Kintsugi Malvorlagen mit unregelmäßigen Bruchlinien – als Orientierungshilfe zum Ausdrucken, Ausschneiden und Vergolden. In verschiedenen Größen für ATCs, Journalseiten und größere Arbeiten.
Inhalt
Kintsugi Malvorlagen – wozu braucht man die?
Wer Kintsugi nachbastelt, steht oft vor der gleichen Frage: Wie sollen die Linien aussehen? Zu gleichmäßig wirken sie unecht, zu chaotisch verlieren sie den Charakter. Echte Kintsugi-Risse entstehen durch Zufall – eine Schale fällt, die Scherben landen wie sie landen. Die Bruchlinien sind unregelmäßig, manchmal lang, manchmal kurz, nie symmetrisch.
Genau das zeigen diese Kintsugi Malvorlagen. Keine Motive, keine Ornamente – nur Linien, die so angeordnet sind wie echte Bruchstellen. Als Orientierungshilfe für alle die unsicher sind, wie sie anfangen sollen. Oder als Transfervorlage für den Gelli-Print.
Wie kann man die Kintsugi Malvorlagen einsetzen?
Die einfachste Variante: Vorlage ausdrucken und großflächig bemalen – zum Beispiel mit Aquarellfarben in fließenden Farbverläufen. Die Linien verschwinden dabei etwas unter der Farbe, was kein Problem ist, da sie noch schwach sichtbar sind. Nach dem Trocknen werden sie einfach mit Goldfarbe, Goldmarker oder Blattgold nachgezogen. So entstehen die typischen Kintsugi-Linien auf einem lebendigen, farbigen Hintergrund statt auf weißem Papier.
Wer ein Leuchtpad oder einen Lichtkasten hat, kann die Kintsugi Malvorlagen als Durchpausehilfe verwenden. Dazu die Vorlage unter ein fertiges Bild, einen Gelli-Print oder ein bemaltes Papier legen. Die Linien scheinen durch und können mit einem weichen Bleistift leicht auf die Oberfläche übertragen werden – danach einfach mit Gold nachziehen. So landen die Kintsugi-Linien direkt auf einem bereits gestalteten Untergrund, ohne dass man vorher drucken oder ausschneiden muss.
Eine weitere Möglichkeit ist der Transferdruck mit der Gelliplate. Die Malvorlage wird dabei auf die Platte übertragen und von dort auf einen fertigen Druck gedruckt. Wie das genau funktioniert, erklärt der Artikel Gelli-Print mit Kintsugi.
Welche Größe für welches Projekt?
Die Kintsugi Malvorlagen gibt es in verschiedenen Größen – je nachdem wofür man sie verwenden möchte.
Ein Muster pro DIN-A4-Blatt eignet sich für größere Mixed-Media-Bilder oder als Grundlage für einen einzelnen Gelli-Print. Die Fläche ist groß genug um wirklich in Ruhe zu arbeiten und die Linien kräftig nachzuziehen.
Zwei Muster pro Blatt passen gut für halbseitige Journalseiten oder etwas kleinere Collagen. Vier Muster pro Blatt sind ideal fürs Kartenbasteln – jedes Muster hat genau die richtige Größe für eine Klappkarte oder einen Karteneinsatz. Auch für Teebeutelpapier-Projekte eignet sich diese Größe gut.
Neun Muster pro Blatt sind etwas kleiner als ein ATC oder ACEO – also perfekt für alle die in diesem Format arbeiten oder die Motive als Collageelement einsetzen möchten. Zehn Muster pro Blatt ergeben kleine rechteckige Formate, die sich hervorragend für Anhänger oder schmale Lesezeichen eignen.
Zwei Vorlagen sind hier direkt verfügbar – alle weiteren Größen und Varianten findest du im Mitgliederbereich.
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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.