Das passende Decoupagepapier entscheidet darüber, wie gut sich ein Motiv auf dem Untergrund anlegt. Manche Papiere bleiben stabil, andere werfen Falten oder verlieren an Farbintensität. Wenn du verstehst, wie sich Decoupage-Papier, Reispapier und verschiedene dünne Motivpapiere verhalten, kannst du deine Projekte gezielt planen und harmonische Oberflächen gestalten.
Inhalt
Decoupagepapier – stabile Basis mit klaren Farben
Decoupagepapier ist die klassische Wahl für viele Projekte. Es bleibt beim Kleben stabil, verzieht sich kaum und eignet sich ideal für glatte Oberflächen wie Holz, MDF oder Kunststoff. Wenn du kräftige Farben und klare Konturen brauchst, bietet Decoupagepapier eine gute Grundlage. Auch Einsteiger profitieren davon, weil es sich leichter kontrollieren lässt als sehr dünne oder stark strukturierte Papiere.
Reispapier – weich, flexibel und leicht transparent
Reispapier unterscheidet sich deutlich vom klassischen Decoupage-Papier. Seine natürliche Faserstruktur sorgt dafür, dass es sich besonders gut an Rundungen und leicht unebene Flächen anpasst. Die Kanten verschwimmen optisch mit dem Untergrund und wirken dadurch weicher. Reispapier ist allerdings leicht transparent, sodass dunkle Untergründe das Motiv verfärben können. Auf hellen Grundlagen entsteht dagegen eine klare, freundliche Optik.
- Dieses originelle Reispapier ist ein echtes Decoupage-Essential. Seine Oberfläche ist mit Fasern unterschiedlicher Größe überzogen, was ihm einen wunderbar einzigartigen und auffälligen Look verleiht. Diese vielseitigen Papiere sind perfekt für alle kreativen Projekte – von Decoupage und Scrapbooking bis hin zu Collagen, Journaling und Mixed Media.
Dünne Motivpapiere – große Auswahl, etwas mehr Feingefühl
Dünne Motivpapiere, Geschenkpapier oder andere leichte Drucke sind vielseitig, aber weniger dehnbar als Decoupage-Papier. Sie eignen sich gut für flache oder leicht gewölbte Flächen. Wenn du mit diesen Papieren arbeitest, lohnt es sich, die Ränder zu reißen, damit sie später nicht hart wirken. Dünne Motivpapiere sind ideal, wenn du abwechslungsreiche Designs nutzen möchtest, brauchen aber etwas mehr Geduld beim Auftragen.
Struktur- und Spezialpapiere
Einige Papiere bringen besondere Effekte mit, etwa Fasereinschlüsse, Schimmer oder metallische Elemente. Sie lassen sich ebenfalls für Decoupage verwenden, reagieren aber empfindlicher auf Kleber und verrutschen leichter. Bei Spezialpapieren ist eine gleichmäßige Versiegelung besonders wichtig. Du kannst sie gut mit klassischem Decoupagepapier kombinieren, wenn du bestimmte Akzente setzen möchtest.
Wie du das beste Decoupagepapier auswählst
Überlege dir vor dem Projekt, wie deine Oberfläche am Ende wirken soll. Für klare Motive bietet Decoupagepapier die beste Kontrolle. Für natürliche Übergänge und leichte Rundungen ist Reispapier oft die bessere Wahl. Wenn du kreativ mit Mustern und Farben arbeiten möchtest, eignen sich dünne Motivpapiere oder Geschenkpapier. Je dünner das Material, desto feiner wird das Ergebnis, aber desto sensibler ist auch der Arbeitsprozess.
- Dieses originelle Reispapier ist ein echtes Decoupage-Essential. Seine Oberfläche ist mit Fasern unterschiedlicher Größe überzogen, was ihm einen wunderbar einzigartigen und auffälligen Look verleiht. Diese vielseitigen Papiere sind perfekt für alle kreativen Projekte – von Decoupage und Scrapbooking bis hin zu Collagen, Journaling und Mixed Media.
Wenn du Alternativen ausprobieren möchtest, findest du gute Ideen im Artikel „Decoupage ohne teures Papier“. Noch mehr Inspiration bekommst du im Beitrag „Basteln mit Geschenkpapier“, denn viele dünne Papiere lassen sich sehr gut wie Decoupagepapier einsetzen. Viele Tipps und Tricks rund um das Verkleben von Decoupage-Papier findest du in unserem Artikel „Decoupage-Papier – Tipps und Tricks„. Weitere Grundlagen wie Werkzeuge, Kleber und typische Techniken findest du gesammelt im Decoupage Basiswissen.
Entdecke auf „Mäppchen in Decoupage“ eine kreative Bastelanleitung für ein bezauberndes Mäppchen im Decoupage-Stil. Für das Mäppchen habe ich kein Decoupagepapier sondern Geschenkpapier verwendet. Du findest dort eine Schritt-für-Schritt-Erklärung, mit der auch Kinder ganz leicht mitmachen können. Viel Freude beim Basteln!
Fazit
Die Wahl des richtigen Decoupagepapiers erleichtert dir das Arbeiten und verbessert das Ergebnis. Jedes Papier besitzt eigene Eigenschaften, die du kreativ nutzen kannst. Ob Decoupagepapier mit klaren Farben, Reispapier für weiche Übergänge oder dünnes Motivpapier für besondere Designs: Wenn du die Unterschiede kennst, gelingt dir eine glatte und harmonische Oberfläche, die perfekt zu deinem Projekt passt.

FAQ
Welches Decoupagepapier ist am einfachsten zu nutzen?
Klassisches Decoupagepapier, weil es stabil bleibt und sich gut anlegen lässt.
Warum verändert sich die Farbe meines Motivs?
Reispapier ist leicht transparent und nimmt die Farbe des Untergrunds an, was die Wahrnehmung verändert.
Kann ich Geschenkpapier wie Decoupagepapier verwenden?
Ja, dünnes Geschenkpapier funktioniert gut, wenn du sorgfältig arbeitest und die Ränder weich ausreißt.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.