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Glitzersteine aus Kunststoff einfärben

Gespeichert von Bastelfrau am 15 März 2018
Glitzersteine aus Kunststoff einfärben

Wer öfter mit Strasssteinen oder Glitzersteinen bastelt, benötigt oft Steine in Farben, die gerade nicht da sind. So ging es mir vor einiger Zeit. Glücklicherweise habe ich transparente, farblose Kunststoffsteinchen gefunden, die ich kurzerhand mit Stiften eingefärbt habe.

 

Das brauchst du:

  • transparente, farblose Kunststoffsteinchen
  • Alkoholtintenstift

 

Und so wird's gemacht:

  1. Die Unterseite der Steinchen reinigen, falls sie verschmutzt sind.
  2. Mit der Alkoholtinte bemalen. Trocknen lassen. Fertig.

plastiksteine2.jpg

 

Tipps und Tricks

Ich habe die Twinmarkers von Action verwendet. Sie sind preisgünstig und vielen verschiedenen Farben erhältlich.
Natürlich kann man die Rückseite der Kunststoffsteinchen auch mit anderen Farben bemalen. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass die Steinchen sich nach dem Aufkleben wieder lösen, weil nicht das Kunststoffsteinchen sondern die Farbschicht angeklebt wurde. Die Farbschicht bleibt dann kleben, während der Plastikstein sich davon löst.
Besser als Acrylfarbe hält Acryllack. Auch Reste von Glasmalfarbe, Keramikfarbe oder Porzellanmalfarbe sollte funktionieren. 
Wer noch alten Nagellack zu Hause hat, kann auch diesen verwenden.
Die mit Stiften eingefärbten Steinchen lassen sich - je nach gewähltem Untergrund - mit einfachem Bastelkleber, Tacky Glue oder Schmucksteinkleber leicht aufkleben und halten gut.  
Dieser Deko-Totenkopf wurde mit solchen Steinchen beklebt:

Hier findest du die Bastelanleitung für den Deko-Totenkopf mit "Rubinen".

Beim Deko-Totenkopf musste ich einen Spezialkleber für Kunststoff verwenden. Dies lag aber ausschließlich an dem Kunststoff, aus dem der Totenkopf gefertigt war, nicht an den Kunststoffsteinen. Selbst Heißkleber wollte auf dem Material nicht halten. 
Beim Anmalen der Steinchen ist es ratsam, sich Gummihandschuhe anzuziehen. Da die Steine teilweise recht klein sind, sind die bunten Finger vorprogrammiert, denn man malt recht häufig statt der Steine die Haut an.