22. Februar 2024

Zauberkugel “Golden Star”

Zauberkugel "Golden Star"

Werbung – enthält Partnerlinks

Bereits im vergangenen Jahr habe ich mir ein Bastelset für einen “Kugelstern” aus einer Zauberkugel gekauft, bin allerdings erst jetzt dazugekommen, das Bastelset auszuprobieren. Hier meine Erfahrungen:

 

Das Bastelset

Ich habe mir das Bastelset “Golden Star” gekauft, in dem alles enthalten ist, was man für das Basteln des Sternes benötigt. Das Set ist zu einem Preis zwischen 9,95 Euro und 13,95 Euro erhältlich – wer sich eines kaufen möchte, sollte also unbedingt die Preise vergleichen!

Zauberkugel Golden Star - das Bastelset

Bild: Das Bastelset “Zauberperle – Golden Star”

 

Vom enthaltenen Material bin ich ziemlich enttäuscht. Obwohl das Material nicht soooo hochwertig ist, sind die benötigten Perlen “fast abgezählt”. “Fast” heißt – die Perlen waren teilweise genau abgezählt, teilweise gab es eine oder zwei Ersatzperlen dazu. Man sollte beim Arbeiten also eine Unterlage verwenden, die heruntergefallene Perlen direkt auffängt. Verliert man die falsche Perle, geht es nämlich nicht mehr weiter.

Dies betrifft auch die Nietstifte[2] – gerade mal ein Ersatzstift in den beiden verschiedenen Größen war vorhanden.

 

Die Bastelanleitung
Hier werden nicht viele Worte gemacht – das ist auch nicht nötig, denn die Bilder der Fädelanleitung sind klar und deutlich – wenn man sie denn endlich verstanden hat. Ein paar erläuternde Worte wären hier bestimmt nicht fehl am Platze gewesen.
Auch ist es nicht ganz so einfach, die Nietstifte in die erste Reihe Löcher der Zauberkugel zu stecken. Deshalb wäre ein Hinweis darauf, dass man die Nietstifte ein bisschen verbiegen muss, damit es funktioniert, nicht verkehrt gewesen.

Bild: Zuerst werden die Nietstifte durch die Löcher der Zauberkugel geschoben und angezogen. Da wir die Nietstifte leider mehrfach anziehen mussten (und sie trotzdem nicht gehalten haben), sind sie nach mehreren Versuchen auch ziemlich verbogen.

 

Die “Zauberkugel”
Die Zauberkugel an sich hat leider auch ihre Macken. So ist es uns nicht gelungen, alle Nietstifte so fest anzuziehen, dass sie sich nicht mehr lösen können. Der gesamte Stern ist dadurch etwas wackelig geworden.
Besonders geärgert hat mich aber, dass einzelne Löcher nicht richtig durchbohrt waren. Bei manchen Löchern war es möglich, sie mit viel Geduld mit Hilfe der Nietstifte doch noch zu durchstechen. Einmal mussten wir allerdings tatsächlich mit dem Bohrer ran.

Bild: Die Perlen werden nach den “Fädelbildern” aufgezogen und jeweils mit einer Quetschperle[1] gesichert. Da die Nietstifte aber nicht fest sitzen, ist das Zusammenpressen der Quetschperlen extrem schwer. Im Bild sieht man, dass die Quetschperlen grundsätzlich nicht dort saßen, wo sie hinsollten, nachdem wir die Nietstifte wieder von innen nach außen geschoben haben.

 

Der fertige Stern
Das Endprodukt wurde bei uns leider so wackelig, dass ich mich nicht getraut habe, es bis zur Tanne im Garten zu transportieren und dort weihnachtlich zu fotografieren. Statt dessen musste eine Topfpflanze am Fenster herhalten.
Vielleicht werde ich versuchen, den Stern in diesem Jahr an den Weihnachtsbaum zu hängen – allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das tatsächlich schaffe. Denn jedesmal, wenn ich versuche, einen lockeren “Strahl” festzuziehen, wird entweder ein anderer locker oder verliert sogar die Perlen.

 

Mein Fazit
Diese Bastelpackung ist für meine Begriffe viel zu teuer. Weder ist das enthaltene Material besonders hochwertig, noch darf man sich erlauben, eine Perle fallen zu lassen. Da die Nietstifte und die Löcher in der Zauberkugel nicht wirklich gut übereinstimmen, ist die Gefahr, dass der Stern wackelig wird, extrem groß. Außerdem benötigt man relativ viel Kraft, um die Nietstifte anzuziehen. Das Bastelset ist daher auch nichts für Leute, die nicht genug Kraft in den Händen haben.
Insgesamt: Zu teuer, zu instabil, zu wenig Spaß und zu viel Enttäuschung – zumindest für mich.

 

Info
Da ich selbst ja nicht mehr die allerjüngste bin und Probleme mit meinen Händen habe, hätte es nun gut sein können, dass es nur Leuten wie mir so geht. Allerdings hat mir eine meiner (erwachsenen) Töchtern geholfen – und ihr ging es nicht besser als mir.  Und: Zu zweit haben wir doppelt so lange für den Stern benötigt, wie auf der Packung als Arbeitszeit für eine Person angegeben ist.

2013-11-16 07:14:47
Bastelfrau (Barbara)
Begriffserklärung
1. Quetschperle.

Quetschperlen sehen wie winzig kleine Perlen aus.

Die Fäden oder Drähte am Anfang und Ende einer Kette werden durch das Loch geführt. Dann wird mit einer flachen Zange die Perle zusammengedrückt.

Quetschkalotten können auch zwischen einzelnen Perlen angebracht werden, um diese voneinander zu trennen.

2. Nietstifte.

Nietstifte sehen ähnlich wie Kettelstifte aus, haben aber am Ende des Stiftes keine Öse, sondern entweder ein plattes Ende oder stattdessen ein Kügelchen.

Nietstifte werden oft für die Anfertigung von Anhängern, zum Beispiel für Ohrringe, verwendet.