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Basteltipps Transparentpapier (Vellum)

Gespeichert von Bastelfrau am 22 April 2014

Mit Transparentpapier (Vellum) kann man wunderbar basteln, es eignet sich sowohl für das Basteln von Karten als auch für Scrapbooking. Einige Basteltipps zur Verarbeitung von Vellum und Vorschläge, was man damit alles machen kann, findest du hier:

 

Wird weißes Transparentpapier (Vellum) geprägt, bleibt der Hintergrund milchig, während das geprägte Motiv weiß hervortritt.

 

Bei Fensterbildern lässt sich Transparentpapier für alle Teile einsetzen, die normalerweise durchsichtig bzw. halbdurchsichtig wären. Also zum Beispiel für Brillen, Trinkgläser, Fenster, Gespenster, Babyflaschen, Spiegel, Wolken, Wasser, Wasserblasen, Wellen, Regenbögen, Schnee, usw.

 

Reibt man Aromaöl auf Transparent- bzw. Pergamanopapier, wird dieses dadurch geschmeidiger und bricht nicht so leicht. Auch das Ziselieren wird dadurch einfacher.

 

Vellum in der zu der Karte passenden Farbe läßt sich selbst herstellen: Deckel vom Stempelkissen entfernen und kreuz und quer über das Vellum wischen, bis keine Streifen mehr zu sehen sind und das ganze Vellum gleichmäßig eingefärbt ist. Kleinere Stücke kann man auch mit dem Schwamm einfärben.

 

Hat man ein Bild auf Transparentpapier (Vellum) gedruckt erziehlt man tolle Effekte, wenn man das Transparentpapier auf gemustertem Papier anbringt. Der Hintergrund bleibt durch das Transparentpapier sichtbar.

 

Schiebt man Transparentpapier durch den Wellrippler so ergibt das sehr interessante Effekte.

 

Transparentpapier ist sehr empfindlich. Man sieht sofort jeden kleinen Knick, der durch das Verwenden einer unscharfen Schere entstehen kann. Deshalb am besten mit einem Cutter (mit einer frischen Klinge) schneiden.

 

Da man jede Kleberspur auf dem Transparentpapier sieht, eignet sich hier Klebefolie am besten für das Aufkleben. Dafür wird die Schutzschicht der Klebefolie entfernt, das Transparentpapier darauf geklebt. Anschließend kann das Bild mit normalem Kleber aufgeklebt werden.
Wer es etwas bequemer haben möchte und die Geldausgabe nicht scheut, verwendet doppelseitige Klebefolie. Damit kann man das Bild dann auch direkt aufkleben.
Die Luxuslösung (teuer aber sehr, sehr gut): Das Xyrongerät. Für dieses Laminiergerät gibt es einen Kassette, die das Bild selbstklebend macht.
Die preisgünstigste Methode: Verwende einen Klebestift. Dabei trägst du den Kleber auf die Karte auf und drückst dann das Transparentpapier feste darauf. Luftblasen mit der Hand herausstrichen, solange der Kleber noch nicht angezogen hat. Hierfür ist allerdings etwas Übung notwendig.

 

Transparentpapier lässt sich super mit Chalks einfärben. Auch Aquarellfarben und –buntstifte ergeben tolle Effekte. Bitte beachten: Das Transparentpapier benötigt einige Zeit, bis es wieder trocken ist.

 

Da man alle Spuren auf Transparentpapier sofort sieht, muss das Papier “ordentlich” aufbewahrt werden. Am Besten legt man es einfach in eine Klarsichthülle. Dort kann ihm nichts passieren.

 

Ausgeschnittene Rauten, Dreiecke, Quadrate usw. ergeben aufgeklebt einen Tiffanyeffekt. Die Nahtstellen mit Haftkleber nacharbeiten und trocknen lassen. Metallicfolie daraufdrücken und ruckartig abziehen.

 

Transparentpapier lässt sich sehr gut reißen.

 

Wenn man auf Transparentpapier schreiben möchte, geht man wie folgt vor: Die Schriftenvorlage zuerst in einem Worddokument oder mit einer anderen Textverarbeitung vorbereiten und ausdrucken. Die Vorlage unter das Transparentpapier legen und die Schrift mit Bleistift vorzeichnen. Anschließend kann man einem Folienschreiber die Schrift nachgezogen werden. Vorsicht: Da das Transparentpapier die Tinte nicht aufsaugt, benötigt es längere Zeit zum Trocknen.

 

Die meisten Transparentpapiersorten lassen sich problemlos mit einem normalen Tintenstrahldrucker bedrucken.
Beachten muss man Folgendes:
Nur einzelne Blätter Papier in den Drucker geben.
Das Transparentpapier braucht längere Zeit zum Trocknen. Es muss also aus der Druckerausgabe entfernt werden, da das nächste bedruckte Blatt den Druck des ersten Blattes verschmieren könnte.

 

Da auf Transparentpapier jeder Knick und jede Falte sichtbar ist, hat man oft „verdorbenes“ Papier. Dies lässt sich weiterverwenden, indem man es einfach in der Hand zerknüllt und anschließend wieder auseinander faltet und glättet. Anschließend lässt es sich als Hintergrundpapier verwenden.

 

Legt man Transparentpapier in unterschiedlichen Farben übereinander, entstehen Mischfarben - ein Effekt, den man durchaus für sich nutzen kann um beim Karten basteln oder Scrapbooking besondere Ergebnisse zu erzielen.