Nasse Steine sehen oft wunderschön aus – aber kaum sind sie trocken, wirken Farben und Maserungen plötzlich viel blasser, manchmal sogar ein bisschen langweilig. Mit etwas Öl lässt sich dieser Nasseffekt erstaunlich gut zurückholen und die Steine glänzend machen. Dafür brauchst du weder eine Steintrommel noch spezielles Poliergerät.
Wer schon einmal am Strand, an einem Fluss oder See Steine gesammelt hat, kennt das wahrscheinlich: Im Wasser entdeckt man einen besonders schönen Stein mit kräftigen Farben und einer interessanten Maserung. Zuhause ist die Enttäuschung dann manchmal groß. Sobald der Stein trocken ist, sieht er längst nicht mehr so spektakulär aus.
Das liegt nicht unbedingt daran, dass man sich beim Sammeln verguckt hat. Wasser verändert die optische Wirkung der Oberfläche. Kleine Unebenheiten fallen weniger auf, Farben erscheinen kräftiger und auch feine Maserungen werden deutlicher sichtbar.
Einen ähnlichen Effekt kann man mit Öl erzielen. Dabei werden die Steine nicht geschliffen und auch nicht mit einer dicken Lackschicht überzogen. Die Oberfläche bekommt vielmehr wieder etwas von dem Aussehen, das sie im nassen Zustand hatte.
Inhalt
Welche Steine eignen sich?
Besonders schön ist der Effekt bei glatten oder bereits vom Wasser rund geschliffenen Steinen. Auch Steine mit Adern, unterschiedlichen Farbschichten, kleinen Einschlüssen oder interessanten Maserungen können sich durch die Behandlung deutlich verändern.
Bei sehr rauen und stark porösen Steinen fällt das Ergebnis vom Steine glänzend machen häufig weniger gleichmäßig aus. Trotzdem lohnt sich auch hier ein Versuch. Manchmal erkennt man erst nach der Behandlung, wie interessant ein zunächst ziemlich unscheinbarer Stein eigentlich ist.
Steine glänzend machen ohne Steintrommel
Normalerweise denkt man beim Polieren von Steinen schnell an Steintrommeln, Schleifmittel und viel Zeit. Für dekorative Fundstücke ist das aber nicht unbedingt nötig.
Eine einfache Ölbehandlung verändert zwar nicht die Form oder die tatsächliche Oberflächenstruktur des Steins, sie kann aber Farben und Zeichnungen deutlich hervorheben. Gerade für Steine, die als Dekoration, für Naturbasteleien oder in kleinen Sammlungen verwendet werden sollen, ist das eine unkomplizierte Möglichkeit.
Der Effekt vom Steine glänzend machen ist außerdem nicht endgültig. Wenn der Glanz nach einiger Zeit nachlässt, lässt sich die Behandlung wiederholen.
Was dich im Mitgliederbereich erwartet
Im Mitgliederbereich findest du die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Steine glänzend machen mit Öl. Außerdem erfährst du, welche Öle sich eignen, wie du die Steine vorbereitest, wie lange sie im Öl bleiben und wie du anschließend dafür sorgst, dass sie schön glänzen, ohne sich fettig anzufühlen.
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Fazit
Steine glänzend machen ist durch die Verwendung von Öl eine unkomplizierte Möglichkeit, ihre natürlichen Farben und Maserungen wieder deutlicher sichtbar zu machen. Du brauchst weder eine Steintrommel noch Schleifmittel oder spezielles Werkzeug.
Besonders schön finde ich, dass die Steine dabei ihren natürlichen Charakter behalten. Sie sehen einfach wieder ein bisschen so aus wie in dem Moment, in dem man sie nass am Strand, See oder Flussufer entdeckt hat.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.
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