Steine bemalen mit Acrylstiften ist eine praktische Alternative zum klassischen Malen mit Pinsel und Acrylfarbe. Du brauchst keine Farbpalette und kein Wasserglas und kannst Linien, Punkte, Schriftzüge und kleine Details direkt auf den Stein zeichnen. Gerade für spontane Bastelprojekte, kleine Motive oder zum Mitnehmen sind Acrylmarker deshalb ausgesprochen praktisch.
Ganz so unkompliziert, wie es auf den ersten Blick aussieht, ist das Malen mit den Stiften allerdings nicht immer. Je nach Stein, Stiftspitze und Farbauftrag können die Ergebnisse ziemlich unterschiedlich ausfallen. Vor allem bei Pumpstiften lohnt es sich, vor dem ersten Strich zu wissen, wie man mit ihnen umgeht.
Inhalt
Welche Steine eignen sich für Acrylstifte?
Am angenehmsten lässt es sich auf relativ glatten und eher flachen Steinen malen. Auf einer sehr rauen Oberfläche bleibt die Spitze leichter hängen und besonders feine Linien können ungleichmäßig werden.
Helle Steine sind unkompliziert, weil viele Farben darauf gut zur Geltung kommen. Auf dunklen Steinen können deckende Acrylmarker dagegen sehr schöne Kontraste erzeugen.
Auch die Spitze des Stiftes spielt eine Rolle. Feine Spitzen eignen sich für Konturen, Muster, Schrift und kleine Verzierungen. Breitere Spitzen sind praktischer, wenn größere Bereiche gestaltet werden sollen. Für Motive mit vielen unterschiedlichen Elementen kann es sich deshalb lohnen, verschiedene Stiftstärken miteinander zu kombinieren.
Kieselsteine zum Bemalen
Wo Acrylstifte ihre Stärken haben
Der große Vorteil liegt auf der Hand: Stift auf und losmalen. Trotzdem ersetzen Acrylmarker Pinsel und Acrylfarbe nicht bei jeder Technik. Farbverläufe oder sehr große Flächen lassen sich mit einem Pinsel häufig leichter gestalten.
Für grafische Motive, Doodles, Häuser, Blumen, Punkte, Muster und Schriftzüge sind Acrylstifte dagegen besonders praktisch. Auch kleine Korrekturen oder zusätzliche Details lassen sich damit schnell aufmalen.
Ein typischer Stolperstein sind Pumpstifte. Wird zu viel Farbe in die Spitze gepumpt, kann sie plötzlich herauslaufen. Auch die Vorbereitung des Steins und die Reihenfolge beim Bemalen können einen deutlichen Unterschied machen.
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Fazit
Steine bemalen mit Acrylstiften eignet sich besonders gut, wenn du ohne viel Zubehör loslegen und kleine Details sauber gestalten möchtest. Die Stifte sind einfach zu transportieren und machen gerade bei grafischen Motiven richtig Spaß. Ein paar Eigenheiten haben sie allerdings – und genau die sollte man kennen, bevor die erste Ladung Farbe aus einem Pumpstift auf dem fast fertigen Stein landet.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
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