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Serviettentechnik

Gespeichert von Bastelfrau am 5 März 2013

Es gibt wohl kaum eine Basteltechnik, die solche Erfolgserlebnisse garantiert, wie die Serviettentechnik. Dabei kann diese Basteltechnik zusätzlich noch mit anderen Techniken kombiniert werden und bietet so Möglichkeiten ohne Ende.

 

Auch wenn der "Serviettentechnik-Boom" mittlerweile vorbei ist und die Serviettentechnik nun zu den klassischen Basteltechniken gehört, sind ihre fast unendlichen Gestaltungs- und Anwendungsmöglichkeiten geblieben. Egal ob man ein schönes Keilrahmenbild zaubern, ein Hintergrundpapier für das Karten basteln herstellen möchte, ein Trinkglas verschönern, einen Armreif oder anderen Schmuck basteln oder ein Pappdose verzieren möchte - die Serviettentechnik macht es möglich. Sie lässt sich immer wieder mit anderen - auch neuen - Bastelmaterialien kombinieren und kann genauso gut im Vordergrund wie im Hintergrund stehen.

 

Wenn auch die neuen Serviettenmotive nicht mehr so schnell erscheinen wie vor einigen Jahren, gibt es immer noch Motive für jede Gelegenheit, für jede Jahreszeit und für jeden Anlass. Die Serviettentechnik ist halt einfach ein Tausendsassa.

 

Das Material

 

An Material benötigt man nur wenig: Motivservietten, einen guten Serviettenkleber und einen guten Pinsel. Dazu kommt dann noch das Objekt, das verschönert werden soll und eventuell Farben - je nachdem, was man gerade vor hat.

 

Serviettenkleber gibt es für verschiedene Anwendungszwecke: den normalen Serviettenkleber, den man für Holz, Pappe usw. verwenden kann und spezielle Kleber für Stoff oder Glas und Porzellan. Außerdem gibt es noch einen weiteren Spezialkleber für Kerzen - den man allerdings mit Vorsicht genießen sollte.

 

Oft wird für die Serviettentechnik auch Decoupagekleber verwendet. Dieser ist wesentlich dicker und zähflüssiger als Serviettenkleber und vor allen Dingen für die Bügeltechnik geeignet.

 

Wichtig ist bei der Wahl des Serviettenklebers also der Anwendungszweck und die Qualität. Wer einmal mit richtig gutem Serviettenkleber gearbeitet hat, ärgert sich später, wenn er mal weniger guten erwischt - ich spreche da aus Erfahrung.

 

Der richtige Pinsel - nicht zu hart und nicht zu weich - sorgt dafür, dass die Serviette nicht reißt.

 

Will man einen dunklen Gegenstand mit Serviettentechnik verzieren, benötigt man eine helle Farbe als Untergrund - das Serviettenmotiv verschwindet sonst regelrecht, da die Servietten bei der Bearbeitung transparent werden.

 

Der Materialaufwand ist als überschaubar - ein Einstieg in diese Basteltechnik ist also recht preisgünstig.