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Zink

Gespeichert von Sarah am 11 März 2016
Zink

Zink ist für den Stoffwechsel des Menschen essentiell. Es ist an Zellerneuerung und –wachstum beteiligt und ist auch am Aufbau der Erbsubstanz beteiligt. Da es Bestandteil der RNA-Polymerase ist, kann seine Bedeutung nicht unterschätzt werden, da diese am Aufbau jedes Enzyms im Körper mitwirkt. Außerdem ist es für verschieden Hormone wichtig und auch das Immunsystem benötigt Zink, um zu funktionieren. Unter anderem ist es an der Entstehung der weißen Blutkörperchen beteiligt, die die Abwehr von Krankheitserregern ermöglichen. Der Mineralstoff kann vom menschlichen Körper weder hergestellt, noch gespeichert werden, sodass ein Erwachsener täglich mindestens 12 bis 15 mg zu sich nehmen sollte. Insgesamt finden sich im menschlichen Körper rund ein bis zwei Gramm.

 

Welche Folgen kann Zinkmangel haben?
In Deutschland sind nur sehr wenig Menschen so stark mit Zink unterversorgt, dass es behandlungsdürftig ist. Ist dies jedoch der Fall, können Symptome wie Antriebsschwäche, Depressionen, Gewichtsverlust, und Konzentrationsschwierigkeiten entstehen. Aufgrund der großen Bedeutung für das Immunsystem kann es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen und auch Blutarmut ist eine mögliche Folge von Zinkmangel. Auch die Haut leidet unter einer Unterversorgung. Entzündliche Hautreaktionen oder vermehrter Hautpilzbefall können demzufolge ebenfalls ein Hinweis auf fehlendes Zink sein. Auch Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmungen ist ein mögliches Symptom. In der Pubertät können Wachstumsverzögerungen und eine verlangsamte sexuelle Entwicklung durch Zinkmangel entstehen. Weitere Symptome sind brüchige Nägel, Haarausfall und dünner werdendes Haar.

 

Zinkmangel vorbeugen und beheben.
Normalerweise ist es sehr leicht, dem Körper durch eine ausgewogene Ernährung genügend Zink zuzuführen. Dass ein Mangel dennoch auftreten kann, liegt nicht selten an verkupferten Wasserrohren. Kupfer und Zink sind Antagonisten und die Aufnahme des einen Mineralstoffs verhindert die Resorption des anderen. Ist das Trinkwasser sehr kupferhaltig, kann dies einen Mangel herbeiführen. Auch verschieden Medikamente und Krankheiten können eine Zinkunterversorgung zur Folge haben. Gerade bei chronischen Darmerkrankungen oder Diabetes kann der Zinkbedarf steigen. Um dem vorzubeugen sollte man sich vielseitig ernähren und gerade dann, wenn ein besonderer Bedarf besteht, auf zinkhaltige Lebensmittel zurückgreifen. Dies sind beispielsweise rote Fleischsorten und Leber, sowie Austern und manche Käsesorten. Vegetarier und Veganer sollten auf Hülsenfrüchte wie Linsen zurückgreifen und stärker auf den Zinkgehalt ihrer Lebensmittel achten, da der Mineralstoff aus tierischen Quellen besser aufgenommen werden kann. Zusätzlich sollte grundsätzlich auch der Phytinsäuregehalt beachtet werden, da auch dieser die Aufnahme hemmt. Auch Roggen- und Weizenkeimlinge, Sonnenblumenkerne und Weizenkleie sind hervorragende Zinkquellen. Eine zu hohe Zinkzufuhr kann allerdings Kupfer- und Eisenmangel hervorrufen, sodass auch hier eine ausgewogene Ernährung vonnöten ist.

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