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Perlenpen - ein Erfahrungsbericht

Gespeichert von Bastelfrau am 25 April 2014
Perlenpen - ein Erfahrungsbericht

Mit dem Perlenpen spart man sich den Kauf von Halbperlen fürs Karten basteln oder für die Verwendung auf selbst bemalten Textilien, da man sich die Halbperlen ganz einfach und schnell direkt aus der Tube auf den gewünschten Gegenstand malen kann. Hier als Beispiel eine selbst gebastelte Karte und ein kleiner Erfahrungsbericht.

 

Bastelmaterial

  • Tonkarton oder Karte mit Farbverlauf
  • 3D-Bogen mit Blumenmotiv
  • Abstandshalter
  • Reste von rotem Tonpapier
  • Glitterliner
  • Perlenpen
  • Bastelkleber oder doppelseitiges Klebeband

 

Bastel-Werkzeuge

  • Schere
  • Motivlocher Margerite groß
  • Motivlocher Margerite klein
  • Falzbein
  • Zahnstocher

 

Bastelanleitung

  1. Den Karton zur Karte falten. Die Knickstelle mit dem Falzbein nacharbeiten.
  2. Sechs große und 4 kleine Margeriten ausstanzen. Die einzelnen Blättchen der Blüten über einen Zahnstocher rollen, damit sie sich später nach hinten wölben und plastischer aussehen.
  3. Jeweils zwei Blüten versetzt übereinander kleben. Trocknen lassen.
  4. Die einzelnen Blütenblätter mit dem Glitterliner nachziehen. Trocknen lassen.
  5. Mit dem Perlenpen jeweils in die Mitte der Blüte eine Halbperle malen. Trocknen lassen.
  6. Das einzelnen Bilder des 3D-Motives ausschneiden und mit Hilfe der Abstandshalter übereinander kleben. Dabei ist das größte Bild unten, die weiteren Bildausschnitte werden nacheinander darüber geklebt. Ganz oben befindet sich der kleinste Ausschnitt.
  7. Das Bild mit Bastelkleber oder doppelseitigem Klebeband in die linke untere Ecke der Karte kleben. Die ausgestanzten Blüten ebenfalls auf die Karte kleben.
  8. Mit dem Perlenpen einen Rand aus einzelnen Halbperlen malen. Trocknen lassen.

 

Meine Erfahrungen

  • Es braucht einiges an Übung, bis man soweit ist, dass man die Halbperlen alle in etwa gleich groß malen kann.
  • Nicht jede Flasche funktioniert gleich gut. Ich habe einige Flaschen dabei gehabt, bei denen die Farbe zu flüssig war. Die einzelnen Perlen sind dann zu flach geworden und sind außerdem ineinander gelaufen.
  • Beide oben genannte Punkte kann man durch Übung oder Reklamation "ausmerzen". Das, was mich an der Farbe aber massiv stört, ist, dass sie auch nach Monaten nicht "stabil" war. Hier ein Bild von einer anderen Karte, die ich einige Wochen lang trocknen ließ, bevor ich sie in eine Klarsichthülle packte und eine andere Karte darauf legte (wohlgemerkt: eine andere Karte - keinen schweren Gegenstand). Einige Tage später sahen die Halbperlen dann so aus:

 

Meine Meinung

Der Perlenpen ist nichts Neues - ich kenne die Technik und die Farben (allerdings von der Firma Brauckmann, die es heute leider nicht mehr gibt), schon seit rund 18 Jahren. Schon damals war das Problem, dass die Halbperlen nicht wirklich stabil blieben und ähnlich wie Window Color etwas klebrig waren. Geändert hat sich daran nichts und deshalb werde ich die Farben, die ich noch habe aufbrauchen und danach nie wieder kaufen. Es lohnt sich einfach nicht wirklich...

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