Unser Adventskalender aus Mini-Collagen ist etwas ganz Besonderes. Er wird, wenn er „leer“ ist, nicht weggeworfen oder weggepackt. Ganz im Gegenteil, denn er wird zum Wandbild, das hängen bleiben kann. Es werden keine Türen geöffnet und keine Geschenke ausgepackt. Stattdessen hängt zunächst die nummerierte Rückseite von 24 Mini-Collagen im Rahmen. Jeden Tag wird eine Bildtafel umgedreht, bis am Heiligabend die vollständige Collagensammlung zu sehen ist.
Inhalt
Tägliche Verwandlung
Der Adventskalender aus Mini-Collagen benötigt weder Schachteln noch Türchen. Stattdessen besteht er aus 24 einzelnen quadratischen Bildtafeln, die an Schnüren in einem offenen Rahmen hängen. Zu Beginn zeigt jede Collage ihre schlichte Rückseite mit einer Zahl. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird täglich eine Tafel umgedreht und wieder an derselben Stelle befestigt.
So verändert sich der Kalender jeden Tag. Aus der zunächst ruhigen Fläche mit 24 Zahlen entwickelt sich langsam eine kleine Galerie. Am Heiligabend sind alle Kunstwerke sichtbar und können als zusammengehörendes Wandbild hängen bleiben.
Formate, Motive und gestalterische Möglichkeiten
Im Unterschied zu Artist Trading Cards sind die Collagen nicht an das Format 63 × 89 mm gebunden. Quadratische Tafeln von ungefähr gleicher Größe wirken in der Anordnung besonders ruhig. Sie können außerdem kräftiger, strukturierter und etwas dicker gestaltet werden, da sie später nicht in standardisierte Sammelhüllen passen müssen.
Die 24 Bilder können eigenständige Motive zeigen oder Teile eines übergeordneten Themas sein. Winterzweige, Häuser, Vögel, Monde, Sterne und abstrakte Landschaften lassen sich gut miteinander verbinden. Auch eine einzige große Komposition ist möglich: Linien, Farbflächen oder ein Zweig setzen sich dann von einer Tafel zur nächsten fort.
Damit die Sammlung trotz unterschiedlicher Motive zusammengehört, helfen wiederkehrende Farben und Materialien. Eine Kombination aus Creme, dunklem Blau, Salbeigrün, Rostrot und wenigen goldenen Akzenten wirkt winterlich, ohne an klassische Weihnachtskarten zu erinnern.
Materialien, Rückseiten und Nutzung im Folgejahr
Alte Buchseiten, Seidenpapier, Stoffreste, Stempelabdrücke und handgeschöpfte Papiere geben den kleinen Flächen Tiefe. Eine weitere Möglichkeit sind Collagen auf Teebeuteln – damit beschäftige ich mich gerade sehr intensiv. Nicht jede Collage benötigt alle Materialien. Manche Bilder dürfen sehr reduziert bleiben, während andere mehrere sichtbare Schichten erhalten.
Die Rückseiten bilden vor dem Umdrehen einen wichtigen Teil des Kalenders. Sie sollten deshalb ebenso sorgfältig gestaltet sein wie die Vorderseiten. Einheitliches Kraftpapier, gut lesbare Zahlen und vielleicht ein kleines wiederkehrendes Stempelmotiv reichen dafür aus.
Der Adventskalender aus Mini-Collagen eignet sich besonders für Menschen, die keine Süßigkeiten und keine täglichen Gegenstände verschenken möchten. Er kann als fertige Sammlung überreicht oder im Dezember nach und nach selbst gestaltet werden. Im folgenden Jahr lässt sich der Adventskalender aus Mini-Collagen weiterverwenden, in dem man einfach neue Tafeln fertigt und die alten dadurch ersetzt.
Was dich im Mitgliederbereich erwartet
- vollständige Materialliste für den Adventskalender aus Mini-Collagen
- Zuschnitt und Vorbereitung der 24 Bildtafeln
- rationeller Aufbau einer zusammenhängenden Collagenserie
- Gestaltung der nummerierten Rückseiten
- Bau des Rahmens und richtige Anordnung der Tafeln
Nach der kostenlosen Registrierung und wenn du dich angemeldet hast, wird der vollständige Artikel direkt an dieser Stelle angezeigt. Die Registrierung ist kostenlos und hilft dabei, ausführliche Anleitungen, Vorlagen und zusätzliche Bastelinhalte geschützt bereitzustellen, ohne sie komplett frei an Suchmaschinen und KI-Zusammenfassungen abzugeben.
Wenn es dich interessiert, warum es einen kostenlosen Mitgliederbereich gibt, findest du die Anwort hier. Jetzt kostenlos registrieren oder direkt einloggen.
Fazit
Der Adventskalender aus 24 Mini-Collagen verändert sich im Laufe des Dezembers von einer Zahlenfläche zu einer vollständigen kleinen Kunstgalerie. Das einfache Umdrehen ersetzt Türen und Verpackungen und hält die Gestaltung übersichtlich. Durch gemeinsame Farben und wiederkehrende Materialien wirken die einzelnen Tafeln wie eine zusammengehörende Serie.
Ich finde, ein Adventskalender aus Mini-Collagen ist ein tolles Geschenk. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass man sich so einen Rahmen auch „einfach so“ herstellt und als Bild an die Wand hängt.
Werbung / Transparenzhinweis:
Dieser Artikel enthält Partnerlinks. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen
Du hast unsere Anleitung ausprobiert?
Wir freuen uns riesig, wenn du uns verlinkst! Egal ob auf Instagram, Facebook, deinem Blog oder Pinterest – ein Link zu bastelfrau.de hilft anderen, die Anleitung zu finden und unterstützt unsere kreative Arbeit.
Verwende gern den Hashtag #bastelfrau und/oder setze einen Link zu diesem Beitrag. Danke!
Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.