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Serviettentechnik auf Porzellan - Grundanleitung und Beispiele

Gespeichert von Bastelfrau am 25 Juni 2014
Serviettentechnik auf Porzellan - Grundanleitung und Beispiele

Es muss nicht immer gleich eine ganze Serviette oder Motiv sein - einzelne Bilder aus einer Serviette lassen sich auch sehr schön kombinieren.

 

Das brauchst du:

  • Serviette mit Mondmotiv (Vielseidig Verlag)
  • Malmedium
  • Pinsel
  • Porzellantasse
  • Schere
  • Alkohol zum Reinigen der Tasse
  • Wattestäbchen

Und so geht's:

  1. Die Tasse mit dem Alkohol gründlich von Fett und Staub säubern.
  2. Die Motive ausschneiden und die beiden unteren Lagen der Serviette entfernen.
  3. Die Tasse an den Stellen, an denen du die Motive aufbringen möchtest, mit etwas Malmedium bestreichen. Das Medium antrocknen lassen, die Motive auf das klebrige Medium legen und gut andrücken. Nach dem Trocknen die Motive noch einmal mit dem Malmedium übermalen.
  4. Ein Wattestäbchen mit Alkohol tränken und die Reste des Malmediums, die über das Motiv hinausgehen, entfernen.
  5. Nachdem das Malmedium vollständig durchgetrocknet ist (ca. 24 Stunden), wird die Tasse nach den Herstellerangaben im Backofen gebacken und ist danach bedingt spülmaschinenfest.
  6. Unbedingt darauf achten, dass weder die "Backzeit" noch die "Backtemperatur" überschritten wird! Der Kleber und die Serviette wird sonst braun!

Vor allem weißes Porzellan ist als Träger für Serviettenmotive sehr gut geeignet: Das Motiv behält seine ursprünglichen Farbtöne und seine Farbkraft.
Bei dunklem Untergrund muss die Stelle, an der das Bild aufgeklebt wird, hell grundiert werden. Nicht ratsam ist es, das ganze ursprünglich dunkle Objekt hell zu bemalen, den handelsüblichen backofenfixierbaren Porzellan- oder Glasmalfarben fehlt dafür die erforderliche Deckkraft.

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Ein Küchenherd mit Backofen, ein schlichtes weißes Service, dazu schöne Servietten und ein passender Kleber:

Mehr braucht es nicht, um Familie und Gäste mit einem "selbstgebackenen" Service zu überraschen.

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Dieses Geschirr ist schon relativ alt - damals habe ich noch nicht gewusst, dass man bei der Serviettentechnik auf Porzellan die Ränder, die mit dem Mund oder Lebensmittel in Berührung kommen, aussparen muss.

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Verwendet man für die Serviettentechnik auf Glas und Porzellan ein farbloses Malmedium, wie es für die backofenfixierbaren Glas- und Porzellanmalfarben als Verdünner angeboten wird, schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man hat einen hervorragenden Serviettenkleber und kann gleichzeitig die entsprechenden Farben mit dem Medium verdünnen, ohne dass ihre Konsistenz darunter leidet.

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Dieses Geschirr habe ich mit Servietten beklebt, bevor ich wusste, dass das nicht ganz risikolos ist. Heute würde ich Gebrauchsgeschirr nicht mehr auf diese Art gestalten.

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Mit Hilfe der Serviettentechnik wird aus einer schlichten Duftlampe im Handumdrehen ein Einzelstück.

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Für diese Vase wurden die Servietten ausgerissen und auf einen relativ dunklen Hintergrund geklebt.

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