Malvorlagen für Papierperlen machen aus einfachen Musterstreifen kleine Gestaltungselemente für Schmuck, Anhänger und Papierprojekte. Die ausgemalten Streifen können komplett verarbeitet oder nur als sichtbarer Abschluss auf eine Perle geklebt werden. Dadurch entstehen aus wenig bemaltem Papier viele verschiedene Papierperlen – und wenn gerade keine Perlen gebraucht werden, werden aus den Streifen schnell selbst gemachte Washi-Tape-Streifen.
Inhalt
Bei den Malvorlagen für Papierperlen geht es um schmale, gerade Musterstreifen zum Ausmalen. Es handelt sich nicht um klassische Papierperlen-Schnittmuster, die z.B. bei Etsy angeboten werden, sondern um bemalbare Musterflächen, die du für Papierperlen verwenden kannst.
Jeder Streifen hat ein eigenes Muster. Das können Linien, Bögen, kleine Blüten, Punkte, grafische Flächen oder verspielte Formen sein. Nach dem Ausmalen werden die Streifen ausgeschnitten und weiterverarbeitet.
Du entscheidest selbst, wie viel von der Vorlage später auf der Perle zu sehen ist. Ein ganzer Streifen ergibt eine vollständig gemusterte Papierperle. Ein kleines Stück reicht aus, um nur die äußere Lage oder den sichtbaren Abschluss einer Perle zu verzieren.
Was mir besonders gut bei der Nutzung der Malvorlagen für Papierperlen gefällt, ist, dass ich dafür alles möglichen Farbreste verwenden kann, die ich noch habe. Ich liebe es, mit wasservermalbaren Farbstiften zu arbeiten – wie du auf dem Bild unten sehen kannst. Aber du kannst auch Aquarellfarben verwenden und wenn du gerade Reste von Acrylfarbe in deinem Pinsel hast, verdünnst du das mit ein bisschen Wasser und malst deine Malvorlagen für Papierperlen damit an und lässt es trocknen. Ausarbeiten kannst du sie dann später.
So sehen die Malvorlagen für Papierperlen aus
Die Vorlagen bestehen aus mehreren geraden Streifen auf einem Blatt. Jeder Streifen ist einzeln umrandet und kann nach dem Ausmalen sauber ausgeschnitten werden. Die Streifen sind unterschiedlich lang und unterschiedlich breit.
Die Muster sind so angelegt, dass sie auch in kleinen Ausschnitten noch wirken. Das ist wichtig, weil bei Papierperlen nur ein Teil des Streifens außen sichtbar bleibt. Besonders praktisch sind dafür wiederkehrende Muster, Linien, Blumen, Bögen und kleine Flächen.
Nach dem Ausmalen sehen die Streifen je nach Farbe ganz unterschiedlich aus. Mit Blau- und Grüntönen entstehen kühle Musterstreifen, mit Rosa, Orange und Gelb wirken sie blumiger und wärmer. Mit Metallicfarben können kleine Akzente gesetzt werden, die später auf der Papierperle besonders auffallen.
So kommt das Muster auf die Papierperle
Die einfachste Möglichkeit ist, einen Musterstreifen komplett zu bemalen, auszuschneiden und direkt zur Papierperle zu rollen. Für einzelne Perlen, kleine Anhänger oder erste Versuche funktioniert das gut.
Wenn du mehrere Perlen herstellen möchtest, ist die sparsame Variante oft praktischer. Dafür wird die Papierperle aus einem anderen Papierstreifen gedreht. Das kann Schrenzpapier (wird oft in Paketen als Füllmaterial genutzt), Packpapier, Tonpapier, altes Geschenkpapier oder ein unifarbener Papierrest sein. Das ausgemalte Musterpapier, das du mit den Malvorlagen für Papierperlen fertiggestellt hast, kommt nur an die Stelle, die später außen sichtbar ist.
Bei dreieckigen Papierstreifen ist das die schmaler werdende Spitze. Dort klebst du ein passendes Stück der Malvorlage auf, bevor du die Perle fertig wickelst. Alternativ wird die Papierperle zuerst fertig gerollt und danach mit einem kleinen Musterstück umklebt.
So brauchst du nicht für jede Perle einen komplett bemalten Streifen. Ein ausgemalter Musterstreifen reicht für mehrere Papierperlen.
