Ein Adventskalender aus alten Buchseiten passt wunderbar zu nostalgischer Weihnachtsdekoration. Die kleinen Tüten und Umschläge können ganz unterschiedlich gestaltet und anschließend an Schnüren, einem Ast oder einem alten Rahmen befestigt werden. So entsteht aus ausrangierten Büchern ein dekoratives Einzelstück.
Alte Buchseiten besitzen eine besondere Ausstrahlung. Das leicht vergilbte Papier, unterschiedliche Schriftbilder und kleine Gebrauchsspuren lassen selbst einfache Faltungen interessant wirken. Für unseren Adventskalender aus alten Buchseiten werden daraus 24 kleine Umschläge, Tüten oder flache Päckchen hergestellt. Sie können Süßigkeiten, Gutscheine, kleine Botschaften, Teebeutel, Fotos oder winzige Bastelmaterialien aufnehmen.
Verwende möglichst Bücher, die nicht mehr vollständig, beschädigt oder für eine Weitergabe ungeeignet sind. Bücher, die noch gelesen oder verkauft werden können, müssen dafür natürlich nicht zerlegt werden. Alternativ eignen sich Kopien alter Buchseiten, ausgedruckte gemeinfreie Texte oder bereits lose Seiten aus dem Fundus.
Inhalt
Material für den Adventskalender aus alten Buchseiten
- alte Buchseiten oder entsprechend bedrucktes Papier
- Kraftpapier oder dünner Karton
- Klebestift oder doppelseitiges Klebeband
- Schere und Lineal
- Bleistift
- Lochzange oder dicke Nadel
- Kordel, Garn oder schmales Band
- kleine Holzklammern
- Zahlen von 1 bis 24
- optional Stempel und Stempelkissen
- Spitzenreste, Knöpfe oder kleine Papierornamente
- getrocknete Zweige, Sterne oder Siegelwachs
- Ast, Holzleiste, alter Rahmen oder stabile Schnüre
Je nachdem, wie groß die Inhalte vom Adventskalender aus alten Buchseiten werden sollen, kannst du unterschiedlich große Umschläge basteln. Für kleine flache Überraschungen genügen einfache Umschläge. Möchtest du etwas dickere Kleinigkeiten unterbringen, solltest du Tüten mit Seitenfalten oder kleine Schachteln aus Kraftpapier verwenden und die Buchseiten nur als dekorative Außenhülle einsetzen. Reines Buchpapier ist häufig spröde und kann bei schweren oder kantigen Inhalten reißen.
Damit der Kalender nicht zu unruhig aussieht, hilft eine begrenzte Farbpalette. Creme, Braun, Dunkelgrün und ein wenig Bordeauxrot unterstreichen den Vintage-Stil. Auch Schwarz, Messing und stumpfes Gold passen gut dazu. Verwende Dekorationen jedoch sparsam: Schrift, Papierfarbe und Alterungsspuren wirken bereits für sich.
Die Zahlen können auf kleine Kraftpapieranhänger geschrieben, gestempelt oder ausgedruckt werden. Besonders lebendig sieht der Kalender aus, wenn die 24 Verpackungen nicht völlig identisch sind. Zwei oder drei wiederkehrende Formen reichen aus, damit Abwechslung entsteht, ohne dass die Zusammenstellung beliebig wirkt.
Vor dem Aufhängen solltest du alle gefüllten Päckchen einmal auslegen. So kannst du helle und dunkle Seiten, große und kleine Verpackungen sowie auffällige Verzierungen gleichmäßig verteilen.
Was dich im kostenlosen Mitgliederbereich erwartet
- Maße für drei unterschiedliche Verpackungsformen
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- Tipps zum Verstärken empfindlicher Buchseiten
- Möglichkeiten zum Aufhängen und Befüllen
- Ideen für eine glaubwürdige Vintage-Gestaltung
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Fazit
Ein Adventskalender aus alten Buchseiten verbindet Upcycling mit einer warmen, nostalgischen Weihnachtsstimmung. Durch unterschiedliche Verpackungsformen wirkt jedes Türchen individuell, während die begrenzte Farbpalette den Kalender optisch zusammenhält. Besonders praktisch ist, dass Größe und Stabilität der 24 Behälter an den jeweiligen Inhalt angepasst werden können.
Natürlich kannst du auch anderes Papier verwenden: Einen Adventskalender, der aus Umschlägen aus Scrapbookingpapier besteht, findest du in unserem Artikel „Adventskalender aus Umschlägen„. Mehr zum Thema Basteln mit alten Büchern findest du auch auf unserer Schwesternseite upcycling-basteln.de.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.