PunchArt ist perfekt, wenn du einfache Stanzmotive in kleine Kunstwerke verwandeln möchtest. Gerade zu Weihnachten findest du überall preisgünstige Motivlocher, die sich ideal für festliche Karten eignen. Diese Anleitung zeigt dir, wie du mit wenigen Materialien gleich zwei weihnachtliche Karten in Blau, Silber und Gold bastelst – schnell, unkompliziert und ideal für deinen Vorrat an selbstgemachten Weihnachtsgrüßen.
Inhalt
PunchArt Weihnachtskarte in Blau, Silber und Gold
Beim Basteln dieser PunchArt Karte in Blau, Silber und Gold habe ich vor allen Dingen „Punchies“ – ausgestanzte Figuren – verwendet. Sie stammen von Motivlochern, die es gerade vor Festtagen preisgünstig überall zu kaufen gibt, wie z.b. Tannenbaum, Mond, Sterne, Glocke, Musiknoten und Schneeflocken vor Weihnachten; kleine Blümchen, Hasen, Tulpen und Eier vor Ostern oder Herzchen kurz vor dem Valentinstag oder Muttertag.
Bastelmaterial
- Tonkarton, DIN A5, in dunkelblau
- Tonpapier in silber und gold
- Schriftensticker in silber
- Randsticker in silber
- Kleber
Bastelwerkzeug
- Verschiedene kleine Motivlocher
- Schere
- Falzbein
Bastelanleitung
- Den Tonkarton zur Karte falzen und den entstandenen Knick mit dem Falzbein nacharbeiten.
- Für die PunchArt Motive aus dem silbernen Tonpapier „Briefmarken“ ausstanzen. Wer diesen Locher nicht besitzt, verwendet einfach Quadrate, die man nicht zwangläufig ausstanzen muss, sondern auch einfach so ausschneiden kann.
- Den Schriftensticker auf das silberne Tonpapier kleben. Ringsherum knappkantig ausschneiden.
- Aus dem goldfarbenen Tonpapier kleine Motive ausstanzen. Die Punchies auf den „Briefmarken“ arrangieren und festkleben.
- Aus dem silberfarbenen Tonpapier Halbmonde ausstanzen.
- Am rechten Rand der Karte zuerst einen Stickerrandstreifen anbringen, dann die Monde aufkleben und zum Schluss noch einen weiteren Stickerrandstreifen.
- Die fertigen „Briefmarken“ aufkleben. Dabei zwei Reihen mit jeweils 3 „Briefmarken“ oben aufkleben, dann die beiden Reihen unten. Zwischen die beiden „Briefmarken“-Reihen den Schriftzug „Frohe Weihnachten“ aufkleben.
- PERFEKT FÜR BASTELARBEITEN: Ideal zum Falten von Pappe, Karton und Papier.
PunchArt Karte in Weiß und Blau
Die folgende Karte ist ähnlich gearbeitet, wirkt aber auf Grund der Farben und der weiteren Motivlocher, die ich hier verwendet habe, vollkommen anders:
Bastelmaterial
- Tonkarton – weiß – in DIN A5
- Tonpapier in blau
- Schriftensticker
- Stickerränder bzw. -Streifen
- Klebstoff
Bastelwerkzeug
- Verschiedene Motivlocher
- Randstanzer
- Schere
Bastelanleitung
- Den Tonkarton einmal in der Mitte knicken. Einen Streifen in beliebiger Breite abschneiden.
- Mit dem Randstanzer einen Streifen Tonpapier in der Höhe der Karte ausstanzen.
- Den Schriftsticker auf einen Rest Tonpapier kleben. Mit Stickerstreifen umranden. Ausschneiden.
- „Briefmarken“ und die kleinen Motive ausstanzen.
- Einen Streifen Tonpapier zurechtschneiden, darauf einen Streifen weißen Tonkarton (oder Tonpapier) kleben, darauf die „Briefmarken“ und auf die Briefmarken die einzelnen kleinen Motiven. Man kann aber auch die „Briefmarken“ zuerst mit den kleinen Motiven versehen.
- Den Streifen mit dem „Briefmarken“ und den Streifen mit der Schrift lt. Abbildung aufkleben.
- Den Randstreifen von innen aufkleben. Fertig.
Tipps und Tricks
- Kleine Punchies lassen sich ganz einfach und ohne „Schweinerei“ aufkleben, wenn man einen Tupfer Kleber auf ein Tellerchen oder eine Palette gibt, und den Kleber mit einem Zahnstocher aufnimmt und auf die Rückseite der Punchies klebt.
- An Motivlochern sollte ein Halbmond vorhanden sein, eventuell auch noch die „Briefmarke“. Die kleinen Motivlocher lassen sich einfach ersetzen. Je nach Anlass können es weihnachtliche Motive wie auf der blauen Karte sein, es können aber auch Blumen und Hasen für eine Frühlings- oder Osterkarte sein, oder Herzchen für eine Valentinstagskarte.
- Man benötigt nicht zwangsläufig ein Falzbein zum Basteln von Karten (alternativ dazu kann man auch ein stumpfes Messer, die stumpfe Seite einer Schere und ähnliches verwenden). Allerdings lässt sich ein Falzbein einfacher Handhaben. Das Nachfalzen von Knicken sorgt dafür, dass aus einem ungleichmäßigen Kniff eine gerade und ordentliche Falzung entsteht. Die selbstgebastelte Karte sieht so nicht nur ordentlicher aus, sie lässt sich gleichzeitig auch besser auf- und zuklappen.
- Statt der „PunchArt Briefmarken“ kann man auch hier Quadrate oder Kreise verwenden und auch der Randsticker ist ohne weiteres austauschbar.
- Soll deine Weihnachtskarte eine internationale Aufschrift haben? Dann wirst du in unserem Artikel „Weihnachtsgrüße international – Frohe Weihnachten in verschiedenen Sprachen“ fündig.
- Texte für den Innenteil der Karte findest du bei Creativ mit Papier im Artikel „Kartensprüche zu Weihnachten„.
Fazit
PunchArt macht es dir leicht, aus kleinen Stanzmotiven abwechslungsreiche Weihnachtskarten zu gestalten. Die beiden Varianten zeigen, wie stark Farben und Anordnung wirken – und wie vielseitig du mit Motivlochern arbeiten kannst. Besonders praktisch: Mit denselben Werkzeugen kannst du Karten für alle Jahreszeiten basteln und deinen Vorrat an Grußkarten mühelos erweitern.
Du möchtest weitere Weihnachtskarten ausprobieren? Im großen Sammelartikel habe ich dir eine große Auswahl an Kartenideen zusammengestellt – von einfachen Projekten bis zu aufwendigen Techniken. Schau gern mal rein: Weihnachtskarten basteln – Ideen, Techniken & Vorlagen. Für noch mehr Ideen rund um weihnachtliche Texte lohnt sich ein Blick auf creativ-mit-papier.de.
FAQ
Wie viele Motivlocher brauche ich für PunchArt?
Schon zwei oder drei Motive reichen aus, um abwechslungsreiche Karten zu gestalten.
Kann ich statt Briefmarken auch andere Formen nutzen?
Ja, Quadrate, Kreise oder ausgestanzte Etiketten funktionieren genauso gut.
Was mache ich, wenn ich kein Falzbein habe?
Ein stumpfes Messer oder die Rückseite einer Schere reicht völlig aus.
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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.