15. August 2022
So geht Sushi

So geht Sushi

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Buch „Heimat-Sushi“ beschäftigt und dabei eine Menge über Sushi gelernt. Jetzt ist es an der Zeit, mein Wissen von früher wieder etwas aufzufrischen und mich mehr mit dem klassischen Sushi zu beschäftigen.

Zutaten

Für die Herstellung von Sushi benötigt man nicht viel. Natürlich darf der Sushi-Reis nicht fehlen, der mit Wasser, Reisessig, Zucker und Salz einfach gekocht wird.
Dann geht es an die Füllung, die man frei wählen kann. Ganz klassisch sind natürlich Lachs und Gurke. Aber man kann auch regionale Zutaten verwenden, wie sie im Buch Heimat-Sushi zu finden sind.

Die richtigen Saucen

Sojasauce, Sriracha und Wasabi dürfen natürlich nicht fehlen.
Wasabi-Sauce kann man sich aus Wasabi-Paste einfach selbst anrühren.
Sriracha passt hervorragend dazu. Aber Achtung, diese Sauce ist sehr scharf. Auch wer diese Sauce selbst machen möchte, benötigt dafür nicht sehr viele Zutaten: Chilis, Zucker, Salz, Reisessig und Knoblauchzehen in den Mixer und gut zerkleinern und vermischen.
Als Sojasauce sollte man auf jeden Fall japanische Sojasauce wählen. Die indonesische Sauce ist zu süß und kann das Sushi geschmacklich ordentlich verderben.

Hilfsmittel

Mittlerweile gibt es im Internet viele tolle Hilfsmittel, die das Sushi machen vereinfachen und damit ordentlich Nerven sparen. Da gibt es Formen, mit denen man herzförmiges, dreieckiges oder viereckiges Sushi herstellen kann oder man verwendet einfach ganz klassisch eine Bambusmatte.

Die verschiedenen Sushi-Arten

Es gibt zwar unendlich viele verschiedene Sushi-Arten, aber sie basieren alle auf zwei Grundformen – Maki und Nigiri. Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten ist sehr einfach. Bei Maki werden alle Zutaten in ein Noriblatt gerollt, Nigiri wird nicht gerollt, sondern die Zutaten liegen lose auf dem Reis.

Maki

Maki werden mit einer Bambusmatte von Hand gerollt. Dafür benötigt man Nori (Algenblätter), Sushi-Reis und Sushi-Essig und die gewünschte Füllung. Je nachdem wie dick die Rollen sind, werden sie dann Hoso-Maki (dünne Rolle mit ein bis zwei Zutaten) oder Futo-Maki (dicke Rolle mit drei und mehr Zutagen) genannt.
Weiterhin gibt es noch viele weitere Varianten. Beim Ura-Maki werden die Zutaten ins Algenblatt gerollt, während sich der Reis außen an der Rolle befindet. Beim Te-Maki handelt es sich nicht um Rollen, sondern um gefüllte Tütchen aus Noriblättern und Gunkan-Maki werden mit druckempfindlichen Zutaten wie Kaviar gefüllt.

Nigiri

Für Nigiri wird der Reis zu einer schmalen Rolle geformt und dann mit den Zutaten belegt. Damit diese nicht vom Nigiri herunterfallen, werden sie manchmal noch mit einem dünnen Streifen Nori umwickelt. Werden die Rollen nicht per Hand geformt, sondern in Formen gepresst und dann in Scheiben geschnitten, handelt es sich Oshi-Sushi.

Sashimi

Sashimi besteht nur aus „Zutaten“ – nämlich aus Fisch. Auf alles andere wird dabei verzichtet – es gibt auch keinen Reis dazu.

Chirashi-Sushi

Reichlich Zutaten gibt es wieder bei Chirashi. Allerdings werden sie nicht gerollt, sondern der Reis wird als Bett in eine Schüssel gegeben und die Zutaten darauf angerichtet.

Frittiertes Sushi

Age-Sushi bekommt eine Panade aus Panko oder Tempura und wird dann frittiert. Dies kommt mir ein bisschen wie die einfache Variante von Inari vor. Beim Inari werden Reis und weitere Zutaten in eine Teigtasche aus frittiertem Tofu gefüllt.

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Bastelfrau (Barbara)