1. Oktober 2022
Experimente mit 3D-Lack - Uhrenanhänger aus Metall

Experimente mit 3D-Lack – Uhrenanhänger aus Metall

Für meine Experimente mit 3D-Lack habe ich mir vor einiger Zeit Uhrenanhänger im Vintagelook gekauft, die man an Bettelarmbänder, Ketten oder Ohrringe hängen kann – und natürlich auch immer dann einsetzen kann, wenn es um Steampunk geht. Drei von den Uhren habe ich mir dann genommen, um ihnen ein „Uhrenglas“ aus 3D-Lack zu verpassen. Dabei habe ich drei verschiedene Lacke verwendet: Normalen 3D-Lack, Crackle Accent und Glossy Accent Sepia (beide von Ranger).

Was ist 3D-Lack?

Zuerst noch einmal ganz kurz eine Erklärung dafür, was 3D-Lack überhaupt ist: ein dreidimensional auftrocknender, meist hochglänzender Lack, den es von vielen verschiedenen Firmen gibt. Mehr dazu findest du hier.

Experimente mit 3D-Lack – Diese Sorten habe ich verwendet

Als normalen Lack habe ich den 3D-Lack von Plaid verwendet, die beiden anderen Lacke haben ihre Besonderheiten: Crackle Accent krakeliert beim Trocknen und sieht dadurch wie zerbrochenes Glas aus, während Glossy Accent Sepia normaler 3D-Lack ist, der einfach in sepia eingefärbt ist.

Auftragen des 3D-Lackes

Bei allen 3D-Lacken ist zu beachten, dass ein einfacher Auftrag nicht genügt. Ich habe den Lack jeweils drei mal auftragen müssen. Zwischen den Aufträgen muss der Lack gut trocknen. Dabei sinkt er in der Mitte etwas ein – was man dann beim nächsten Auftrag wieder ausgleichen muss.

Ergebnisse meines 3D-Lack Experimentes

So sieht der Uhrenanhänger unbehandelt aus:

Uhrananhänger

Zufriedenstellend war für mich bisher nur die preisgünstigste Variante: einfacher 3D-Lack – aufgetragen in drei Schichten. Der Effekt – das Ganze sieht nun aus wie hinter Glas, daher: Aufgabe erfüllt.

Beim Crackle Accents krakelierte der Lack beim ersten Auftrag zufriedenstellend – allerdings sank der Lack ein und es musste noch eine zweite Schicht aufgetragen werden. Danach sah das Uhrenglas nicht mehr „gesprungen“ aus, sondern es war so stark krakeliert, dass man von der Uhr fast nichts mehr erkennen konnte. Dabei war der Lack aber immer noch eingesunken. Also habe ich als dritte Schicht einfach normalen 3D-Lack verwendet, was allerdings dafür sorgte, dass man das Krakelée fast nicht mehr sieht, dafür aber alles etwas undurchsichtig wird. Dieser Versuch hat sich also nicht gelohnt.

Auch der dritte Versuch mit Glossy Accents Sepia „ging in die Hose“. Auch hier waren drei Aufträge nötig. Schon nach dem zweiten Auftrag hatte die Uhr allerdings einfach nur noch eine merkwürdige Farbe. Älter sieht sie dadurch nicht aus. Also habe ich, um den Farbton nicht noch weiter zu verstärken, als dritte Schicht den normalen 3D-Lack verwendet. Auch hier gilt: Der Versuch hat sich nicht gelohnt.

Hier noch einmal die drei Uhrenanhänger nebeneinander zum Vergleich:


Links: normaler 3D-Lack, Mitte: Crackle Accents, Rechts: Glossy Accents Sepia

Während ich hier schreibe, fällt mir noch eine weitere Möglichkeit ein, die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe: Nämlich zuerst zwei Schichten normaler 3D-Lack und oben drauf den „Spezial-3D-Lack“. Das werde ich bei Gelegenheit noch ausprobieren und die Erfahrungen und Bilder dazu dann hier posten.

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Experimente mit 3D-Lack - Uhrenanhänger aus Metall

2022-07-22 14:25:00