Küchenrollenständer selber machen ist gar nicht teuer, denn man kann dafür verschiedene Reste verwenden bzw. alte Holzteile wiederverwerten. Für versierte Heimwerker/innen dürfte diese Bastelarbeit ein Klacks sein.
Inhalt
Material für den Küchenrollenständer
- Rest Leimholzplatte
- Bambusstab von einem altem Korbsessel
- Holzwachs
- 1 Holz-Schraube 5×50
- 4 selbstklebende Filzgleiter
- 240er Schleifpapier
Benötigte Werkzeuge
- Bohrer
- Stichsäge
- Gehrungssäge
- Zirkel
- Lineal
- Winkelschleifer
Küchenrollenständer selber machen – Anleitung
- Mit dem Zirkel einen Kreis auf das Leimholz zeichnen. In die Mitte ein Loch bohren. Die Scheibe aussägen. Unsere Holzscheibe hat einen Durchmesser von 15 cm und ist 1,9 cm dick.
2. Mit einem größerem Bohrer das Loch für die Schraube ansenken.
3. Den Bambusstab (3 cm Durchmesser) mit der Gährungssäge auf eine Länge von 30 cm absägen. Die Enden mit Schleifpapier abschleifen.
4. Die Mitte des Bambusstabes mit Hilfe von Bleistift und Lineal markieren. Ein Loch für die Schraube vorbohren.
5. Mit dem Winkelschleifer und 240er Schleifpapier alle Kanten abrunden. Die Scheibe mit Holzwachs streichen und trocknen lassen.
6. Die Schraube von unten durch die Holzscheibe führen.
7. Den Bambusstab von oben darauf schrauben. Die selbstklebenden Filzgleiter unten auf der Scheibe befestigen.
Den Ständer aufstellen und die Küchenrolle daraufstellen. Fertig.
So sieht die versenkte Schraube aus
Tipps und Tricks
Diesen Küchenrollenständer haben wir aus Holzresten und alten Möbelstücken gearbeitet. Natürlich hat nicht jeder genau unseren alten Korbsessel mit Bambusstab. Diese Anleitung stellt daher vor allen Dingen eine Anregung dar. Die Einzelteile können beliebig ausgetauscht werden. Zum Beispiel könnte man statt der Leimholzplatte einen anderen Holzrest verwenden und wer keinen „Bambus-Pin“ hat, zersägt vielleicht einfach einen alten Besenstiel.
Nachhaltiger als Küchenrollen aus Papier sind Küchentücher aus Bambus, die es ebenfalls auf der Rolle gibt. Da diese Tücher aber gewaschen und wieder verwendet werden, benötigt man zusätzlich einen Korb oder eine Schachtel, in der die frisch gewaschenen Tücher aufbewahrt werden.
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Bezugsquellen
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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.