Keilrahmen im Nostalgie-Look

Vintagebasteleien müssen nicht zwangsläufig eine gedeckte Farbe haben – und Modellierpaste sieht einfach toll aus, wenn sie zerbricht. Gemeint ist damit allerdings keine normale Modellierpaste, die dabei kaputt gehen würde, sondern eine spezielle Krakelierpaste.

 

Das brauchst du:

 

Bastelmaterial:

 

Bastelwerkzeuge:

 

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Bilder herunterladen, mit einem Bild- oder Textverarbeitungsprogramm aufrufen, ausdrucken und auf dem Keilrahmen arrangieren. Mit einem Bleistift markieren, wo die Bilder letzten Endes hinkommen sollen.
  2. Krakelierpaste (von Creartec) mit den Fingern auf den Keilrahmen auftragen. Dabei die Stellen für die Bilder aussparen. Trocknen lassen. Während die Krakelierpaste trocknet, reißt sie ein und bildet ein tolles Muster.
  3. Die Bilder aufkleben und den Kleber trocknen lassen.
  4. Acrylfarbe mit Wasser oder mit speziellem Verdünner verdünnen und auf die Krakelierpaste auftragen. Trocknen lassen. Kommen die Risse im Krakelierlack noch nicht genug zur Geltung, die Farbe ruhig mehrmals auftragen. Dabei jedoch darauf achten, dass die Farbe zwischen den einzelnen Aufträgen jeweils gut trocknen kann.

 

Tipps und Tricks:

  • Kommen die Risse auch nach mehrmaligem Farbauftrag nicht genügend zur Geltung, kannst du auch folgendes machen: Trage satt dickflüssige Farbe oder Patina auf und entferne diese sofort (!) wieder mit einem weichen Tuch.
  • Vintagebilder, Ephemera und Oblaten findest du zum einen bei den Collagebögen, zum anderen beim Vintageweb – dort ebenfalls zum kostenlosen Download.
  • Magst du “Shabby Chic”? Dann kannst du mit Schmirgelpapier etwas von der rosa Farbe wegschmirgeln, so dass die weiße Farbe wieder “durchblitzt”. Schon hast du einen Keilrahmen im Shabby-Chic-Stil.
  • Will man den Keilrahmen als eine Art Pinwand verwenden, bietet sich dafür die Fläche rechts oben an. Aber auch die Fläche links unten, die im Beispiel mit Ephemera beklebt wurde, kann man dafür nutzen.

 

 

2015-04-27 11:28:54
Bastelfrau (Barbara)