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Gespeichert von Bastelfrau am 14 November 2018
Furoshiki - Kleinen Geschenkbeutel einfach knoten

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine Schwiegermutter vor vielen, vielen Jahren schon auf die Idee kam, die Weihnachtsgeschenke in Trockentücher und Handtücher einzupacken. Was damals noch etwas exotisch war, nennt man heute nachhaltig und es macht auch wirklich richtig Sinn. Warum Geld und Ressourcen für Papier verschwenden, das später einfach weggeworfen wird. Da macht das Verpacken in Stoff, der auch später noch verwendet wird, wirklich mehr Sinn. Damit das Ganze auch richtig schön aussieht, bedienen wir uns mittlerweile des Furoshikis - der japanischen Art, Dinge zu verpacken. Als erstes möchte ich euch eine ganz einfache Verpackung zeigen - eine Tasche aus einer Mullwindel.

 

Da ich vor kurzem wieder Oma geworden bin, habe ich mir überlegt, alles, was der Kleine von uns bekommt, "nützlich" zu verpacken. In diesem Fall habe ich eine gebatikte Mullwindel verwendet, die einfach als Spuktuch weiterverwendet werden kann.

 

Das brauchst du:

Ein Tuch in der Größe 80x80 cm 

 

Uns so wird's gemacht:

  1. Das Tuch auf einem Tisch ausbreiten. Einen Zipfel nehmen und einen Knoten hineinmachen.


     

  2. In das gegenüberliegende Ende ebenfalls einen Knoten machen.


     

  3. Mit den beiden anderen Enden genauso verfahren.


     

  4. Zwei nebeneinanderliegende Enden miteinander verknoten.


     

  5. Die beiden gegenüberliegenden Enden ebenfalls verknoten. Fertig ist die Tasche.

 

Tipps und Tricks

  • Wenn die Mulltücher weiter verwendet werden sollen, müssen sie unbedingt fixiert werden. Fixierung gibt es in der Regel dort, wo ihr die Batikfarbe gekauft habt.
  • Dass die Mulltücher gebatikt sind, sieht zwar schön aus, ist aber für das Fotografieren der Schritt-für-Schritt-Anleitungen nicht ganz so praktisch, wie ich mittlerweile festgestellt habe. Trotzdem wollte ich euch hier die Schritt-für-Schritt-Bilder zeigen.
  • Es gibt spezielle Furoshiki-Tücher, die auf der einen Seite einfach genial sind, auf der anderen Seite aber ganz schön teuer. Sie eignen sich daher eher als Geschenk denn als Geschenkverpackung.

 

Bezugsquellen*: