Ein Kleberoller ist ein kleines, aber sehr hilfreiches Werkzeug beim Basteln. Ob für Scrapbooking, Kartenbasteln oder das Einkleben von Fotos – mit dem Roller lassen sich Klebestreifen oder Klebepunkte schnell, sauber und präzise auftragen.
Inhalt
Was ist ein Kleberoller?
Ein Kleberoller ist ein Spezialwerkzeug, mit dem sich doppelseitiges Klebeband präzise auftragen lässt. Statt flüssigem Kleber, der oft schmiert oder das Papier wellt, überträgt der Roller ein schmales Klebeband direkt auf die gewünschte Stelle. So bleibt der Bastelplatz sauber und das Ergebnis ordentlich.
- MÜHELOSE VERWENDUNG – Unsere Kleberoller sind eine saubere Alternative zu herkömmlichen Klebemaus, sie kleben, ohne zu schmieren und sind geruchslos. Rollen Sie einfach über eine entsprechende Stelle, um sie zu kleben. Kleben war noch nie so einfach!
Einsatzmöglichkeiten
Kleberoller werden besonders gern von Scrapbookern verwendet, um Fotos, Papier und Verzierungen einzukleben. Auch bei Kartenbastlern sind sie sehr beliebt, um Dekoelemente oder filigrane Ausschnitte wie Scherenschnitte aufzukleben. Bullet-Journal-Fans verwenden sie, um Sticker oder kleine Notizen zu befestigen. Aber auch bei Schülern und im Büro sind sie gern gesehen, nämlich immer dann, wenn es schnell gehen und ordentlich sein soll.
Formen und Varianten
Kleberoller gibt es in verschiedenen Bauweisen: Die Maus-Form liegt gut in der Hand und ist besonders verbreitet. Oft sind sie mit Wechselkassetten nachfüllbar. Dadurch spart man Müll. Auf Dauer sind die Nachfüllkasseten auch preisgünstiger. Erhältlich sind die sie auch in Stiftform. Diese sind schmal und handlich und eignen sich vor allen Dingen für feine Arbeiten
Neben den klassischen Klebestreifen gibt es auch Roller, die Klebepunkte auftragen. Bei dieser Karte habe ich den Schriftzug „Gesegnete Weihnachten“ mit Hilfe eines solchen Rollers aufgeklebt.
Für Fotos empfiehlt es sich, einen speziellen Fotokleberoller zu wählen, der säurefrei ist und die Bilder langfristig schützt.
Vorteile auf einen Blick
- sauberes, geruchloses Arbeiten
- kein Tropfen, Klecksen oder Schmieren
- punktgenaues Auftragen
- ideal für Papier, Fotos und feine Bastelarbeiten
- auch unterwegs praktisch
Im Vergleich zu Klebestiften oder Flüssigkleber spart der Roller Zeit und verhindert Klebereste, die das Bastelprojekt ruinieren könnten.
- Einzigartiges Design: Das doppelseitige Klebeband hat ein gepunktetes Design, das die Verklebung gleichmäßiger und fester machen kann, ohne Falten und Unordnung.
Kleberoller für Fotos verwenden
Ja, das kann man – allerdings solltest du darauf achten, dass er speziell für Fotos geeignet ist. Wichtig ist, dass der Kleber säurefrei und lösemittelfrei ist, damit deine Bilder nicht mit der Zeit vergilben oder beschädigt werden. Solche Fotokleberoller sind so entwickelt, dass sie eine dauerhafte Verbindung schaffen und gleichzeitig das Fotopapier schonen. Sie sind außerdem praktisch, weil sie sauber arbeiten, keine Kleberänder hinterlassen und sofort haften, ohne lange Trockenzeiten. Wenn du ein Fotoalbum, Scrapbook oder eine Collage gestaltest, ist ein Kleberoller eine schnelle und saubere Lösung. Für besonders wertvolle Fotos empfiehlt es sich, vorab auf die Angaben des Herstellers zu achten, damit der Kleber wirklich archivsicher ist.
Nachfüllbare oder Einweg-Kleberoller
Viele günstige Kleberoller sind Einwegprodukte und müssen komplett entsorgt werden, sobald die Rolle leer ist. Das ist zwar praktisch, produziert aber unnötig viel Müll. Umweltfreundlicher und auf Dauer auch günstiger sind Kleberoller mit Nachfüllkassetten: Hier bleibt das Gehäuse erhalten, und du tauschst nur die leere Kassette gegen eine neue aus. Solche Systeme sind stabiler, oft ergonomischer und langfristig eine bessere Investition – gerade wenn du regelmäßig bastelst oder Fotos einklebst. Manche Hersteller bieten zudem verschiedene Klebebänder für ein und dasselbe Gehäuse an, zum Beispiel permanent haftend, repositionierbar oder extra stark. Das macht nachfüllbare Kleberoller sehr flexibel in der Anwendung.
