Alte Sammeltassen sind viel zu schade für den Schrank. Mit Kerzen, Moos, Tannenzweigen und weihnachtlichen Kleinigkeiten kann man daraus ein außergewöhnliches Adventsgesteck aus alten Tassen basteln, das nostalgischen Charme versprüht und gleichzeitig eine schöne Upcycling-Idee ist.
Inhalt
Aus alten Tassen wird ein Adventsgesteck
Wer kennt sie nicht, die alten Sammeltassen mit Blümchen, Goldrand oder romantischen Mustern? Oft stehen sie unbenutzt im Schrank oder werden auf Flohmärkten für wenig Geld angeboten. Dabei lassen sich gerade aus solchen Einzelstücken wunderschöne Weihnachtsdekorationen gestalten.
Für das Adventsgesteck aus alten Tassen werden vier unterschiedliche Porzellantassen mit passenden oder ähnlichen Untertassen kombiniert. Jede Tasse erhält eine Kerze und eine kleine winterliche Dekoration. Gemeinsam stehen sie auf einem länglichen Holztablett, das mit Tannengrün, Zapfen, Beeren und weiteren Naturmaterialien geschmückt wird.
Das Besondere daran ist die Kombination aus ganz verschiedenen Porzellanmustern. Eine Tasse mit blauen Blüten, eine mit roten Ornamenten, eine mit zarten Rosen und vielleicht eine vierte mit türkisfarbenem Dekor – gerade die Unterschiede machen den Reiz aus.
Wer ein altes Kaffeeservice besitzt, bei dem einzelne Teile fehlen, kann es auf diese Weise noch einmal ganz neu verwenden und kann auch nochmal richtig Freude daran haben.
Nostalgische Weihnachtsdekoration mit Naturmaterialien
Die vier Tassen bilden den Mittelpunkt des Adventsgestecks. Ihre Untertassen sorgen dafür, dass die unterschiedlichen Muster noch besser zur Geltung kommen.
Ein rustikales Holztablett bildet dazu einen schönen Kontrast. Zwischen den Tassen liegen Tannenzweige und kleine Zapfen. Getrocknete Orangenscheiben, Zimtstangen und rote Beeren bringen warme Farben in die Dekoration.
Besonders hübsch wirkt das Gesteck, wenn die Tassen nicht alle gleich groß sind. Unterschiedliche Höhen und Formen geben dem Arrangement einen lebendigen Charakter.
Auch die Jahreszeit lässt sich mit wenigen Handgriffen verändern. Werden die weihnachtlichen Zutaten später entfernt, können die Tassen beispielsweise mit Frühlingsblumen oder kleinen Pflanzen dekoriert werden.
Für die Kerzen sind LED-Modelle besonders praktisch. So können auch Moos, Tannenzweige und getrocknete Früchte verwendet werden, ohne dass eine offene Flamme mit den Materialien in Berührung kommt.
Erhältlich in 9 verschiedenen Farben
Zeit und Kosten
Basteldauer: Etwa 45–60 Minuten
Kosten: Ungefähr 10–20 Euro bei vorhandenem Geschirr. Mit gesammelten Naturmaterialien und bereits vorhandenen Kerzen entsprechend weniger.
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Noch mehr Ideen für außergewöhnliche Adventsgestecke
Ein Adventsgesteck aus alten Tassen ist nur eine von vielen Möglichkeiten, einen Adventskranz einmal anders zu gestalten. In meinem Artikel 25 ausgefallene Adventskränze und Gestecke findest du weitere Anregungen mit ungewöhnlichen Materialien. Gerade bei selbst gemachten Adventsdekorationen sollte man auf die Sicherheit achten. Die Verbraucherzentrale informiert über Brandgefahren durch Adventskränze und erklärt, worauf du beim Umgang mit brennenden Kerzen achten solltest.
Fazit:
Ein Adventsgesteck aus alten Tassen verbindet nostalgisches Porzellan mit natürlichen Weihnachtsmaterialien. Besonders schön ist, dass kein Gesteck dem anderen gleicht. Jede Tasse bringt ihre eigene Geschichte mit.
Dieses Adventsgesteck lässt sich ohne aufwendige Basteltechnik herstellen und jedes Jahr anders gestalten. Nach Weihnachten können die Materialien entfernt und die Tassen wieder für andere Dekorationen verwendet werden.
Besonders praktisch: Auch einzelne Sammeltassen ohne vollständiges Service bekommen so einen neuen Platz im Zuhause.
Wie sieht dein Adventsgesteck aus alten Tassen aus? Welche alten Tassen würden sich bei dir dafür eignen? Vielleicht gibt es ja noch ein paar Einzelstücke, die schon lange auf eine neue Verwendung warten.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.
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