9. Januar 2026

Schmuckanhänger mit Acrylliquid und Acrylpulver bzw. Acrylstiften

Schmuckanhänger mit Nagellack

Die hier verwendeten Schmuckanhänger selbst sind aus Kunststoff und können fertig gekauft werden. Ansonsten benötigt man die Materialien, die man auch braucht, wenn man seine Fingernägel mit Acrylliquid und Acrylpulvern behandelt. Dabei ist die Auswahl an Zubehör so groß, dass man für jeden Geschmack etwas finden sollte. Da es auch Stifte mit fertiger Acrylmasse in der Tube gibt, habe ich auch dies ausprobiert, denn es erschien mir als „Acrylnägelneuling“ auf den ersten Blick einfacher, damit zu arbeiten.

 

Schmuckteile mit Acrylliquid und Farbpulver

 

Das brauchst du:

  • Acrylliquid für Fingernägel
  • Acrylpulver in verschiedenen Farben
  • Acrylpinsel
  • Feile oder feines Sandpapier
  • kleine Acrylschale

 

Und so wird’s gemacht:

1. Den Schmuckrohling mit der Feile oder dem Sandpapier anrauen. Den Staub entfernen.

Bild: Das auf dem Bild gezeigte Lichthärtungsgerät ist beim Arbeiten mit Acrylliquid und Acrylpulver nicht nötig!

Bild: Der angerauhte Acrylanhänger

2. Etwas Acrylliquid in die Acrylschale geben.

3. Die Pinselspitze in die Acrylflüssigkeit tauchen. Die Flüssigkeit etwas abstreifen.

4. Mit der Pinselspitze etwas Acrylpulver aufnehmen. Es entsteht eine kleine feuchte Kugel.

5. Die Pinselspitze auf den Schmuckrohling drücken und das Acryl vorsichtig verteilen.

6. In das feuchte Acryl können nun noch Strasssteine oder andere kleine Schmuckteile gedrückt werden. Auf das trockene Acryl kann man auch spezielle Abziehbildchen kleben.

 


Bild: Hier wurde der Farbübergang mit einem Abziehbild kaschiert. Das Perlenherzchen und die Strasssteine wurden in die noch feuchte Acrylschicht gedrückt.

 

Schmuckteile mit Acryl aus Tube

 

Die Hoffnung, dass das Ganze mit Acrylfarbe aus der Tube gut funktionieren würde, hat sich leider recht schnell zerschlagen. Zum einen hat es ewig lange gedauert, bis das Acryl endlich ausgehärtet war, zum anderen sieht man jede Unebenheit, die beim Auftrag entstanden ist.

Bild: Ich vermute, dass ich das Acryl aus der Tube in diesem Fall auch zu dick aufgetragen habe.

Bild: Der rechte Teil des Anhängers sieht fast schon wieder so aus, als sollte es so sein – sollte es aber nicht 🙁

Auch wenn mit Acryl aus der Tube gearbeitet wird, werden die Schmuckrohling vorher angeraut. Dann wird die Farbe direkt aus der Tube aufgetragen und mit Strasssteinen usw. verziert. Anschließend lässt man einfach alles trocknen.

 

Tipps und Tricks

Wichtig beim dieser Art, Schmuck zu basteln, ist, dass es zum einen nicht zu heiß sein darf, zum anderen muss man etwas schneller arbeiten. Je nach Temperatur härtet das Acryl nämlich sehr schnell aus und man hat plötzlich einen „krubbeligen“ Untergrund – wie auf dem Bild oben auf der rechten Seite zu sehen ist.

 

Ganz wichtig:

Arbeitet beim geöffneten Fenster. Das Zeug stinkt so sehr – das kann einfach nicht gesund sein und ich denke, man sollte so wenig wie möglich davon einatmen. Aus diesem Grund haben wir diesen Schmuck im Sommer, draußen auf der Terasse gebastelt.

 

Mein Fazit

Wir werden mit Sicherheit noch mehr Schmuckteile aus Acrylflüssigkeit und Farbpulver basteln. Mit etwas Übung klappt es hoffentlich besser.
Allerdings würde ich mir dieses Material – zumindest zum heutigen Zeitpunkt – nicht noch einmal extra für’s Basteln kaufen. Wer sich allerdings Acrylnägel selbst macht und das Material dafür zu Hause hat, für den lohnt sich ein Versuch auf alle Fälle. Zudem gehe ich davon aus, dass diejenigen auch wesentlich besser mit dem Zeug umgehen können als meine Tochter und ich.

Aber: Übung macht den Meister – und vielleicht werden wir ja doch noch zu Profis und begeisterten Acrylnagellack-Bastlern…

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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.

Über die Autorin

Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.

2015-01-04 10:18:26