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Pfefferminz und Pfefferminztee

6. Juli 2019 - 9:56 -- Bastelfrau


Wer von uns kennt keinen Pfefferminztee? Ich glaube, jeder von uns hat ihn schon als Kind getrunken - sei es bei Problemen mit dem Magen oder einfach, weil er sehr gut schmeckt. Hier habe ich dir nun verschiedene Informationen über die Pfefferminze und ihre Wirkung zusammengetragen.

 

Pfefferminze und Krauseminze wird beides sowohl in der Küche als auch als Hausmittel verwendet. Krauseminzentee ist zum Beispiel ein Hausmittel gegen Blähungen, während Pfefferminzentee schweißtreibend wirken soll. 

 

Wirkung
Pfefferminztee kräftigt die Verdauung und wirkt krampfstillend. Er soll helfen, wenn man sich den Magen verdorben hat, bei leichten Durchfällen und bei Bauchschmerzen. Neben der schmerzstillenden und entzündungswidrigen Eigenschaft der Pfefferminze, soll er auch eine anregende Wirkung auf den Leberstoffwechsel, den Gallenfluss und die Nierentätigkeit haben.
Die Krauseminze hat eine ähnliche Wirkung wie die Pfefferminze. Allerdings wirkt sie milder.

 

Pfefferminzzubereitungen
Aus den getrockneten Blättern (Herba Mentha piperitae) wird ein Teeaufguss zubereitet. Man benötigt etwa 10 bis 15 Gramm auf 1 Liter Wasser. Der Tee soll nicht nur bei Magenkrämpfen und Co. sehr gut helfen. Wenn nach einem heftigen Migräneanfall die Schmerzen nachlassen, ist eine Tasse Pfefferminztee oft ein wahres Labsal. 
Nach Kneipp soll ein Pfefferminztee, der halb mit Wasser und halb mit Wein zubereitet wird, gegen Mundgeruch helfen.
Bei Muskelschmerzen, Muskelkater, Verspannungen und Knieschmerzen kann das Einreiben der schmerzhaften Stellen mit Pfefferminzöl (Oleum Menthae piperitae)  gute Dienste tun. Selbst bei Wadenkrämpfen sollen Einreibungen mit dem Öl helfen. Aber Achtung: Niemals das Öl in offene Wunden kommen lassen.
Wer Pfefferminze im Garten oder einem Blumentopf auf der Fensterbank hat, kann sich den Tee direkt aus dem Kraut brauen. 

 

Über die Pflanze
Die Pfefferminze (Mentha piperita) ist ein ästiges Kraut und wird bis zu 90 cm hoch. Die Stengel sind aufrecht und vierkantig und besitzen spitzeiförmige, gegenständige Blätter mit kurzen Stielen. Am Rand sind die Pfefferminzblätter "scharf gesägt". Ein kräftiger Mittelnerv durchzieht die Blätter. Im Gegensatz zur Krauseminze sind die Blattflächen der Pfefferminze niemals auffallend kraus. Daher erkennt man an den Blättern gut, ob es sich um Pfeffermine (Mentha piperita) oder um  Krauseminze (Mentha erispa) handelt. Meist sind die Blätter kahl, ebenfalls ein Unterschied zu der Krauseminze, die auf den Blattunterseiten und am Stengel Haare hat. 
Der holzige Wurzelstock treibt unterirdische Ausläufer, aber man findet auch oberirdische Ausläufer, die Blätter haben und an den Knoten Wurzel schlagen. 
Die Blüten der Pfefferminze sind lilafarben. Der violett-rötliche Kelch ist kahl und gefurcht. Wenn die Frucht reif wird, strecken sich die pfriemenförmigen Zähne geradeaus. 
Die beste und sicherste Art gut Pflanzen zu gewinnen, ist die Teilung alter Stöcke. Bei Trockenheit müssen die Pflanzen unbedingt gegossen werden. 
Krauseminze wird wie Pfefferminze angebaut.
Kurz vor oder in der Blütezeit (Juni bis August) werden die Blätter gesammelt und im Schatten getrocknet. Anschließend hebt man sie in Blechdosen auf.

 

Bild von PommeGrenade auf Pixabay

 

Interessantes

  • Früher sagte man: Jeden Morgen eine Tasse Pfefferminztee getrunken, macht das Aussehen gesund und frisch.
  • In Griechenland war es Sitte, Minzsträuße auf den Tisch zu stellen, wenn Gäste zum Essen waren.
  • Der Name Metha bedeutet einen stark riechenden Stoff und steht außerdem in Beziehung zu der Nymphe Mentha, die, wie Ovid in seinen Gedichten schrieb, einst durch Zauber in eine Minzenart verwandelt wurde. Piperita heißt gepfeffert und spielt auf den scharfen Geschmack an.

 

Bild ganz oben von Mirka777 auf Pixabay

 

Kategorie - Schön und Gesund: 


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