Einen Familienausflug vorbereiten, bedeutet, dass man einfach Spaß machen kann und der Ausflug nach Möglichkeit nicht in Stress ausartet. Gerade dort, wo viele Menschen unterwegs sind, kann es aber schnell passieren, dass sich jemand aus den Augen verliert. Das verhindert man am besten mit einer guten Vorbereitung – mit einem festen Treffpunkt, wichtigen Telefonnummern und einer klaren Absprache lässt sich viel unnötiger Stress vermeiden. Auch die Standortfreigabe per Smartphone kann unterwegs eine zusätzliche Hilfe sein.
Ein gemeinsamer Ausflug ist meistens schnell geplant: Ziel aussuchen, Taschen packen und los geht es. Trotzdem lohnt es sich, vor allem bei größeren Veranstaltungen ein paar Dinge vorher zu besprechen. Auf einem Weihnachtsmarkt, im Freizeitpark, im Zoo oder auf einem Stadtfest reicht manchmal schon ein kurzer Moment, und plötzlich ist ein Kind, ein Teenager oder auch ein anderer Erwachsener nicht mehr zu sehen. Für solche Besuche und Ausflüge ist das Familienausflug vorbereiten ganz besonders hilfreich
Panik hilft in diesem Moment niemandem. Viel besser ist es, wenn vorher feststeht, was im Fall der Fälle zu tun ist. Gerade Kinder sollten wissen, dass sie nicht selbst auf die Suche gehen, sondern möglichst an einer gut sichtbaren Stelle bleiben oder sich an Mitarbeiter, Verkaufspersonal oder andere eindeutig erkennbare Ansprechpartner wenden.
Inhalt
Familienausflug vorbereiten: Treffpunkt, Telefonnummer und Notfallplan vereinbaren
Bei größeren Ausflügen sollte ein fester Treffpunkt bestimmt werden, den wirklich alle erkennen können. Das kann zum Beispiel der Haupteingang, eine auffällige Statue, ein bestimmter Stand oder eine Information sein. Wichtig ist, dass der Treffpunkt nicht zu allgemein beschrieben wird.
Kleinere Kinder können zusätzlich einen Zettel mit einer Telefonnummer in der Jackentasche tragen. Bei älteren Kindern und Jugendlichen sollte die Telefonnummer der Eltern ohnehin im Handy gespeichert sein. Sinnvoll ist außerdem, vor dem Ausflug kurz zu erklären, was passieren soll, wenn jemand die Gruppe verliert.
Auch eine Powerbank kann hilfreich sein. Ein leerer Akku ist gerade dann besonders ärgerlich, wenn das Handy für Absprachen oder zur Orientierung gebraucht wird. Wer längere Zeit unterwegs ist, sollte deshalb darauf achten, dass alle wichtigen Geräte möglichst vollständig geladen sind.
Standortfreigabe kann zusätzlich helfen
Wenn mehrere Familienmitglieder ein Smartphone dabeihaben, kann die Standortfreigabe eine weitere Möglichkeit sein, sich unterwegs schneller wiederzufinden. Dafür gibt es verschiedene Apps und Dienste. Mit iSharing lässt sich beispielsweise der Standort mit der Familie teilen, wenn alle Beteiligten die entsprechende Funktion eingerichtet haben.
Eine solche Lösung ersetzt allerdings keine vorherigen Absprachen. Vor allem bei Kindern sollte immer klar sein, was sie tun sollen, wenn das Handy nicht funktioniert, der Akku leer ist oder kein Empfang besteht.
Am sinnvollsten ist deshalb eine Kombination aus einfachen Regeln und Technik: Treffpunkt festlegen, Telefonnummern griffbereit haben und bei Bedarf zusätzlich den Standort teilen. So bleibt ein Familienausflug auch dann entspannter, wenn es einmal unübersichtlich wird.
Fazit
Ein guter Notfallplan muss nicht kompliziert sein. Ein fester Treffpunkt, wichtige Telefonnummern und klare Absprachen reichen oft schon aus. Smartphone-Funktionen zur Standortfreigabe können zusätzlich helfen, sollten aber immer nur eine Ergänzung sein. Wer diese wenigen Punkte vorher klärt, kann den Familienausflug deutlich entspannter genießen. Und ich denke, dass die Standortfreigabe auch beim Camping mit Kindern hilfreich sein kann.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
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