Wer denkt, dass Brandmalerei „eine Technik von gestern“ ist, täuscht gewaltig. Mit Hilfe von speziellen Farbstiften sieht diese Menükarte gar nicht mehr „altmodisch“ aus. Die Ausmalfarben bestechen mit ihren brillianten Farben, die dünn und mit mehr reiben als malen einen warmen Charakter in Pastell ermöglichen. Durch unterschiedliches Aufdrücken der Stifte können Schattenmotive platziert werden – so entsteht eine sehr natürliche und lebendige Stilrichtung.
Von Jeannette Knake
Material
- Brenn-Peter mit Schriftaufsatz (Standard)
- Holzausmalstifte
- Holzleim
- Bast
- Perlen
- Prägefolie Silber und Gold
- Haushaltschere
- Stopfnadel
- Silber- oder Golddraht
- 2 Bogen weißes Papier
- Überzugslack
- 1 Holzplatte DIN A 5
- 1 Holzplatte DIN A 6
Und so geht’s
- Das Papier sollte die Größe der nachfolgend zu bearbeitenden Holzplatte haben.
- Brenn Peter vorbereiten und auf einem Reststück Holz oder älterem Frühstücksholzbrettchen auf der Rückseite Hitzetest und Linienkontrolle mit dem Arbeitsgerät durchführen.
- Texte und Schablonenmotive einbrennen und nachfolgend mit den Ausmalstiften farblich gestalten.
- Mit Überzugslack die Malfarbe fixieren.
- Holzteile nach Abb. aufeinander kleben und mit ca. 70 cm Bast, 1m Silber- oder Golddraht bespannen.
- Nach diesen Schritten werden nun die Schablonenmotive auf die Prägefolie gelegt und mit dem Prägestift, Nadel oder Stricknadel in Pünktchen oder durchgezogenen Linien (je nach Geschmack) übertragen.
- Die Motive hiernach mit der Haushaltschere ausschneiden und mit einem kleinen Loch an der oberen Kante – mittig, versehen.
- Ca. 10 Prägemotive sind bei der Abbildung. zum Einsatz gekommen.
- Nun können die Prägeteile auf den Draht aufgefädelt werden.
- Korken etc. werden im gleichen Arbeitsgang mit dem Brenn-Peter gearbeitet.
Tipps und Tricks:
Brenn-Peter und Kunststoffschablonen dürfen nicht direkt miteinander in Kontakt kommen. Die Hitze des Gravurgerätes würde die Motivkante der Kunststoffschablone beschädigen. Deshalb die Schablone auf das Holz auflegen, mit Stift vorzeichnen und nach Abnahme der Schablone den Schriftzug einbrennen.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.