Warum die Musterstücke so praktisch sind
Durch die kleinen Musterstücke, die du dir aus den Malvorlagen für Papierperlen ausschneidest, kannst du vorhandenes Papier weiterverwenden und trotzdem eine dekorative Oberfläche gestalten. Der größte Teil der Perle besteht aus einfachem Papier, nur die sichtbare Lage bekommt das bemalte Muster.
Das ist besonders hilfreich, wenn du viele Perlen für ein Armband, eine Kette, Anhänger oder Dekorationen brauchst. Die Perlen passen optisch zusammen, müssen aber nicht alle aus demselben Papierstreifen bestehen.
Außerdem kannst du beim Verzieren gezielter arbeiten. Statt einen langen Streifen komplett zu bemalen und zu hoffen, dass die schönste Stelle am Ende sichtbar ist, schneidest du dir genau das Musterstück heraus, das zur fertigen Perle passt.
Papierperlen aus einfachem Papier vorbereiten
Wenn du schlichtes Papier verwendest, kannst du die Perlen vor dem Verzieren zusätzlich bemalen. Besonders bei Schrenzpapier oder Packpapier sieht es oft schöner aus, wenn die Perle zuerst eine Grundfarbe bekommt.
Dafür wird die Papierperle ganz normal gewickelt. Nach dem Trocknen kannst du sie mit weißer Farbe oder mit einer Farbe bemalen, die zum späteren Musterstück passt. Sobald die Farbe trocken ist, wird das ausgeschnittene Stück der Malvorlage aufgeklebt.
Diese Methode eignet sich gut, wenn du aus einfachen Papierresten dekorative Perlen machen möchtest. Das Musterpapier wird dabei nicht verschwendet, sondern nur dort eingesetzt, wo es wirklich zur Geltung kommt.
Für das Bedrucken und Bemalen würde ich aber immer ein hochwertiges Papier verwenden. Es lässt sich besser und schöner bemalen. Ich bin schon seit Jahren Fan vom Color Copy Papier von mondi . Es ist nicht wirklich preisgünstig, aber wenn ich bedenke, dass mir eine Packung für mindestens 2 Jahre reicht (eher länger), finde ich es nicht mehr wirklich teuer. Für mich ist es allerdings ein reines Bastelpapier, wenn ich mal aus Versehen einen Brief darauf drucke, ärgere ich mich jedesmal über mich selbst. Das Papier eignet sich gut für die Malvorlagen für Papierperlen, aber sehr gerne setze ich es auch beim Papierblumen basteln ein.
Warum die Perlen nicht alle gleich aussehen
Auch wenn du immer wieder dieselben Malvorlagen für Papierperlen verwendest, werden die Papierperlen unterschiedlich. Der Ausschnitt des Musters, die verwendeten Farben, die Breite des Papierstreifens und die Wickelrichtung verändern das Ergebnis.
Das ist gerade bei Schmuck schön. Die Perlen bilden eine zusammengehörende Serie, wirken aber nicht wie gekaufte Massenware. Jede Perle bekommt durch Farbe, Muster und Zuschnitt ihren eigenen kleinen Unterschied.
Du kannst außerdem gezielt mit Farbfamilien arbeiten. Ein Blatt wird zum Beispiel nur in Blau- und Grüntönen ausgemalt, ein anderes in Rot, Orange und Gelb. So entstehen passende Perlenserien für verschiedene Projekte.
Aus den Musterstreifen wird selbst gemachtes Washi Tape
Die Malvorlagen für Papierperlen müssen nicht zwingend zu Perlen verarbeitet werden. Wenn du die ausgemalten Streifen auf doppelseitiges Klebeband klebst und sauber an den Rändern entlangschneidest, entsteht daraus selbst gemachtes Washi Tape.
Das funktioniert besonders gut für Karten, Journals, Umschläge, Geschenkverpackungen, Etiketten und kleine Collagen. Die Streifen sind bereits gemustert, du musst sie nur ausmalen und aufkleben.
Auf diese Weise lassen sich auch Reste der Malvorlagen verwenden. Kleine Streifenstücke, die für Papierperlen zu kurz sind, können noch als Klebestreifen, kleine Akzente oder dekorative Papierstücke weitergenutzt werden.
