12. Oktober 2026

Washi Tape aus Seide selber machen

Zarte Seidenreste verwandeln sich in edles DIY-Klebeband – veredelt mit Gold, Perlen oder Strass
Washi Tape aus Seide selber machen

Manche Stoffreste sind einfach zu schön, um sie wegzuwerfen. Besonders Seide – ob aus einem alten Tuch, von einem Seidenmal-Projekt oder als zarter Chiffon aus dem Nähkasten – hat eine Qualität, die man beim Anfassen sofort spürt. Washi Tape aus Seide selber machen ist eine Möglichkeit, genau diese Reste weiterleben zu lassen. Das Ergebnis ist kein gewöhnliches Klebeband, sondern etwas, das auf einer Karte oder im Journal sofort auffällt.

Was macht Washi Tape aus Seide besonders?

Washi Tape aus Stoff kennen viele – aber Washi Tape aus Seide ist nochmal eine andere Geschichte. Seide hat eine natürliche Leuchtkraft, die kein anderer Stoff so hat. Selbst ungefärbte oder nur leicht getönte Seide schimmert im Licht, und wenn man dann noch einen Goldstift oder einzelne Strasssteine dazunimmt, wird aus einem schmalen Klebestreifen ein echtes Schmuckstück.

Washi Tape aus Seide lässt sich genauso verwenden wie jedes andere Washi Tape – mit einem Unterschied: Seide lässt sich nicht reißen wie Papier-Washi, du brauchst also immer eine Schere zum Abschneiden. Das ist der einzige kleine Unterschied im Alltag.

Welche Seide eignet sich?

Dünne Seidenarten funktionieren am besten. Pongé und Chiffon schmiegen sich schön an das Klebeband und lassen sich gut verarbeiten. Je durchscheinender der Stoff, desto feiner wirkt das fertige Tape. Wer Reste von eigenen Seidenmal-Projekten hat, ist hier klar im Vorteil – die bereits eingefärbten oder bemalten Stücke bringen von Haus aus Farbe und Muster mit.

Aber auch unbehandelte Seide funktioniert wunderbar, zum Beispiel leicht mit Tee oder Pflanzenfarbe getönt für einen sanften Vintage-Ton. Oder einfach naturweiß, dann mit Goldstift veredelt.

Warum Washi Tape aus Seide ein besonderes Upcycling ist

Seide landet selten im Altkleidercontainer – sie wird gehortet, weil man sich nicht traut, sie wegzuwerfen, aber man weiß auch nicht, was man damit anfangen soll, wenn das Stück zu klein für ein richtiges Projekt ist. Genau hier kommt Washi Tape aus Seide ins Spiel. Selbst ein Reststreifen von wenigen Zentimetern reicht für mehrere Bänder.

Und das Ergebnis hat einen Wert, der weit über den des Materials hinausgeht – handgemacht, einzigartig, mit einer Geschichte.

Washi Tape aus Seide basteln – mit Kindern

Mit Kindern lässt sich Washi Tape aus Seide wunderbar basteln, auch wenn die Veredelungsschritte mit Goldstift oder Strass etwas Fingerspitzengefühl erfordern. Das Aufkleben der Seide auf das doppelseitige Klebeband und das Zuschneiden der Streifen können auch jüngere Kinder übernehmen. Die Veredelung mit dem Goldstift – Linien, Punkte, kleine Sterne – macht Kindern erfahrungsgemäß besonders viel Spaß. Das fertige Tape können sie dann für eigene Karten oder ihr Tagebuch verwenden.

Washi Tape aus Seide basteln – mit Senioren

Seide hat für viele ältere Menschen einen besonderen Klang – sie verbinden damit Qualität, Eleganz und besondere Anlässe. Ein Projekt rund um Washi Tape aus Seide kann deshalb auch emotional berühren, besonders wenn eigene Seidenstücke mit Erinnerungswert verarbeitet werden. Die Handgriffe sind überschaubar und gut zu erklären, das Ergebnis ist schön und kann sofort weiterverwendet werden – zum Beispiel für Grußkarten an Familie oder Freunde.

Wofür eignet sich Washi Tape aus Seide?

Überall dort, wo ein besonderer Akzent gefragt ist: auf Glückwunschkarten, Einladungen, Geschenkverpackungen, in Journals oder Scrapbooking-Projekten. Washi Tape aus Seide wirkt edler als Papier-Washi und fällt sofort auf – gerade auf schlichten, hellen Hintergründen kommt der Seidenschimmer besonders gut zur Geltung.

Wie du dein Washi Tape aus Seide Schritt für Schritt herstellst, welche Veredelungsmöglichkeiten es gibt und wie du die fertigen Streifen aufbewahrst – das findest du im Mitgliederbereich.

Hinweis zur vollständigen Anleitung

Die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, die praktischen Tipps, Varianten und die Fehlerbehebung werden nur angezeigt, wenn du angemeldet und eingeloggt bist. Die Anmeldung ist kostenlos.

Die vollständige Anleitung mit allen Tipps und Tricks wartet dann direkt hier auf dich. Wenn es dich interessiert, warum es einen kostenlosen Mitgliederbereich gibt, findest du die Anwort hier.

Jetzt kostenlos registrieren oder direkt einloggen.

Klein, edel, handgemacht

Washi Tape aus Seide ist kein Projekt, das man in großen Mengen produziert – und das ist gut so. Jeder Streifen ist anders, jeder trägt den Stoff mit sich, aus dem er gemacht wurde. Ob ein Hauch Gold, ein einzelner Strass oder ganz schlicht und naturweiß – das Ergebnis hat eine Qualität, die man einem Klebeband normalerweise nicht zutraut. Und genau das macht den Reiz aus.

Als Alternative für die Seide kannst du auch Stoff verwenden. Was dabei zu beachten ist, findest du in unserem Artikel „Washitape aus Stoff selber machen„.

Washi Tape aus Seide selber machen

Werbung / Transparenzhinweis:
Dieser Artikel enthält Partnerlinks. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

Du hast unsere Anleitung ausprobiert?

Wir freuen uns riesig, wenn du uns verlinkst! Egal ob auf Instagram, Facebook, deinem Blog oder Pinterest – ein Link zu bastelfrau.de hilft anderen, die Anleitung zu finden und unterstützt unsere kreative Arbeit.
Verwende gern den Hashtag #bastelfrau und/oder setze einen Link zu diesem Beitrag. Danke!

Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.

Über die Autorin

Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.

Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.

2026-10-12 00:00:00