen Kreide die betreffenden Haarstellen grundiert.

 

Ich probierte erst mal eine gelbe Kreide auf meinem roten Haar aus. Es wurde orange. Natürlich war das nicht das erwartete Ergebnis, aber ich ließ mich noch nicht unterkriegen und grundierte erst mal ein zwei Strähnen mit der weißen Kreide, die zwar leicht Rosa wurden, aber auf denen sich das Grün und das Blau nach dem Auftragen deutlich erkennen ließ. Und dann wartete ich. Ich bin es nicht mehr gewohnt meine Haare an der Luft trocknen zu lassen und wurde ziemlich schnell ungeduldig. Für eine Spontanaktion eignet sich die Kreide also schon mal nicht. Nachdem meine Haare endlich trocken waren, fixierte ich sie mit meinem Glätteisen, welches ich dabei ordentlich grün, blau und gelb zupuderte. Die Farbe war zudem ungleichmäßig, besonders das Gelb hatte gelbe Stipsen, war ansonsten aber orange.

 

Ich hatte das Bedürfnis, meine Haare zu bürsten, weil die Strähnen so aneinander gepappt waren. Gleichzeitig hatte ich aber Angst, dass ich dann nur alles zupudere und die Farbe fast vollständig aus dem Haar raus ist.

 

Da sich die Strähnen auch noch ziemlich mies anfühlten, entschied ich mich, doch lieber auf Haarexperimente an Karneval zu verzichten. Zugepappte ungleichmäßige Haare die sich zudem noch richtig mies anfühlten, wollte ich nicht haben und färbte mir meine Haare stattdessen wieder frisch rot. Deswegen verzichtete ich auch bisher darauf, es nochmal mit der Haarkreide zu versuchen. Eigentlich wollte ich nämlich sehen, ob ich es vielleicht beim zweiten mal besser hinbekomme.

 

Für eine Ganz-Haar-Behandlung in gefärbten roten Haar ist die Haarkreide nicht geeignet, vielleicht läuft es strähnchenweise in braunen oder blonden Haar besser, allerdings kann ich das nicht beurteilen.

 

Auf blondem, nasses Kunsthaar lässt es sich auf jeden Fall ganz hervorragend auftragen, aber ganz sicher auch leicht wieder auswaschen, denn vom Fixieren mit dem Glätteisen rate ich hierbei dringend ab.

 

Aber ich denke, dass sich die Haarkreide gut dazu eignen könnte, die Haare von Barbies immer wieder neu einzufärben und auszuwaschen.

 

Wer es trotzdem versuchen möchte, findet bei Ebay viele verschiedene Angebote:

Haarkreide bei Ebay