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Metall prägen

Gespeichert von Bastelfrau am 13 Juli 2008
Geprägter Stern bemalt

Das Thema Metallprägen wird immer wieder als eine Neuheit vorgestellt; seit einiger Zeit speziell in Verbindung mit der Serviettentechnik. In Wirklichkeit jedoch ist das Metallprägen ein uraltes Handwerk, das im Laufe der Jahrhunderte zum Kunsthandwerk und dann zur Basteltechnik wurde.

 

Beim Metallprägen wird benötigt:

  • Eine weiche Unterlage, eine Metallfolie und Prägewerkzeug.
  • Wer die Technik erst einmal ausprobieren möchte, kann als Werkzeug einen einfachen Embossingstift und einen Teelöffel benutzen.
  • Wem dann dieses Hobby zusagt, sollte sich richtiges Werkzeug anschaffen. Damit erzielt man wesentlich leichter viel, viel bessere Ergebnisse.
  • Die speziellen Metallprägewerkzeuge wirken zwar etwas "altmodisch", aber auch sehr stabil - und genau das sind sie auch! Sie erfüllen ihren Zweck besser als manch neues Werkzeug, da sie stabil sind und gut in der Hand liegen.

 

Werkzeuge:

  • Der Embossingstift hat zwei unterschiedlich dicke Kugelspitzen. Mit der feinen Spitze wird "vorgezeichnet". Mit ihm arbeitet man auch Feinheiten aus. Die dicke Kugel dient zum Prägen mittelgroßer Felder.
  • Mit dem Prägeholz lassen sich ganz einfach große Felder prägen und mit der Spitze Kanten und Ecken ausarbeiten.
  • Die Unterlage ist aus dickem Filz und hat eine ähnliche Wirkung wie eine Matratze: Der Filz gibt nach und passt sich der Form der Metallfolie an, so wie sich die Matratze der Körperform anpasst.
  • Metallfolien gibt es in unterschiedlichen Stärken und aus unterschiedlichen Metallen. Für den Bastler ist Alufolie in einer mittleren Stärke am besten geeignet. Sie lässt sich leicht prägen und behält die Form. Andere Folien sind meist härter, bieten dafür aber auch andere Möglichkeiten. So gibt es hier zusätzliche Patinas zu kaufen, die das Aussehen der Oberfläche verändern und das Metall künstlich altern lassen. Diese Folien eignen sich aber meist nicht in Verbindung mit der Serviettentechnik, da sie als Untergrund zu dunkel sind.

 

HÄNDE WEG VON BLEIFOLIEN!

  • Eine gefährliche Variation des Metalldrückens hat sich vor einiger Zeit entwickelt: Wesentlich einfacher zu bearbeiten und flexibler als Alufolie ist nämlich Bleifolie. Bleifolie hat allerdings einen schwerwiegenden Nachteil: Blei ist ein hochgiftiges Schwermetall und kann schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen, die bis zum Tode führen können! Wer trotzdem nicht auf das "Bleibasteln" verzichten möchte, sollte auf Zinnfolie umsteigen - zwar ist auch hier Blei enthalten, allerdings nur in kleinen Mengen. Dadurch gilt Zinnfolie als mindergiftig.

 

Bei Youtube habe ich noch ein Video gefunden, dass u.a. auch eine modernere Art des Metallprägens zeigt. Zuerst wird ganz normal geprägt, dann mit einer Stanz- und Prägemaschine. Hier werden dann gleich noch tolle Rosen gezeigt, die man mit Hilfe der entsprechenden Stanzschablone basteln kann. Aber: Das Video ist auf französisch - macht aber nix... man sieht trotzdem worum es geht. :-)

 

Falls du das Video nicht sehen kannst, dann klicke einfach hier.

 

 

 

 

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