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Ostereier färben - Nachbehandlung, Aufhängen und Resteverwertung

Wenn die Ostereier erst einmal bemalt oder gefärbt sind, ist die Arbeit noch nicht vorbei. Jetzt müssen die Eier noch Glanz bekommen, Löcher müssen gestopft werden oder eine Aufhängung muss angebracht werden.

 

Möchte man, dass das Ei schön glänzt, reibt man es entweder mit einer Speckschwarte ab oder bepinselt es dünn mit Öl.

 

Die Löcher, die zum Auspusten in die Eier gestochen wurden, kann man mit einem Tropfen heißem Bienenwachs verschließen.

 

Eine Aufhängung kann man auf zwei verschiedene Arten basteln:

Man bricht einen Streichholz in der Mitte durch und knotet etwas Näh- oder Stickgarn darum. Den Faden dann in eine lange Nädel fädeln und von unten nach oben durch das Ei führen. Der Streichholz legt sich Inneren des Eies quer.

oder

Man macht von Anfang an das obere Loch kleiner als das untere. Dann fädelt man etws Stickgarn in eine lange Nadel und macht am unteren Ende mehrere Knoten übereinander, bis der Knoten so dick ist, dass er zwar noch durch das untere, aber nicht mehr durch das obere Loch passt. Die Nadel dann von unten nach oben durch das Ei führen.

 

Resteverwertung von Färbesud

Farbsudreste können einfach - auch in unterschiedlichen Mengen - miteinander gemischt werden. So ergibt Holundersaft und Zwiebelschalensud zum Beispiel Farbtöne von Grau über Blau bis zu Braun.

Aus dem Färbesud kann man auch noch eine Eiermalfarbe herstellen. Dazu wird ca. 1/2 l Sud auf die Menge, die ein Likörglas fasst, eingekocht. Dann werden geringe Mengen Beizen zugefügt. Die Farben beginnen allerdings nach ca. 4 Wochen umzuschlagen - also ihre Farbe zu verändern.