Wer ein wenig Abwechslung in seine selbstgestalteten Sträuße, Gestecke oder anderen Werkstücke bringen möchte, ist mit der Bandkaskade gut bedient. Die Arbeitsschritte sind mit denen der anderen Schleifentechniken vergleichbar und daher auch ziemlich einfach und gut nachzuarbeiten.
Das wird benötigt:
- Bandschere
- Dünnes Dekoband, Farbe nach Geschmack bzw. passend zu den anderen, verwendeten Dekomaterialien
- Grünen Stützdraht
So einfach wird’s gemacht:
1. Schneidet Euch einzelne Bandstücke zurecht. Sie sollten unterschiedlich lang sein!
2. Legt Euch nach und nach Schlaufen, wobei man mit der längsten beginnen
und der kürzesten enden sollte.
3. Dann muss das Ganze mit Draht fixiert werden. Dafür knickt ihr den Draht oben so, dass Ihr einen kleinen Haken habt.
Diesen legt ihn dann über die Bänder.
Verdreht den Draht anschließend so, dass die Bänder fest sitzen.
4. Wer möchte, kann noch mit einem Knoten den Draht überdecken.
Fertig ist eure Bandkaskade!
Tipps und Tricks:
- Nehmt bei der Arbeit mit Bändern immer den grünen Stützdraht. Vorteil dieses Drahtes ist, dass er durch seine Beschichtung nicht abfärbt.
- Etwas sehr Lästiges und wirklich Unnötiges ist das Aufriffeln an den Bandenden. Es gibt 4 verschiedene Methoden dies zu verhindern.
- Schneidet das Band immer schräg ab. Dies sieht optisch schöner aus.
Hier die verschiedenen Möglichkeiten für einen sauberen Bandabschluss:
- Bänder aus Kunststofffasern können mit Hilfe eines Feuerzeuges verschweißt werden. Allerdings darf die Flamme nur kurz an dem Stoff entlanggeführt werden, da das Band sonst angeschwärzt wird oder gar Feuer fangen könnte.
- Bändern mit eingewebten Drahtkanten kann man an ihren Enden einrollen und zusätzlich verkleben.
- Kordeln sind am leichtesten durch das Verknoten der Enden gegen das Aufriffeln zu sichern.
- Das Einfalten und Verkleben ist bei fast allen Bandarten möglich. Einziger Nachteil ist, dass man dies bei unsauberer Arbeit sieht und das Ganze dann schnell unschön und schmutzig aussieht.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
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