16. Februar 2026

Räucherzapfen als Anzündhilfe selber machen – duftende Kaminanzünder aus Zapfen

Kiefernzapfen, Bienenwachs und ätherische Öle für natürliches Anfeuern
Räucherzapfen als Anzündhilfe selber machen – duftende Kaminanzünder aus Zapfen

Räucherzapfen als Anzündhilfe sind praktisch für Kamin und Ofen, die mehr können als nur Feuer entfachen. Durch das Tauchen von Zapfen in Bienenwachs entstehen natürliche Kaminanzünder, die ruhig abbrennen und dabei einen warmen Waldduft verströmen. So wird schon das Anzünden des Feuers zu einem kleinen, entschleunigenden Ritual.

Was mit Räucherzapfen gemeint ist

Räucherzapfen werden oft mit klassischem Räucherwerk verwechselt. In unserem Fall handelt es sich jedoch um eine Anzündhilfe aus Naturmaterialien. Die Zapfen dienen dazu, Kaminholz oder Ofenholz zuverlässig zu entzünden. Durch den Wachsüberzug brennen sie mehrere Minuten gleichmäßig ab und geben dabei den Duft der eingearbeiteten ätherischen Öle ab.

Zapfen sammeln und richtig trocknen

Als Grundlage für die Räucherzapfen als Anzündhilfe eignen sich große Kiefern- oder Fichtenzapfen. Sie werden bei einem Spaziergang gesammelt und anschließend gründlich getrocknet. Am besten liegen sie etwa zwei Tage auf der Heizung oder an einem warmen, trockenen Ort. In dieser Zeit öffnen sich die Zapfen vollständig und eventuell austretendes Harz härtet aus. Das ist wichtig, damit sich das Wachs später gleichmäßig verteilt.

Wachs schmelzen und Duft einarbeiten

Für das Wachstauchbad wird Bienenwachs im Wasserbad geschmolzen. Ein alter Topf oder eine Dose ist dafür ideal, da sich Wachs nur schwer wieder entfernen lässt. Sobald das Wachs flüssig ist, die Hitze reduzieren und das Wachs leicht abkühlen lassen. Ätherische Öle werden erst unter etwa 60 Grad eingerührt, damit ihr Duft erhalten bleibt. Weihrauch sorgt für Tiefe und Wärme, Fichte oder Kiefer unterstreichen den natürlichen Waldcharakter.

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Zapfen in Wachs tauchen

Die Zapfen an einer Juteschnur befestigen, daran festhalten und vollständig in das flüssige Wachs tauchen. Kurz abtropfen lassen und auf Backpapier stellen. Nach wenigen Minuten ist die erste Schicht fest. Für eine stabile Anzündhilfe den Vorgang ein zweites Mal wiederholen. Der dickere Wachsmantel sorgt dafür, dass der Räucherzapfen später ruhig und gleichmäßig abbrennt.

Dekorieren und aushärten lassen

Solange das Wachs noch leicht weich ist, können die Zapfen dekoriert werden. Tannennadeln, feiner Naturglimmer oder ganz schlichte Spitzen ohne Dekor sind gleichermaßen möglich. Nach dem vollständigen Aushärten sind die Räucherzapfen einsatzbereit.

Räucherzapfen als Anzündhilfe verwenden

Wenn du die Räucherzapfen als Anzündhilfe verwenden möchtest, werden ein oder zwei Zapfen unter das Holz gelegt und angezündet. Das Wachs brennt etwa acht bis zehn Minuten und erleichtert das Entfachen des Feuers deutlich. Gleichzeitig verbreitet sich ein warmer, harziger Duft, der an einen Spaziergang durch den Nadelwald erinnert.

Richtige Lagerung

Gelagert werden die fertigen Räucherzapfen am besten in einer Blechdose an einem kühlen, trockenen Ort. So bleibt der Duft über viele Monate erhalten.

Sicherheitshinweise

Beim Arbeiten mit geschmolzenem Wachs ist besondere Aufmerksamkeit wichtig. Bienenwachs ist brennbar und darf nur im Wasserbad bei niedriger Temperatur geschmolzen werden. Es sollte niemals direkt auf der Herdplatte erhitzt oder unbeaufsichtigt gelassen werden. Gelangt Wasser in flüssiges Wachs, kann es stark spritzen. Deshalb trockenes Arbeitsmaterial verwenden und ruhig arbeiten.

Ätherische Öle nur sparsam und ausschließlich in naturreiner Qualität einsetzen. Duftöle oder synthetische Mischungen sind für das Abbrennen im Kamin nicht geeignet. Die Dosierung niedrig halten, da sich die Aromen beim Verbrennen intensiv entwickeln.

Räucherzapfen als Anzündhilfe nur in dafür vorgesehenen Feuerstellen wie Kamin oder Ofen verwenden. Für ausreichende Luftzufuhr sorgen und die Zapfen nicht unbeaufsichtigt abbrennen lassen. Dekorative Zusätze wie lose Nadeln oder Glimmer sollten vor dem Anzünden entfernt werden, da sie Funkenbildung begünstigen können.

Fertige Zapfen kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.

Tipps und Tricks

  • Für Räucherzapfen als Anzündhilfe eignen sich vor allem harzige und holzige Öle. Weihrauch, Fichte, Zirbe oder Kiefer wirken ruhig und natürlich. Zu viele verschiedene Düfte sollten vermieden werden, da sie sich beim Abbrennen schnell überlagern. Ich verwende gerne das Zirbenöl, das ich in einer Kooperation mit Heldengrün ausprobieren durfte. Die Vorteile dieser Öle ist nicht nur, dass sie toll riechen, sondern auch, dass es sich um Bioöle handelt.
  • Beim Arbeiten mit geschmolzenem Wachs immer eine großzügige Unterlage verwenden. Wachstropfen lassen sich im warmen Zustand leicht entfernen, im kalten Zustand dagegen kaum noch.
  • Für die Räucherzapfen als Anzündhilfe die Zapfen bewusst auswählen: Große, weit geöffnete Zapfen nehmen mehr Wachs auf und brennen gleichmäßiger. Sehr kleine oder feuchte Zapfen besser aussortieren.
  • Räucherzapfen als Anzündhilfe ist eine Möglichkeit, etwas aus Zapfen zu machen. Du kannst damit aber auch richtig basteln, wie du in unserer Bastelanleitung Engel aus Tannenzapfen sehen kannst.
  • Eine weitere Anleitung für Räucherzapfen als Anzündhilfe findest du unter Zapfenanzünder selber machen bei Upcycling-basteln.de

Fazit

Räucherzapfen als Anzündhilfe verbinden Funktion und Atmosphäre auf einfache Weise. Aus gesammelten Zapfen und etwas Bienenwachs entstehen Kaminanzünder, die zuverlässig Feuer entfachen und dabei den Raum angenehm beduften. Eine ruhige, naturnahe Bastelidee, die sich sowohl für den eigenen Gebrauch als auch als handgemachtes Geschenk eignet.

Räucherzapfen als Anzündhilfe selber machen – duftende Kaminanzünder aus Zapfen

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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.

Über die Autorin

Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.

2026-02-16 00:00:00