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Verrostetes Herz

Gespeichert von Bastelfrau am 30 Januar 2014
Verrostetes Herz

Tja... dieses Herz hat eine etwas längere Geschichte. Als Grundlage diente ein Styroporherz. Als Strukturpaste habe ich eine Art "Farbpaste" verwendet, die bei einem der Bastelfrauentreffen entstanden ist.

 

Die Paste entstand, weil ich wieder einmal experimentieren musste. Dabei war es gar nicht geplant, eine Art Reliefpaste herzustellen. Dies geschah dadurch, dass ich Farbpulver, das eigentlich zum Anrühren von Fingerfarbe gedacht war, mit zu wenig Wasser vermischte. So entstand ein dicker Brei, der mich sofort an feine Reliefpaste erinnerte. Und so habe ich sie dann auch verarbeitet. Allerdings dauerte es sehr lange, nämlich sogar mehrere Tage, bis die Paste trocken war.

Nachdem die Paste endlich trocken war, habe ich das gesamte Herz mit schwarzer Farbe bestrichen und wiederum trocknen lassen. Anschließend habe ich etwas Rostfarbe mit einem Borstenpinsel aufgenommen und das Herz in Drybrush-Technik bearbeitet.

 

Drybrush-Technik

Für diese Technik wird mit dem Pinsel Acrylfarbe oder eine andere dickflüssige Farbe aufgenommen und anschließend auf einer alten Zeitung wieder herausgestrichen - und zwar so lange, bis man das Gefühl hat, man hätte gar keine Farbe mehr auf dem Pinsel. Anschließend wird mit dem fast trockenen Pinsel über das Herz gestrichen. Dabei bleibt etwas Farbe auf den Erhebungen. Im Falle des "Verrosteten Herzens" bedeutet es, dass es "rostig" wurde. Der Rest - also der Untergrund des bemalten Gegenstandes - bleibt schwarz.

Wichtig dabei ist, dass die Farbe nicht zu flüssig ist - sie würde sonst einfach in die Vertiefungen hineinlaufen.
Außerdem muss man darauf achten, dass man nicht zuviel Farbe auf dem Pinsel hat. Lieber sollte man mehrmals Farbe aufnehmen, abstreifen und vermalen, als einmal zuviel Farbe auf dem Pinsel zu haben, denn die dadurch entstehenden Flecken wären nur durch ein abermaliges Überstreichen des Gegenstandes mit Acrylfarbe und einem anschließendem, neuem "Brushen" auszugleichen. Man müsste sich die gesamte Arbeit also noch einmal machen.