Washi Tape selber machen mit Gelli Prints ist eine einfache Technik für Mixed Media, Junk Journals, Karten und Collagen. Dabei werden Farbreste von beschichtetem Papier mit Klebeband abgezogen. So entstehen individuelle Tape-Streifen mit Farbe, Struktur und überraschenden Mustern.
Inhalt
Warum Gelli-Print-Reste perfekt für Washi Tape sind
Washi Tape selber machen mit Gelli Prints ist eine wunderbare Möglichkeit, Farbreste kreativ weiterzuverwenden. Wer mit der Gelli Plate arbeitet, kennt das sicher: Nach dem Drucken bleiben oft spannende Farbspuren übrig. Kleine Muster, Schablonenreste, Linien, Farbverläufe oder zufällige Strukturen sind eigentlich viel zu schade zum Wegwischen.
So funktioniert Washi Tape selber machen mit Gelli Prints
Die Farbreste werden auf beschichtetem Papier gesichert und später mit Klebeband wieder abgezogen. Als beschichtetes Papier eignen sich zum Beispiel Sahneabdeckpapier, Burgerpapier oder Tortentrennpapier. Eine sichere Variante ist auch Backpapier. Diese Papiere haben eine glatte, leicht beschichtete Oberfläche. Die Farbe zieht nicht tief ein, sondern bleibt eher oben liegen. Dadurch lässt sie sich später auf Klebeband übertragen.
Das Ergebnis ist selbstgemachtes Washi Tape mit lebendigen Mustern. Jeder Streifen sieht anders aus. Mal entstehen kräftige, bunte Farbflächen, mal zarte transparente Spuren, mal unregelmäßige Strukturen mit echtem Mixed-Media-Charakter. Gerade diese kleinen Überraschungen machen den Reiz aus.
Dafür kannst du dein DIY-Washi-Tape verwenden
Verwenden kannst du das selbstgemachte Tape für Junk Journals, Art Journals, Karten, Collagen, Scrapbooking, Geschenkanhänger oder Mixed-Media-Hintergründe. Es wirkt nicht so perfekt wie gekauftes Washi Tape – und genau das ist schön daran. Die Streifen sehen handgemacht aus, lebendig und individuell.
Washi Tape selber machen mit Gelli Prints – Teppichklebeband oder transparentes Klebeband?
Auch beim Klebeband gibt es verschiedene Möglichkeiten. Breites Teppichklebeband eignet sich gut für stabile Streifen, die später zugeschnitten werden können. Transparentes Paketband ergibt dagegen eher durchscheinende Effekte. Welche Variante für’s Washi Tape selber machen mit Gelli Prints besser passt, hängt davon ab, ob du kräftige dekorative Streifen oder leichte transparente Farbspuren haben möchtest.
Farbreste sammeln und später weiterverwenden
Besonders praktisch ist, dass du die vorbereiteten Gelli-Print-Papiere aufbewahren kannst. Du musst also nicht sofort fertiges Tape herstellen. Die getrockneten Farbschichten lassen sich flach lagern und später verwenden, wenn du neue Streifen für ein Projekt brauchst.
So wird aus Restfarbe neues Bastelmaterial. Das spart Material, bringt Abwechslung in deine Projekte und macht aus zufälligen Farbspuren kleine Unikate.
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Fazit
Mit dieser Technik werden Gelli-Print-Reste zu individuellem Washi Tape für Journals, Karten, Collagen und Mixed Media. Jedes Stück sieht anders aus, und gerade die unregelmäßigen Stellen machen den besonderen Charme aus.

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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.