Fliegende Wünsche



Die "Fliegenden Wünsche" sind nicht nur zum Geburtstag und zu Weihnachten eine tolle Idee, sondern sie stellen auch etwas ganz besonderes am Silvesterabend dar. Allerdings ist es ein recht teurer Spaß, wenn man sich das Papier nebst Zubehör kaufen muss. Aber: Nimmt man einige wenige Einschränkungen in Kauf, dann kann man sich die fliegenden Wünsche auch selbst basteln.

Da ich bis vorhin noch herumexperimentiert habe (und es dabei ziemlich lange gedauert hat, bis ich die sehr naheliegende Lösung fand) gibt es zu dieser Bastelanleitung - zumindest im Moment - noch keine Bilder.

An Bastelmaterial benötigst du Papierservietten - genauer gesagt, die einzelnen Lagen davon - und zum Anzünden der Wünsche Streichhölzer oder ein Feuerzeug (schöner ist es aber mit Streichhölzern).

Pro teilnehmender Person kommt noch 1 Stück glatte Pappe in der Größe 10 x 10 cm hinzu. Außerdem sollten genug Bleistifte bereitliegen.


So funktioniert das Ganze:

  1. Jeder schreibt einen Wunsch auf ein Stück Serviettenpapier, knüllt dann das Papier richtig fest zusammen, faltet es anschließend vorsichtig wieder auf und streicht es dann glatt.
  2. Das Papier wird um den Zeigefinger "gerollt" und dann auf die Mitte des Pappquadrates gestellt. Dieser Teil ist leider ein bisschen knifflig, aber es klappt - nur nicht aufgeben! :-)
  3. Das Papier wird oben angezündet. Kurz bevor es vollständig abgebrannt ist, fliegt es mitsamt dem aufgeschriebenen Wunsch in die Luft.

Infos:

Kauft man sich das "Wunschpapier" klappt das alles relativ problemlos und die Wünsche brennen sogar mit einer bläulich-grünlichen Flamme ab. Mit dem Serviettenpapier ist das allerdings anders und man muss erst ein bisschen herumexperimentieren um herauszufinden, wie groß das Stück Serviettenpapier maximal sein darf, denn wenn es zu groß ist, fliegt es nicht. Außerdem kann das Papier zerreißen, wenn der Wunsch darauf geschrieben wird. Als Alternative kann ich mir aber vorstellen, dass man sich seinen Wunsch nur "ganz fest denkt". Oder aber man muss darauf achten, dass man vorsichtig schreibt und einen weichen Bleistift oder andere weiche Stifte dafür verwendet. Das bedeutet also: Du musst zuerst ein bisschen herumprobieren.

Ich habe dabei bisher folgendes in Erfahrung bringen können:

  • Benutze ich die bedruckte Lage der Serviette, wird die Flamme - je nach Serviette - bunt. Das sieht toll aus - ob es aber auch gesund ist, weiß ich nicht.
  • Es kommt maßgeblich auf die Größe des Serviettenstücks an. Ist es zu groß, hebt es nicht ab. Und: es wird nur eine einzelne Lage des Serviettenpapiers verwendet - eine gute Möglichkeit also, um die unteren beiden Lagen der Servietten, die bei der Serviettentechnik übrigbleiben, weiter zu verwenden.
  • Statt des Serviettenpapiers kann man auch unbenutzte Teebeutel verwenden - je billiger umso besser, denn je billiger die Teepackung, umso dünner das Teebeutelpapier. Dabei wird der Teebeutel oben aufgeschnitten und der Tee in einen anderen Behälter gefüllt. Jeder (Doppelkammer-)Teebeutel ergibt 2 Wunschpapiere.
  • Das Teebeutelpapier, dass es im Lebensmittelhandel beim Filterpapier zu kaufen gibt, funktioniert leider nicht. Anscheinend ist es zu schwer.
  • Eventuell kann man statt des Serviettenpapiers auch Blättchen fürs Zigarettendrehen verwenden. Allerdings ist es auch hier so, dass nicht jedes Papier funktioniert. Ich kann mir vorstellen, dass das an der Klebeschicht liegt. Schneidet man diese weg, dann ist leider auch vom Papier nicht mehr viel übrig.
  • Im Internet habe ich den Hinweis gefunden, dass es auch mit Küchenpapier von der Rolle funktionieren soll. Bei meiner Küchenrolle kam dabei folgendes heraus: Viel Asche und keine Flüge. Bei anderem Küchenpapier kann das aber schon wieder anders aussehen.
  • Der Untergrund, auf den das gerollte Papier gestellt wird, muss glatt sein. An Karton eignet sich dabei auch der Karton von Cornflakes-Packungen usw. (die glänzende bedruckte Seite). Hat man keinen glatten Karton zur Hand, sollte man einfach ein Porzellan- oder Glastellerchen verwenden.


Was ich noch ausprobieren möchte:

  • Das Papier mit Seidenmalfarbe einfärben. Mal sehen, ob es danach immer noch fliegt.
  • Und
  • Die Pappunterlage verschönern - sprich bedrucken, bekleben, oder, oder, oder...



Dazu bin ich heute leider nicht mehr gekommen.

Aber: Achtet darauf, dass keine leichtentflammbaren Gegenstände in der Nähe herumstehen und auch keine leicht brennbaren Flüssigkeiten wie Spiritus usw. Das Ganze auf einer Polyestertischdecke zu veranstalten ist also nicht ratsam!

Falls ihr die fliegenden Wünsche mit Zigarettenpapier, Küchenrollenpapier, Papiertaschentüchern oder ähnlichem ausprobiert, dann seid doch so nett und teilt mir eure Erfahrungen mit - am Besten mit Nennung des Produktnamens.

Viel Spaß mit euren fliegenden Wünschen und vor allen Dingen, dass sie alle in Erfüllung gehen

wünscht euch

Barbara (die Bastelfrau)

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Wichtig!!!

Ihr müsst selbst aufpassen, dass niemand verletzt wird und nichts Feuer fängt. Ich stelle euch gerne meine Erfahrungen mit den fliegenden Wünschen zur Verfügung, übernehme aber keinerlei Verantwortung. Wenn ihr die fliegenden Wünsche ausprobiert, so macht ihr das auf eigene Verantwortung!!!

 




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