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Basteltipps - Laminieren

Gespeichert von Bastelfrau am 12 Januar 2014

In vielen Bastelstuben findet man mittlerweile ein Laminiergerät, weil man einfach so viele tolle Sachen damit machen kann. Dann stellt sich aber doch die Frage: Muss man beim Laminieren irgendwelche Dinge besonders beachten? Viel ist das zwar nicht, aber ein paar Tipps und Tricks gibt es schon... :-)

 

Verwendet man fürs Laminieren dünne Folien (mit einer Stärke von 38 mic.), sollte ausschließlich mit einem Carrier gearbeitet werden.
Laminiert man beschichtete Papiere, verbindet sich der Kleber der Laminierfolie durch die Beschichtung nicht immer optimal mit dem Papier. Deshalb sollte man beschichtete Papiere immer mit umlaufenden Rand laminieren.
Um Klebstoffrückstände an den Walzen des Laminiergerätes zu vermeiden, sollte man einen "Carrier" verwenden.
Wird ein einlaminiertes Bild ausgeschnitten, ist es an der Schnittkante ungeschützt, d.h. an dieser Stelle könnte Feuchtigkeit in das Papier eindringen. Dadurch ist es nur noch bedingt witterungsbeständig. Man sollte deshalb einen Rand von 2-3 mm Laminierfolie stehen lassen.

 

Mit nichtpermanenten Folienschreibern kann auf Laminierfolie geschrieben werden. Aber Vorsicht: Nicht alle Stifte, die abwischbar sind, sind auf jeder Laminierfolie abwischbar. Deshalb vorher austesten.

 

Will man Laminiertes auf Magnete kleben, zum Beispiel um Kühlschrankmagnete herzustellen, löst sich die Klebeverbindung oft wieder. Dagegen hilft dieser Trick: Den Magnet an die Rückseite des gewünschten  Teiles kleben und erst dann laminieren. So hält der Magnet wesentlich besser.

 

Obwohl Laminierfolien nicht mehr sooo teuer sind, stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann man beim Basteln am besten Laminierfolie sparen?

Wenn nicht beide Seiten laminiert sein müssen, kann man so vorgehen:
Zwei Papiere bestempeln und bemalen. Rücken an Rücken aneinanderlegen und durch das Laminiergerät führen. Auseinanderschneiden. Beide Blätter sind nun von oben laminiert.