Schiffchen aus Walnussschalen lassen sich mit wenigen Materialien basteln und schwimmen sogar auf dem Wasser. Mit Mast, Segel und einem kleinen Gewicht entstehen daraus hübsche Miniaturboote für den Herbst.
Schiffchen aus Walnussschalen gehören zu den alten Bastelideen, die auch heute noch funktionieren. Die Grundidee stammt aus einer Anleitung von 1920. Ich habe sie mit Materialien neu ausgearbeitet, die heute leichter erhältlich und besser zum Basteln geeignet sind.
Eine halbe Walnussschale bildet bereits einen fast fertigen Bootsrumpf. Dazu kommen ein kleiner Mast aus einem Zahnstocher oder Holzspieß und ein leichtes Segel aus Papier. Wer möchte, ergänzt noch eine Flagge, ein Steuerruder oder einen Bugspriet.
Der Bugspriet ist der kleine Stab, der vorne über den Bug eines Segelschiffes hinausragt. Für die Funktion des Nussschiffchens wird er nicht gebraucht. Er ist also nur ein zusätzliches Detail.
Inhalt
Welche Walnussschalen eignen sich für Schiffchen aus Walnussschalen?
Die Walnussschale sollte möglichst vollständig und ohne größere Risse sein. Beim Öffnen der Walnuss bleiben allerdings nicht immer zwei unbeschädigte Hälften übrig. Deshalb lohnt es sich, gleich mehrere Nüsse bereitzulegen.
Nussreste und lose Häutchen werden aus der Schale entfernt. Anschließend kannst du die Schale naturbelassen oder mit Acrylfarbe bemalen. Besonders schön sieht eine kleine Flotte mit verschiedenfarbigen Bootsrümpfen und Segeln aus.
Schwimmen die kleinen Nussschiffe wirklich?
Eine Walnussschale schwimmt normalerweise gut. Mast und Segel verändern jedoch das Gleichgewicht. Ist der Mast zu hoch oder das Segel zu groß, kippt das Schiff leicht zur Seite. Das sollte man beim Basteln von Schiffchen aus Walnussschalen unbedingt bedenken.
Deshalb sollte das Segel möglichst klein und leicht sein. Zusätzlich kann etwas Knete oder Modelliermasse auf dem Boden der Nussschale befestigt werden. Das Gewicht muss sehr sparsam eingesetzt werden. Zu viel davon lässt das Boot tiefer im Wasser liegen oder sogar untergehen.
Am besten probierst du jedes Schiffchen aus Walnussschalen zunächst in einer Schüssel mit Wasser aus. Kippt es zur Seite, kannst du das Gewicht verschieben oder das Segel verkleinern.
Schiffchen aus Paranusschalen
Auch aus den harten Schalenstücken der Paranuss lassen sich kleine Boote basteln. Gemeint sind dabei nicht die geschälten Paranusskerne, sondern die länglichen, kantigen Schalenstücke, in denen die Kerne innerhalb der großen Frucht sitzen.
Diese Schalenstücke sind nicht immer leicht zu bekommen. Außerdem sind sie sehr hart und lassen sich nur schwer bearbeiten. Hast du passende Paranusschalen, kannst du sie ähnlich wie Walnussschalen verwenden. Durch ihre längliche Form erinnern sie besonders gut an kleine Bootsrümpfe.
Weitere Ideen rund um kleine Boote und Walnussschalen
Noch mehr Anregungen findest du auf meinem Pinterestboard mit vielen Beispielen für das Basteln mit Walnussschalen.
Vielleicht gefällt dir auch meine Bastelanleitung zum Papierbootfalten. Das Papierboot ist schnell gemacht und passt gut zu den kleinen Nussschiffchen – zum Beispiel für eine sommerliche Dekoration oder eine kleine Bootsflotte.
Das findest du im Mitgliederbereich
Im Mitgliederbereich findest du die vollständige Materialliste und die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dort wird erklärt, wie du Mast, Segel und Flagge anbringst, das Schiffchen ausbalancierst und bei Bedarf Steuerruder und Bugspriet ergänzt.
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Fazit
Schiffchen aus Walnussschalen sind schnell gebastelt und eignen sich als herbstliche Dekoration oder als kleine schwimmende Flotte. Entscheidend sind ein leichter Mast, ein kleines Segel und nur wenig Gewicht im Boot.
Möchtest du die Schiffchen später nachbasteln? Dann speichere dir die Anleitung auf Pinterest.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.
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