Wenn du deine Papierperlen verpackst – sei es zum Verkaufen oder zum Verschenken), kannst du einfach einen Streifen auf ein Tütchen kleben.
Vorlage im öffentlichen Bereich
Im öffentlichen Bereich findest du eine Malvorlage für Papierperlen zum Ausprobieren. Damit kannst du testen, wie dir diese Art von Musterstreifen gefällt und welche Verwendung dir am besten liegt.
Du kannst die Vorlage komplett zu Papierperlen verarbeiten oder nur kleine Stücke davon verwenden. Gerade für den ersten Versuch reicht ein Bogen aus, um verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren.
Weitere Vorlage im kostenlosen Mitgliederbereich
Im kostenlosen Mitgliederbereich gibt es zwei zusätzliche Malvorlage für Papierperlen. Sie ergänzt die öffentliche Vorlage und bietet dir ein weiteres Muster für kleine Serien, Schmuckstücke oder selbst gemachtes Washi Tape.
Wenn du bereits angemeldet bist, kannst du dich direkt einloggen und siehst dann direkt unter diesem Absatz die zusätzlichen Malvorlagen. Wenn nicht, kannst du dich kostenlos registrieren und die zusätzliche Vorlage nutzen.
Wenn es dich interessiert, warum es einen kostenlosen Mitgliederbereich gibt, findest du die Anwort hier.
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Weitere 21 Malvorlagen für Papierperlen im Malvorlagenclub
Die exklusiven Club-Vorlagen sind nur für Malvorlagenclub-Mitglieder sichtbar. Der Club ist kein Abo – du zahlst einmalig 15,99 € und hast dauerhaften Zugang zu allen enthaltenen Motiven und Vorlagen. Neugierig? Hier stellen wir den Malvorlagenclub vor.
Im Malvorlagenclub findest du 21 weitere Malvorlagen für Papierperlen – insgesamt also 24. Damit hast du deutlich mehr Auswahl an Mustern und kannst ganze Serien vorbereiten. Die Malvorlagen für Papierperlen, die du im öffentlichen und im Mitgliederbereich siehst, werden hier ebenfalls noch einmal angezeigt, so dass du hier alles zusammen hast.
Die Malvorlagen für Papierperlen eignen sich nicht nur für Papierperlen, sondern auch als Musterenden, für kleine Schmuckstücke, Journalstreifen und selbst gemachtes Washi Tape. Besonders praktisch ist das, wenn du gerne auf Vorrat arbeitest und dir verschiedene ausgemalte Musterstreifen bereitlegen möchtest.
Tipps zum Ausmalen und Verarbeiten
Male die Streifen möglichst vor dem Ausschneiden aus. Auf dem ganzen Blatt lässt sich das Papier leichter festhalten, und die schmalen Streifen verrutschen nicht so schnell.
Wenn du mit feuchten Farben arbeitest, sollte das Papier gut trocknen, bevor du es schneidest oder wickelst. Sonst können die Kanten ausfransen oder die Farbe verschmieren.
Für Papierperlen, die später getragen oder häufig angefasst werden, lohnt sich eine Versiegelung. Je nach Material kannst du Klarlack, Papierperlenlack oder einen anderen geeigneten Schutz verwenden. Teste das am besten zuerst an einer einzelnen Perle, damit Farbe und Papier nicht verlaufen.
Fazit
Malvorlagen für Papierperlen sind einfache Musterstreifen mit vielen Möglichkeiten. Du kannst daraus komplette Papierperlen wickeln, nur den sichtbaren Abschluss eines Papierstreifens verzieren oder ein kleines Musterstück nachträglich um eine fertige Perle kleben.
Besonders praktisch ist die Kombination mit schlichtem Papier und kleinen bemalten Musterstücken. Der Grundkörper der Perle entsteht aus einfachem Papier, das Muster kommt nur dort hin, wo man es sieht. So sparst du Papier, Farbe und Arbeit.
Und falls du gerade keine Papierperlen brauchst, werden aus den ausgemalten Streifen mit doppelseitigem Klebeband kleine Washi-Tape-Streifen für Karten, Journals und Geschenkverpackungen. Damit sind die Vorlagen nicht nur für Papierperlen nützlich, sondern auch für viele andere Papierprojekte.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.