Reverse Coloring Vorlagen sind keine klassischen Malvorlagen mit festen Konturen. Sie bestehen aus Farbflächen, Klecksen, weichen Übergängen oder abstrakten Formen, aus denen später Linien, Muster und kleine Motive entstehen. Dadurch eignen sich diese Kreativvorlagen besonders gut für alle, die nicht nur ausmalen möchten, sondern eigene Formen finden, ergänzen und frei gestalten wollen.
Inhalt
Reverse Coloring Vorlagen funktionieren anders als klassische Ausmalbilder. Bei einer normalen Malvorlage sind die Linien bereits vorhanden und die Farbe kommt später dazu. Bei Reverse Coloring ist es genau andersherum: Die Farbflächen sind zuerst da. Danach werden mit Stiften Linien, Muster, kleine Motive oder Fantasieformen ergänzt.
Das macht diese Vorlagen besonders offen. Sie geben einen Anfang vor, lassen aber viel Platz für eigene Ideen. Wer gern kreativ arbeitet, aber nicht immer vor einem leeren Blatt sitzen möchte, bekommt damit einen leichteren Einstieg. Eine blaue Fläche kann ein Teich werden, ein gelber Fleck eine Blüte, ein grüner Verlauf ein Fantasiewald oder einfach ein abstraktes Muster. Es gibt keine richtige Lösung und keine vorgegebene Richtung. Jede Vorlage kann sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem, wer sie bearbeitet.
Was diese Kreativvorlagen besonders macht
Reverse Coloring Vorlagen nehmen dem Anfang etwas Schwere. Das weiße Blatt ist nicht mehr komplett leer, aber es ist auch noch nicht fertig vorgezeichnet. Die Farbflächen geben kleine Impulse, ohne ein Motiv festzulegen. Genau daraus entsteht der Reiz.
Manche Menschen sehen sofort Blumen, Tiere, Landschaften oder Figuren in den Farbflächen. Andere ergänzen lieber Muster, Punkte, Linien, Kringel oder kleine grafische Zeichen. Beides passt. Die Vorlagen sind nicht darauf ausgelegt, ein bestimmtes Ergebnis zu erzwingen.
Gerade dadurch unterscheiden sie sich von vielen klassischen Malvorlagen. Es geht nicht darum, innerhalb von Linien zu bleiben. Es geht darum, Linien selbst zu setzen. Das kann sehr frei, verspielt, schlicht oder detailreich werden. Jede bearbeitete Seite wird am Ende zu einem eigenen Blatt.
Für wen Reverse Coloring Vorlagen geeignet sind
Reverse Coloring Vorlagen eignen sich für Erwachsene, Jugendliche und ältere Kinder, die gern mit Stiften arbeiten. Sie passen für Menschen, die Malvorlagen mögen, aber zwischendurch mehr eigene Gestaltung möchten. Auch wer beim Zeichnen schnell denkt, dass ein Motiv nicht gut genug wird, kann mit Farbflächen oft leichter beginnen.
Die Vorlagen können kurz zwischendurch bearbeitet werden. Es muss nicht sofort eine ganze Seite fertig werden. Eine kleine Ecke, ein paar Linien oder ein einzelnes Muster reichen schon aus. Später kann die Seite ergänzt werden, wenn wieder Lust darauf da ist.
Auch für kreative Gruppen, Seniorennachmittage oder Familien eignet sich diese Art von Vorlage. Alle bekommen dieselbe Grundlage, aber am Ende entstehen ganz unterschiedliche Ergebnisse. Das macht die fertigen Blätter persönlicher als reine Ausmalbilder.
So können die Vorlagen verwendet werden
Die Reverse Coloring Vorlagen können ausgedruckt und direkt mit Fineliner, Buntstift, Gelstift oder dünnem Marker bearbeitet werden. Schwarze Linien wirken auf hellen Farbflächen besonders klar. Auf dunkleren Bereichen können weiße Gelstifte oder helle Buntstifte schön aussehen.
Wer es schlicht mag, ergänzt nur wenige Linien. Wer gern detailreich arbeitet, kann Muster, Blätter, kleine Blüten, Kreise, Häuser, Tiere oder Fantasiezeichen hinzufügen. Die Vorlagen lassen sich auch ausschneiden und für Karten, Collagen, Journals oder kleine Papierprojekte nutzen.
Besonders reizvoll ist es, mehrere Versionen derselben Vorlage auszuprobieren. Einmal können daraus Pflanzen entstehen, beim nächsten Mal abstrakte Muster oder kleine Figuren. So wird deutlich, wie viel Spielraum in einer einzigen Farbfläche steckt.
Ideen für die Gestaltung
Bei Reverse Coloring Vorlagen lohnt es sich, erst einmal nur zu schauen. Wo treffen Farben aufeinander? Welche Fläche erinnert an eine Blüte, ein Blatt, ein Tier oder eine Landschaft? Wo könnte ein Muster beginnen? Oft reicht ein erster kleiner Strich, damit sich die nächste Idee ergibt.
Wer unsicher ist, kann mit einfachen Formen starten: Kreise, Punkte, Bögen, Blätter, Linien oder kleine Sterne. Daraus entstehen nach und nach größere Muster. Es muss nichts geplant werden. Die Seite darf wachsen, während man daran arbeitet.
Auch verschiedene Stifte verändern die Wirkung. Fineliner machen die Seite grafischer. Buntstifte wirken weicher. Gelstifte setzen kleine Akzente. Wer mag, kann später noch einzelne Bereiche mit Farbe vertiefen oder kleine Papierstücke ergänzen.
Vorlage im öffentlichen Bereich
Im öffentlichen Bereich findest du eine Reverse Coloring Vorlage zum Ausprobieren. Damit kannst du testen, wie dir diese Art von Malen gefällt und welche Verwendung dir am besten liegt.Gerade für den ersten Versuch reicht ein Bogen aus, um verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren.
Weitere Vorlage im kostenlosen Mitgliederbereich
Im kostenlosen Mitgliederbereich gibt es zwei zusätzliche Reverse Coloring Vorlagen. Sie ergänzen die öffentliche Vorlage und bietet dir eine weitere Gelegenheit, diese Art der Malvorlagen auszuprobieren.
Wenn du bereits angemeldet bist, kannst du dich direkt einloggen und siehst dann direkt unter diesem Absatz die zusätzlichen Vorlagen. Wenn nicht, kannst du dich kostenlos registrieren und die zusätzliche Vorlage nutzen.
Wenn es dich interessiert, warum es einen kostenlosen Mitgliederbereich gibt, findest du die Anwort hier.
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Natürlich gibt es mittlerweile auch viele Bücher zu diesem Thema. Ich besitze das folgende Buch zwar nicht, aber irgendwie denke ich, dass es mir gefallen könnte.
Weitere 22 Reverse Coloring Malvorlagen im Malvorlagenclub
Die exklusiven Club-Vorlagen sind nur für Malvorlagenclub-Mitglieder sichtbar. Der Club ist kein Abo – du zahlst einmalig 15,99 € und hast dauerhaften Zugang zu allen enthaltenen Motiven und Vorlagen. Neugierig? Hier stellen wir den Malvorlagenclub vor.
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Fazit
Reverse Coloring Vorlagen sind Kreativvorlagen mit Farbflächen, die einen anderen Zugang zum Malen und Zeichnen bieten. Sie sind nicht komplett frei, aber auch nicht fertig vorgegeben. Genau dazwischen entsteht der Spielraum: Formen finden, Linien setzen, Muster ergänzen und schauen, was aus der Seite wird.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.