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Paillettenkunst

Gespeichert von Bastelfrau am 8 April 2014
Pferd in Pailettenkleidung

Früher hieß es schlicht und einfach Paillettentechnik - heute heißt es Paillettenkunst. Gemeint sind damit Styroporformen, die entweder mit Hilfe von Stecknadeln mit Pailletten besteckt oder mit Hilfe von Klebstoff beklebt werden. Mir persönlich ist das Paillettenstecken vertrauter, deshalb findest du hier eine Bastelanleitung und verschiedene Beispiele für besteckte Styroporfiguren und anderen -formen.

 

Bild oben: Bei diesem Paillettenpferd habe ich nicht die obligatorischen, glänzenden Pailletten verarbeitet, sondern Samtpailletten. Die Mähne und die Hufe des Pferdes wurden mit braunen Samtpailletten besteckt, der gesamte Rest mit weißen Pailletten.

 

Grundanleitung Pailettenstecken

 

Das brauchst du:

  • Styroporfigur oder Styroporform
  • Pailletten
  • Kurze Stecknadeln
  • eventuell längere Stecknadeln und/oder lösungsmittelfreien Kleber oder Heißkleber

 

Und so wird's gemacht:

  1. Stecke die einzelnen Pailetten mit Nadeln in den Styroporkörper. Achte dabei darauf, dass sich die Pailletten "überlappen", damit keine Löcher entstehen.
  2. Bei kleinen, vorstehenden Teilen musst du darauf achten, dass du die Nadeln nicht senkrecht sondern schräg einstichst. (Die Nadeln kommen sonst an der anderen Seite wieder heraus). Außerdem musst du bei diesen Teilen vorsichtig sein, sie brechen leicht ab.

Paillettenpinguin

Bild: Pinguin in Paillettenkleidung

 

Paillettenstecken ist keine Bastelarbeit für jemanden, der keine Geduld hat. Dafür benötigt man nicht viel Material: ein Styroporteil, Pailletten und Stecknadeln reichen vollkommen aus. Dann werden die Pailletten einfach dicht an dicht auf das Styropor gesteckt.

Pailletten-Eier

Bild: Mit Pailletten kann man nicht nur Styroporfiguren bestecken oder Bilder bekleben - Styroporeier eignen sich ideal als Einstieg für diejenigen, die gerne mit Pailletten basteln möchten.

 

Pailettenkatze

Bild: ein bisschen gruselig sieht diese Katze aus, der die Augen fehlen. Dazu gibt es eine Geschichte, die du hier findest.

 

 

Pailettenfisch

Bild: Der Paillettenfisch wurde beim "Offenen Mittagsangebot" in einer Schule von einem Fünftklässler gebastelt.

 

 

Pailettenlöwe

Bild: Der Löwe wurde von  meiner damals 5jährigen Tochter während eines Aufenthaltes auf einem Campingplatz gebastelt.

 

Tipps und Tricks:

  • Es gibt Stecknadeln in unterschiedlichen Längen. Am besten benutzt du zu Anfang Nadeln, die ziemlich kurz sind. Der Grund dafür ist folgender: Hält eine Paillette nicht richtig, so kannst du sie nicht zum zweiten Mal an der selben Stelle feststecken - zumindest nicht mit einer Nadel der gleichen Länge. Hast du aber zuerst kurze Nadeln verwendet, so kannst du nun eine lange Nadel nehmen - sie hält. Achte darauf, ob die Nadeln auch wirklich spitz sind. Manchmal sind abgebrochene Nadeln mit in der Packung. Diese Nadeln solltest du vorher aussortieren, denn sie behindern dich später bei der Arbeit und zerstören unter Umständen dein ganzes Werk.
  • Sollten dir Nadeln (und damit auch die Pailletten) aus der Figur so herausfallen, so dass du sie nicht mehr normal befestigen kannst, kannst du die Nadeln mit lösungsmittelfreiem Kleber oder Heißkleber in die Löcher hineinkleben.

 

 

Paillettenkugel

Bild: Pailletten gibt es in unzähligen Farben und Formen zu kaufen. Mit einfachen runden, aber changierenden Pailletten wurde diese Styroporkugel besteckt.