Vitamin B12

13. September 2017 - 0:00 -- Sarah


Vitamin B12 ist ein Sammelbegriff für verschiedene Stoffe, die auch als Cobalamine klassifiziert werden können. Es ist das letzte der entdeckten Vitamine und ist erst seit den 1940er Jahren bekannt. Es ist wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen und nimmt darüber hinaus auch wichtige Funktionen in der Zellteilung und im Nervensystem ein. Gerade für die Weitergabe und den Erhalt von DNA ist es von außerordentlich wichtiger Bedeutung. Zusätzlich ist es für die Herstellung von verschiedenen Neurotransmittern notwendig.

Im Körper besteht eine Wechselwirkung zwischen Folsäure und Vitamin B 12. Teilweise benötigen die beiden Vitamine sich gegenseitig, um bestimmte Reaktionen auszuführen, teilweise ist es jedoch auch möglich, das Fehlen des einen Vitamins mit einem Überschuss des anderen zu kompensieren.



Vitamin B12 kann nur von Bakterien synthetisiert werden. Manche finden sich auch in der Darmflora, allerdings nicht genügend um den Bedarf zu decken. Zusätzlich sollte deswegen ein erwachsener Mensch noch gut 3 µg täglich zu sich nehmen. Bei Schwangeren, Stillenden, Rauchern, älteren Menschen und Alkoholikern kann der Bedarf zusätzlich erhöht sein. Da das Vitamin rund ein bis zwei Jahre erhalten bleibt, entwickelt sich ein Vitamin-B12-Mangel nur sehr langsam und über einen längeren Zeitraum. Tritt eine Unterversorgung dennoch ein, kann eine perniziöse Anämie die Folge sein. Diese äußert sich in Müdigkeit, Blässe und Konzentrationsstörungen. Auch Gangunsicherheiten und eingeschlafene Hände und Füße können ebenfalls ein Symptom sein. Sehstörungen, eine Gelbfärbung der Haut, Depressionen und Psychosen sind ebenfalls Hinweise auf diese Art der Blutarmut und somit auch eines Vitamin-B12-Mangels.

Einer Cobalaminunterversorgung vorzubeugen ist leider nicht ganz leicht. Dadurch, dass Vitamin B 12 nur von Bakterien produziert werden kann, findet es sich sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Produkten relativ selten. Lebensmittel mit einem hohen Vitamin-B12-Gehalt sind deswegen vor allem der Speicherort für das Vitamin, die Leber. Auch Blutwurst, Hering, Rindfleisch und Sauerkraut sind reich an Vitamin B 12. Käse, Eigelb, Aal und Milch sind ebenfalls gute Lieferanten. An dieser Auflistung zeigt sich bereits, dass gerade Veganer schnell Probleme mit ihrem Vitamin-B12-Haushalt bekommen können. Auf keinen Fall sollte auf die Alge Spirulina maxima zurückgegriffen werden. Diese wird in vielen Quellen mit einer äußerst hohen Konzentration des Vitamins angegeben. Allerdings ist der tatsächliche Stoff für den menschlichen Körper nicht verwertbar und blockiert zusätzlich die Aufnahme von verwertbaren Cobalaminen. Im Zweifelsfall sollte man also eher auf Vitamin-B12-Präparate zurückgreifen. Angst vor einer Überdosierung muss man bei dem Vitamin nicht haben, da Überschüsse wie bei allen wasserlöslichen Vitaminen über den Urin ausgeschieden werden.

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