31. Juli 2026

Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften

Wie Papierart, Oberfläche und Druck das Ergebnis beeinflussen
Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften

Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften lassen sich aus ganz unterschiedlichen Papierarten herstellen. Zeitungen, Zeitschriften und Hochglanzmagazine fallen im Alltag häufig an und können für Papierperlen weiterverwendet werden. Je nach Papier unterscheiden sich Oberfläche, Farbe und Wirkung deutlich. – ein Aspekt, der sowohl bei kleinen Arbeiten als auch bei größeren Projekten eine Rolle spielt.

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Zeitungspapier als Ausgangsmaterial für Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften

Zeitungspapier ist dünn, offenporig und kaum behandelt. Es lässt sich leicht schneiden, rollen und verkleben und reagiert gleichmäßig auf Kleber. Die Oberfläche bleibt matt, Texte und Rasterpunkte bleiben sichtbar. Papierperlen aus Zeitungspapier wirken oft grafisch, zurückhaltend und leicht.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Menge. Auch wenn keine klassische Tageszeitung gelesen wird, sammeln sich Werbezeitungen, Anzeigenblätter und Beilagen an. Dieses anfallende Papier lässt sich gut weiterverwenden, ohne zusätzliches Material kaufen zu müssen. Gerade für größere Mengen an Papierperlen ist Zeitungspapier deshalb nach wie vor ein wichtiges Ausgangsmaterial.

Zeitschriften und Illustrierte

Zeitschriftenpapier ist dichter als Zeitungspapier und meist gestrichen. Farben erscheinen kräftiger, Kontraste klarer, die Oberfläche wirkt glatter. Beim Rollen braucht das Papier etwas mehr Druck, dafür fühlen sich die fertigen Papierperlen stabiler und kompakter an.

Bei Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften zeigen sich diese Unterschiede besonders deutlich. Seiten mit großen Farbflächen wirken ruhiger, Bildstrecken erzeugen lebendige, oft unvorhersehbare Muster. Zeitschriftenpapier bringt eine andere Präsenz mit als klassisches Zeitungspapier und verändert die Wirkung der Perlen sichtbar.


Papierschmuck: 55 Projekte aus verschiedenen Papiersorten

Wer einmal die Lust am Sammeln und Experimentieren mit Papier entdeckt hat, findet in «Papierschmuck» die Grundlagen zu den wichtigsten Papiertechniken, Hinweise zum Gebrauch der Werkzeuge und eine Fülle von Inspirationen zum schmucken Gestalten mit Papier. In «Papierschmuck» werden 55 Projekte aus ganz unterschiedlichen Papiersorten vorgestellt: die Auswahl reicht von literarischen Perlen über die Pralinenstola bis zum Armband aus Spielkarten. Barbara Baumann gibt Anregungen, wie sich jedes Stück weiterentwickeln, anders gestalten oder durch weitere Schmuckstücke zu einer Kollektion oder einem Ensemble ergänzen lässt.

Hochglanzzeitschriften und beschichtete Papiere

Hochglanzmagazine sind stark beschichtet oder lackiert. Die Oberfläche nimmt Kleber langsamer auf und verzeiht weniger als saugfähiges Papier. Gleichzeitig entstehen sehr klare Farben und starke Lichtreflexe. Papierperlen aus Hochglanzzeitschriften wirken glatt und fast hart, manchmal eher wie Kunststoff als wie Papier.

Dieses Material eignet sich besonders für auffällige, dekorative Effekte, verlangt aber ein genaueres Arbeiten als Zeitungspapier oder einfache Zeitschriftenseiten.

Warum das Papier die Wirkung der Papierperlen bestimmt

Bei Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften entscheidet nicht nur die Farbe des Papiers über das spätere Ergebnis. Auch Papierstärke, Oberfläche, Druckbild und Beschichtung verändern, wie die Perlen wirken. Dünnes Zeitungspapier lässt sich enger rollen und ergibt eher leichte, matte Perlen mit sichtbaren Textspuren. Zeitschriftenpapier bringt mehr Farbe mit und sorgt oft für kräftigere Muster, weil Bildausschnitte, Überschriften und Farbflächen beim Aufrollen in schmalen Streifen sichtbar bleiben. Bei Hochglanzpapier entsteht noch einmal ein anderer Eindruck: Die Perlen wirken glatter, dichter und auffälliger, brauchen beim Kleben aber etwas mehr Aufmerksamkeit. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Zuschneiden nicht nur auf schöne Farben zu achten, sondern auch auf die Beschaffenheit des Papiers. Ein sehr dünnes Papier eignet sich gut für viele kleine Perlen, während kräftigere Magazinseiten eher kompakte Einzelperlen ergeben. So entstehen schon durch die Papierauswahl sehr unterschiedliche Ergebnisse, auch wenn die Technik immer dieselbe bleibt. Gerade das macht Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften so vielseitig: Jedes Papier bringt seine eigene Oberfläche, seine eigenen Farben und seine eigenen kleinen Zufälle mit.

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Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften – Fazit

Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften entstehen aus Papier, das im Alltag ohnehin anfällt. Je nach Papierart verändern sich Oberfläche, Farbe und Wirkung deutlich. Auch wenn Zeitungspapier langfristig knapper wird, bleibt die Technik flexibel – durch alternative Papierquellen und durch die Möglichkeit, Papierperlen farblich weiterzugestalten.

Ergänzend findest du im Bastellexikon die Grundlagen zu Papierperlen. Eine besondere Variante stellen außerdem Papierperlen mit Teebeuteln dar, die noch einmal ganz andere Effekte zeigen.

Papierperlen aus Zeitungen und Zeitschriften

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Über die Autorin

Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.

2026-07-29 00:00:00

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