Wenn das Klebeband reißt oder stockt
Manchmal kommt es vor, dass der Klebestreifen im Roller reißt oder der Auftrag ins Stocken gerät. In vielen Fällen reicht es schon aus, das Band vorsichtig ein kleines Stück vorzuziehen, um den Roller wieder in Gang zu bringen. Wenn der Schaden jedoch größer ist oder das Band stark verhakt, muss meist die Kassette gewechselt werden. Generell gilt: Je ruhiger und gleichmäßiger du den Roller führst, desto seltener treten solche Probleme überhaupt auf.
Die Funktionsweise eines Kleberollers
Ein Kleberoller ist im Grunde ein kleines Handgerät, das beim Abrollen einen sehr dünnen Klebestreifen auf Papier, Karton oder ähnliche Materialien überträgt. Dadurch entsteht eine saubere und gleichmäßige Klebelinie, ohne dass du Kleber an den Fingern hast oder unschöne Kleberänder entstehen. Besonders praktisch ist, dass die Klebung sofort haftet und du keine Wartezeiten wie bei flüssigem Kleber einplanen musst. Neben den klassischen Modellen mit einem durchgehenden Klebestreifen gibt es auch Varianten, die mit vielen kleinen Klebepunkten ausgestattet sind. Diese Punktroller sind ideal für filigrane Bastelarbeiten, weil sich damit auch feine Formen, Stanzteile oder unregelmäßige Kanten zuverlässig befestigen lassen. Ein weiterer Vorteil: Der Kleber ist meist säurefrei und daher auch für Fotos oder Scrapbook-Projekte geeignet. Moderne Roller sind zudem ergonomisch geformt, liegen gut in der Hand und erlauben ein präzises Arbeiten, selbst auf längeren Strecken.
Einsatzbereiche für Kleberoller
Kleberoller sind vielseitig einsetzbar und gehören zu den beliebtesten Hilfsmitteln im Bastel- und Büroalltag. Sie eignen sich perfekt für Scrapbooking, Fotoalben, Kartenbasteln oder auch für Collagen, bei denen präzise Linien wichtig sind. Im Büro sind sie praktisch, um Unterlagen, Ausdrucke oder Quittungen sauber und ohne Kleckserei einzukleben. Auch Kinder können mit einem Kleberoller gut arbeiten, da keine Flüssigkeit tropft und keine zusätzlichen Werkzeuge wie Pinsel oder Spatel nötig sind. Für sehr schwere Materialien wie Holz, dicke Pappe oder Textilien reicht die Klebekraft allerdings nicht aus – hier sind andere Klebstoffe gefragt. Auf glatten Oberflächen wie Glas, Metall oder Kunststoff haften die meisten Roller nur eingeschränkt. In solchen Fällen solltest du auf Spezialkleber zurückgreifen. Für Papierarbeiten, kreative Projekte und leichte Bastelmaterialien ist der Kleberoller jedoch eine schnelle, saubere und zuverlässige Lösung, die sich auch für Anfänger bestens eignet.
Fazit
Ein Kleberoller ist ein kleines Werkzeug mit großem Nutzen. Wer gerne scrapbookt, Karten bastelt oder Fotos einklebt, spart damit Zeit, Nerven und Kleberflecken. Besonders praktisch sind nachfüllbare Varianten, die lange halten und nachhaltiger sind. Für feine, saubere Bastelarbeiten ist der Roller ein echtes Must-have im Bastelzimmer. Mehr über die Geschichte des Klebebandes erfährst du bei Wikipedia.
Wenn es nicht unbedingt ein Roller fürs Kleben sein muss, interessiert dich vielleicht auch unsere Anleitung, wie du Kleber selbst herstellen kannst.
FAQ
Kann man Fotos mit einem Kleberoller einkleben?
Ja, das geht – allerdings nur mit speziell für Fotos geeigneten Kleberollern. Achte darauf, dass sie säurefrei und lösemittelfrei sind, damit die Bilder nicht vergilben oder beschädigt werden.
Sind alle Kleberoller nachfüllbar?
Nein, viele günstige Modelle sind Einwegprodukte. Nachhaltiger sind nachfüllbare Roller, bei denen nur die Kassette gewechselt wird. Sie sind langlebiger und oft vielseitiger einsetzbar.
Was tun, wenn der Klebestreifen reißt oder der Auftrag stockt?
Zieh das Band vorsichtig ein Stück vor. Hilft das nicht, muss die Kassette gewechselt werden. Gleichmäßiges Rollen verhindert die meisten Probleme.
Wie funktioniert ein Kleberoller?
Beim Abrollen trägt der Roller einen dünnen Klebestreifen oder Klebepunkte auf Papier oder Karton auf. Das funktioniert sauber, schnell und ohne Klebereste an den Fingern.
Für welche Projekte eignet sich ein Kleberoller?
deal für Scrapbooking, Fotoalben, Kartenbasteln und Büroarbeiten. Für schwere Materialien, Textilien oder glatte Flächen wie Glas und Metall sind sie nicht geeignet.
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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.