Kartensprüche – Natur

Sprüche und Zitate zum Thema Natur. Ich denke, sie passen ganz besonders gut zu bzw. auf Collagen und Grußkarten. Vertreten sind hier sowohl Wilhelm Busch als auch Schiller und Goethe – und natürlich viele andere.

 

Wer kann behaupten, daß die Naturgesetze ewig sind?
Wir kennen nur das eine Ende davon.
— Wilhelm Busch

 

Und frische Nahrung, neues Blut
saug’ ich aus freier Welt;
wie ist Natur so hold und gut,
die mich am Busen hält!
— Goethe

 

Stark sein im Schmerz, nicht wünschen, was unerreichbar oder wertlos, zufrieden mit dem Tag, wie er kommt, in allem das Gute suchen und Freude an der Natur und an den Menschen haben, wie sie nun einmal sind.
— Aus dem Arbeitszimmer Kaiser Wilhelm II.

 

Denn es liegt eine wunderbare Heilkraft in der Natur. Oft gibt der Anblick eines schönen Abendhimmels, der emporflammt wie eine Verheißung, eines hellen Sternes, welcher Grüße zu bringen scheint von den vorangegangenen Lieben, der Duft einer Blume, der von Frühling und Auferstehung spricht, der gedrückten Seele Hoffnung und Lebensmut zurück.
— Sophie Verena

 

Nur die Natur ist redlich! Sie allein
liegt an dem ew’gen Ankergrunde fest,
wenn alles andre auf den sturmbewegten Wellen
des Lebens unstet treibt.
— Schiller

 

Und fragst du noch, warum dein Herz
sich bang in deinem Busen klemmt?
Warum ein unerklärter Schmerz
dir alle Lebensregung hemmt?
Statt der lebendigen Natur,
da Gott die Menschen schuf hinein,
umgibt ihn Rauch und Moder nur
dich Tiergeripp’ und Totenbein.
Flieh! Auf! Hinaus ins weite Land!
— Goethe

 

Bist du erschöpft, bedeckt von Leid,
von dem du gern dich säh’st befreit,
und möchtest lernen du erhab’ne Lehren,
vom Herzen Schwäche, Schlaf vom Geist zu wehren:
Zu Berg und Wald geh’! Der Natur
Gesicht trübt keine Tränenspur.
— Longfellow

 

Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt.
— Karl Detlef

 

Auf jedem Blatt steht groß geschrieben:
“Der Geist der Lieb’ durchweht die Flur!”
Auf jedem Blatt steht: “Lieben! Lieben!”
Als Offenbarung der Natur.
— Hermann Rollet

 

Wärst du nicht, heil’ger Abendschein,
wärst du nicht, sternerhellte Nacht,
du Blütenschmuck, du üpp’ger Hain
und du Gebirg’, voll ernster Pracht,
du Vogelsang aus Himmeln hoch,
du Lied aus voller Menschenbrust,
wärst du nicht – ach! was füllte noch
in arger Zeit ein Herz mit Lust!
— Kerner

 

Wollte, über diese Erde schreitend,
jeder auch nur einen Fruchtbaum pflanzen,
eine Blume, einen Duftstrauch hegen,
wäre längst ein Paradies die Erde,
blühte um uns Edens Garten wieder.
— Julius Lohmeyer

 

2014-04-05 15:04:31